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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Home » Aktuelles

Sigma-Tagesklinik – worin unterscheiden wir uns?

von: Marketingabteilung | Datum: 22. November 2019

   Am 25. Juli 2019 stellte das Team unserer Tagesklinik die Besonderheiten des teilstationären Settings in der Sigma-Tagesklinik vor. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Der Betrieb der Sigma-Tagesklinik für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wurde im Jahre 2012 mit 18 Behandlungsplätzen an einem eigenen, separaten Standort begonnen, in der kunstvoll restaurierten Villa Hüssy in Obersäckingen.

Da die Patienten des Sigma-Zentrums aus ganz Deutschland kommen, wurden viele nach Entlassung aus dem vollstationären Setting an heimatnahe Tageskliniken vermittelt, sodass die 18 Behandlungsplätze nur selten voll belegt waren. Durch die nicht unerhebliche räumliche Distanz zum Sigma-Hauptgebäude ließen sich die anfänglich erhofften Synergien doch nicht so leicht umsetzen, wie ursprünglich angedacht.

Deshalb wurde der Standort im August 2016 in das Klinikhauptgebäude des Sigma-Zentrums verlegt. Die Zahl der Behandlungsplätze wurde auf 12 reduziert.

Nach wie vor wird hier das gesamte Spektrum der psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbilder (mit einigen wenigen Ausnahmen) bei Erwachsenen und Heranwachsenden behandelt.

Ausschlusskriterien für eine Behandlung in der Sigma-Tagesklinik sind:

  • Akute Fremd- oder Selbstgefährdung
  • Floride psychotische Symptomatik
  • Primäre floride Abhängigkeit
  • Weite Anreise (>45 min) oder Obdachlosigkeit
  • Forensisch-psychiatrische Krankheitsbilder

Breites Therapiespektrum
Wie auch im stationären Setting der Sigma-Klinik ist das Behandlungskonzept der Tagesklinik geprägt durch eine multiprofessionelle und multimodale Behandlung, in der Tagesklinik mit speziell verhaltenstherapeutischem, lösungsorientiertem, integrativem und sozialtherapeutischem Schwerpunkt.

Fast immer spielt die enge Einbindung des sozialen Umfelds (z.B. Partner, Familie, Arbeitgeber) in Diagnostik und Therapie eine entscheidende Rolle.

Wie auch im stationären Sigma-Setting umfasst das Therapieangebot der Tagesklinik

  • Hochfrequente Einzelpsychotherapie
  • Gruppenpsychotherapie mit auch themenspezifischen Gruppen (z.B. Videointeraktionsanalyse)
  • Psychoedukation / Aufklärung über die Zusammenhänge bei psychischen Erkrankungen
  • Psychopharmakotherapie
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie, Sport- und Bewegungstherapie
  • Körper-Psychotherapie
  • Entspannung und Achtsamkeitstraining
  • Systemische Therapie / Paar- und Familientherapie
  • Angehörigenarbeit / Aufklärung von Angehörigen / Paar- und Familiengespräche
  • Musiktherapie und Kunsttherapie
  • Training von Alltagsfertigkeiten (z.B. soziales Kompetenztraining)
  • Selbstwertarbeit und Schulung der Selbstbeobachtung
  • Umgang mit starken Gefühlen
  • Häusliche und berufliche Belastungserprobungen
  • Soziale Beratung für die berufliche
  • Reintegration
  • Gemeinsame Gespräche mit Patienten / Arbeitgebervertretern / Sozialarbeitern / Rentenversicherern / Kostenträgern
  • Traumatherapie unter Einschluss der EMDR-Therapie
  • Kontinuierliche ärztliche / psychiatrische Begleitung

Sozialtherapeutischer Schwerpunkt
Der sozialtherapeutische Schwerpunkt bedingt, dass unsere Sozialarbeiterin und Diplom-Sozialpädagogin Frau Petra Welle die Patienten der Tagesklinik 1 x wöchentlich einen ganzen Tag auch therapeutisch mitbetreut. Dies fördert die berufliche und soziale Wiedereingliederung unserer Patienten.

Das Team der Sigma-Tagesklinik
Geleitet wird das Tagesklinik-Team durch den psychiatrisch und psychotherapeutisch erfahrenen Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Wolfgang Krämer-von der Hardt und die langjährig im Sigma-Zentrum tätige Funktionsoberärztin für Psychotherapie Frau Dr. Maria Geisler.

Den Patienten stehen im psychotherapeutischen Bereich die ebenfalls langjährig erfahrenen Psychologen Frau Dobrila Djuric und Herr Alexander Georgi fest zur Seite. Unseren Patienten am nächsten stehen die Mitarbeiterinnen des Pflegeteams Frau Marion Dörflinger-Ernst, Frau Nicole Jehle und Frau Monika Mospak.

Einmal wöchentlich erfolgt eine Supervision der Behandlung sowie eine fachärztliche Visite der Patienten durch den psychiatrisch leitenden Ärztlichen Direktor der Klinik, Herrn Prof. Dr. Christoph Bielitz, oder durch den Leitenden Psychiatrischen Oberarzt Herrn Dr. Olaf Windmüller.

Im Hintergrund steht für spezielle medizinische Fragestellungen und diagnostische und therapeutische Spezialfälle natürlich auch das Fachärzteteam der Klinik mit weiteren ärztlichen Fachdisziplinen zur Verfügung wie:

  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Psychosomatik
  • Innere Medizin
  • Allgemeinmedizin
  • Naturheilverfahren
  • Neurologie und Schlafmedizin
  • Sozialmedizin und Suchtmedizin
  • Rheumatologie
  • Physikalische Medizin
  • Chirotherapie

Eigene Räumlichkeiten, klein aber fein
Hinsichtlich der räumlichen Möglichkeiten kann neben einer eigenen räumlichen Einheit mit Patientenküche, Aufenthaltsraum, Ruheraum, medizinischem Behandlungsraum, Pflegezentrale und Gruppenraum auf die entsprechenden großzügigen Räumlichkeiten und Möglichkeiten der Sigma-Klinik unmittelbar zugegriffen werden.

Infrastruktur der Klinik kann genutzt werden
So stehen alle diagnostischen Einrichtungen der Klinik und begleitende Infrastruktur, wie Aufenthaltsräume, Restaurantbereich, Vitaminbar, Sporthalle, Tanzraum, Sportplatz, Werkstätten der Kunst-, Ergo-, Musik- und Kreativtherapie sowie die achtsamkeitsbasierten Verfahren, die Kampfsporttherapie und das Biofeedback des Sigma-Zentrums den Ärzten, Therapeuten und Patienten der Tagesklinik ebenfalls zur Verfügung.

Therapie in der Tagesklinik – nah am häuslichen Umfeld
Das Therapieprogramm findet an Werktagen (Montag bis Donnerstag 08:00 Uhr – 16:30 Uhr und Freitag 08:00 Uhr – 15:30 Uhr) statt. Das Mittagessen – wie auch bei Bedarf das Frühstück – kann im Speisesaal des Klinikrestaurants eingenommen werden.

Die Abende und die Wochenenden werden in der gewohnten Umgebung Zuhause verbracht.

Die teilstationäre Behandlung eröffnet so die Möglichkeit einer intensiven und effektiven Therapie, ohne dabei die vertraute und familiäre Umgebung aufgeben zu müssen. So können sowohl die sozialen Bezüge kontinuierlich aufrechterhalten als auch die neuen Problembewältigungsstrategien im häuslichen / alltäglichen Rahmen zeitnah umgesetzt und erprobt werden.

Dadurch bleiben die Patienten der Tagesklinik aktiv im Alltagsleben – oder werden in dieses zügig wieder integriert – und können zugleich – noch in der Sicherheit ihres täglichen Therapieprogramms – die neu erlernten Bewältigungsstrategien nahe an ihrem alltäglichen Umfeld verfestigen.

Haltgebender Raum eines familiären Umfeldes kann in der Tagesklinik unterstützt oder ersetzt werden
Das Angebot unserer verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Tagesklinik greift – wie auch das therapeutische Angebot im vollstationären Setting –

zurück auf neueste evidenzbasierte wissenschaftliche Erkenntnisse. Es stellt mit seinem individuell anpassbaren familiären Charakter das Bindeglied zwischen durchstrukturiertem vollstationärem Aufenthalt und späterer nur noch begrenzt zur Verfügung stehender ambulanter Behandlung dar. Hierbei kann der überschaubare Rahmen eines tagesklinischen Settings ggf. vorübergehend den haltgebenden Raum eines familiären Umfeldes unterstützen oder bisweilen auch ersetzen.

Diese Besonderheit führt in der Regel dazu, dass sich die Patienten der Tagesklinik während ihrer Behandlungsphase behütet und dadurch stabilisiert fühlen und so bei der Wiedererlangung verlorengegangener Fertigkeiten gut unterstützt werden können.

Aufnahme in die Sigma-Tagesklinik
Eine Behandlung in der Sigma-Tagesklinik ist in der Regel auf eine ärztliche Einweisung hin möglich. Für die Abklärung des Versicherungsstatus und der Kostenübernahme sind unsere Mitarbeiter der Patientenadministration erfahrene Ansprechpartner.

Meist rasche Behandlungserfolge
Für das Behandlerteam der Tagesklinik sind die erzielten Behandlungserfolge meist rasch spürbar und übertreffen nicht selten die Erwartungen noch deutlich, was dazu führt, dass die Arbeit in der Tagesklinik überwiegend als sehr erfolgreich und zufriedenstellend empfunden wird.

 


Vier Hände für ein Solo

von: Marketingabteilung | Datum: 18. November 2019

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus sind die Konzerte im Sigma-Zentrum längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Am 13. November 2019 fand ein weiteres Konzert im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der Sigma-Konzerte statt.

Dazu schrieb am 16.11.2019 die Badische Zeitung:

„Zwillingsschwestern treten zum Jubiläum „Zehn Jahre Sigma-Konzerte“ auf.       

BAD SÄCKINGEN (ebr). Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren traten sie zum ersten Mal im Sigma-Zentrum auf, nämlich zum Auftakt der Reihe „Sigma-Konzerte“: das Zwillings- und Klavierduo Karolin und Friederike Stegmann. Und zum kleinen Jubiläum „Zehn Jahre Sigma-Konzerte“ saßen am Mittwochabend im Sigma-Zentrum jetzt zwei Künstlerinnen am Klavier, die inzwischen auch international zu beachtlichen Pianistinnen geworden sind, mit Auftritten auch in Frankreich, Österreich und Italien.

Anmutig und graziös, aber mit zugleich kraftvollem Tastengefühl nahmen sie auch die etwa 80 Besucher im voll besetzten Vortragsraum des Sigma-Zentrums gefangen. Mit hoher Virtuosität schon der Klavierzyklus Nr. 1-6 aus „Walzer op.39“ Johannes Brahms (1833-1897) – gefühlvoll und geschmeidig, aber auch schwungvoll interpretiert. Filigran interpretierten die Zwillinge dann das romantische Prelude aus „L’Enfant Prodigue“ von Claude Debussy (1862-1918) – Tastenkünstlerinnen auf höchstem Niveau.

Bei der „Ungarischen Rhapsodie Nr. 2“ von Franz Liszt (1811-1886), eines der berühmtesten Werke des Ungarn, umgeschrieben für Klavier zu vier Händen, verschmolzen die Schwestern aus Lingen im Emsland dabei nahezu zu einem Körper.

Bei einem der schönsten Werke der Klavierliteratur des früh verstorbenen Franz Schuberth (1797-1828), die „Variationen über ein Originalthema in As-Dur, D 813“ zeigte das Duo ein ausbalanciertes Wechsel- und Zusammenspiel, teils ergreifend und melancholisch mit einem heiteren und feurigen Finale. Die attraktive und professionelle Bühnenpräsenz der Zwillinge zeigte sich zum Schluss bei der „Polka italienne“, wozu sich der russische Komponist Sergej Rachmaninov (1873-1943) in Italien inspirieren ließ – unüberhörbar, wie die Zwillinge mit großem Einfühlungsvermögen mediterrane Melodien in den Raum zauberten.

Die beiden Pianistinnen gingen bei allen vierhändigen Werken mit Harmonie, symbiotisch wirkend, einen musikalischen Dialog ein, der das Publikum im Sigma-Zentrum verzauberte. Mit nicht endendem wollenden Applaus lockten die Besucher das Duo zu einer mitreißenden Zugabe in den Vortragsraum.“

Artikel vom 16.11.2019, Badische Zeitung >>>

Text: Ernst Brugger


Emotionale Wunden heilen

von: Marketingabteilung | Datum: 13. November 2019

Effektive Hilfe in seelisch besonders schwierigen Situationen durch mehrstufige Behandlungskonzept im Sigma-Zentrum

Wenn ein Mensch etwas erlebt, das seine Anpassungs- und Bewältigungsstrategien überfordert, wird automatisch sein Stresssystem aktiviert. Bei einer »Posttraumatischen Belastungsstörung« (PTBS) dauern die seelischen Schmerzen an – oft über Jahre und Jahrzehnte – und ziehen massive, z. T. auch akute Symptome nach sich wie z. B. Unfähigkeit, Reize zu verarbeiten, Desorientierung in bestimmten Situationen (Dissoziation), Rückzug, innere und äußere Unruhe. Vor einer Trauma-Bearbeitung gilt es unbedingt, die betroffenen Personen psychisch zu stabilisieren und u. a. eine Ressourcenaktivierung einzuleiten. Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen hat dazu ein mehrstufiges Behandlungskonzept entwickelt, bei dem die Traumabehandlung so dosiert wird, dass die psychische Verarbeitungsfähigkeit des Patienten nicht überschritten wird.

Angespannt
Stressreaktionen sind ein genetisch verankertes, überlebensnotwendiges und automatisiertes Reaktions- und Verhaltensprogramm, das mit körperlichen Symptomen verbunden ist. Charakteristisch für die Entwicklung eines Posttraumatischen Belastungssyndroms ist u. a. der Umstand, dass die psychische Anspannung des Menschen nach Stunden oder Tagen nicht nachlässt, da die Person nicht in der Lage ist, das Erlebte psychisch zu verarbeiten. In Folge dessen kann es nicht in die Erfahrungswelt integriert werden und in das Langzeitgedächtnis übergehen. Es wird nicht zur Erinnerung. Damit das Erlebte nicht ständig präsent ist, bleibt der Psyche nur die Möglichkeit, das Unverarbeitete abzuspalten.

Die Wucht der Bilder
Die Intensität der Abspaltung variiert. Im extremen Fall ist sie dem Bewusstsein nicht mehr zugänglich. Durch Auslöser (Trigger) kann die unbewusste Erinnerung jedoch plötzlich und unerwartet wieder aktiviert werden. Dies kann über alle Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Haut) geschehen. In Folge davon tauchen die Bilder der Ereignisse unvermittelt auf und/oder die damit einhergehenden Gefühle und/oder Körperreaktionen stellen sich ein. Die Person wird dann davon überflutet, da dies unwillkürlich passiert und sie keinen Einfluss darauf hat. Sie hat das Gefühl, als ob der traumatisierende Vorgang „jetzt“ (wieder) passierte. Daher stellen sich dann auch damit einhergehende Stressreaktionen wieder ein, wie beim Erleben des Traumas selbst.

Therapie
„Bei der Behandlung von Traumafolgestörungen geht es darum, dass die betroffene Person darin unterstützt wird, das traumatische Geschehen zu verarbeiten, damit es integriert werden kann und somit zur Erinnerung wird“, erläutert Prof. Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen. Das mehrstufige Behandlungskonzept des Sigma-Zentrums besteht in der Regel aus mindestens zwei 50-minütigen Einzelgesprächen pro Woche, Teilnahme an intensiver Körperpsychotherapie, an einer speziell für traumatisierte Menschen konzipierten Stabilisierungsgruppe sowie ggf. der Teilnahme an Gestaltungstherapie, Musiktherapie, Tanz- und Bewegungstherapie und an Entspannungsverfahren.

Wenn Krankheit mutlos macht
Auch Diagnosen wie z. B. Krebs können bei vielen Betroffenen Ängste und Sorgen auslösen und nicht selten auch zu Traumafolgestörungen führen. Der Verlauf der Erkrankung ist oft nicht vorhersehbar, nicht kontrollierbar, sondern oft unberechenbar, eine Zerreißprobe zwischen Hoffnungen und Befürchtungen, eine Achterbahn der Gefühle. Diese anhaltende Bedrohung, die nicht von außen, sondern aus dem eigenen Körper kommt, erleben viele Menschen wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit losgehen kann und der sie sich hilflos ausgeliefert fühlen. Gelingt es nicht, Gedanken und Gefühle mitzuteilen, sind häufig depressive Verstimmungen und Schwankungen des seelischen Gleichgewichts die Folge. Obwohl die Psychoonkologie für eine patientenzentrierte onkologische Versorgung unabdingbar ist, fehlen in Deutschland für sehr junge aber auch für betagte Patienten oft notwendige, etablierte psychoonkologische Versorgungskonzepte. Die Psychoonkologie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen unterstützt diese Patientengruppen mit ihren Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit und hilft ihnen, in belastenden Situationen Mut, Kraft und Hoffnung zu schöpfen.

Weitere Informationen zur Traumatherapie im Sigma-Zentrum >>>


Leben auf der Überholspurt – Angst

von: Marketingabteilung | Datum: 9. November 2019

Gesund ist, wenn Sie sich rundherum wohl fühlen.

Im eigenen Körper. In der eigenen Seele. Im eigenen Leben.

baden.fm und das Sigma Zentrum in Bad Säckingen kümmern sich um Sie und Ihre Gesundheit.

Erfahren Sie wie Sie mit Körper und Seele im Einklang stehen.

Wir bringen Sie auf neue Ideen. Wir erklären Zusammenhänge und zeigen Ihnen einfache Möglichkeiten wie Sie mit Stress und Belastungen fertig werden.

Heute erhalten Sie bei baden.fm einen Gesundheitstipp in der Reihe „Leben auf der Überholspur“ von und mit Prof. Dr. Christoph Bielitz und Lisa – baden.fm. Diesmal zum Thema „Angst„.

 

 


Klavierduo im Sigma-Zentrum am 13.11.2019

von: Marketingabteilung | Datum: 7. November 2019

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Mittwoch, dem 13. November 2019 um 19.00 Uhr, findet in unserem Vortragsraum, Weihermatten 1, ein weiteres Konzert der Reihe „Klassik im Sigma-Zentrum“ statt.

Im November 2009 eröffnete das Klavierduo Stegmann die Konzertreihe „Klassik im Sigma-Zentrum“. Zum zehnjährigen Jubiläum tritt das Klavierduo um Karolin und Friederike Stegmann nochmals im Sigma-Zentrum auf. Mittlerweile haben sich die beiden Musikerinnen zu international preisgekrönten Pianistinnen entwickelt.

Das Konzert am 13.11.2019 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

>>> Download Programm

 

 

 

 

 

 


„Diagnose Krebs – und nun?“ – Gesundheitsforum in Freiburg am 11.12.2019

von: Marketingabteilung | Datum: 6. November 2019

Gesundheitsforum am 11. Dezember 2019 im Bürgerhaus Seepark

Jedes Jahr erhalten laut der Deutschen Krebsgesellschaft etwa 500.000 Deutsche die Diagnose Krebs. Das RKK Klinikum, das Zentrum für Strahlentherapie und das Sigma-Zentrum Bad Säckingen laden ein, zum Gesundheitsforum „Diagnose Krebs – und nun?“ am Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über psychoonkologische Unterstützung bei der Diagnose Krebs zu informieren. Dr. med. Dr. phil. Martin Dornberg (Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im RKK Klinikum) erläutert die Ziele und Aufgaben der psychoonkologischen Unterstützung. PD Dr. med. Christian Weißenberger (Leiter des Zentrums für Strahlentherapie) erklärt, welche Belastungsfaktoren bei Krebs auftreten können und welche Rolle die Psyche im Verlauf von Krebserkrankungen spielt. Professor Dr. med. Christoph Bielitz (Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen) informiert über zusätzliche Angebote im privatärztlichen Bereich. Die Referenten stehen auch nach ihren Vorträgen für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon 07761 55 66 311 oder per E-Mail an info@sigma-akademie.de).

Die Diagnose Krebs ist eine erschütternde Feststellung, die bei vielen Betroffenen Ängste und Sorgen auslöst und nicht selten auch zu Traumafolgestörungen führt. „Gelingt es nicht, Gedanken und Gefühle mitzuteilen, sind häufig depressive Verstimmungen und Schwankungen des seelischen Gleichgewichts die Folge“ erläutert Dr. med. Dr. phil. Martin Dornberg. Obwohl die Psychoonkologie für eine patientenzentrierte onkologische Versorgung unabdingbar ist, fehlen in Deutschland für sehr junge aber auch für betagte Patienten etablierte psychoonkologische Versorgungskonzepte. Die Psychoonkologie im RKK Klinikum und im Sigma-Zentrum Bad Säckingen unterstützt diese Patientengruppen mit ihren Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit und hilft ihnen, in belastenden Situationen Mut, Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Die sich auch an Angehörige von an Krebs erkrankten Menschen richtende Behandlungsangebote tragen der Tatsache Rechnung, dass die Fragen und Problemlagen bei einer Krebserkrankung sowohl medizinisch als auch psychologisch adressiert werden müssen und Onkologie und Psychoonkologie nicht getrennt voneinander gesehen werden dürfen

„Die Ängste der an Krebs Erkrankten sind zum großen Teil existenzielle Ängste“, weiß PD Dr. med. Christian Weissenberger aus der Praxis zu berichten und ergänzt: „Der Verlauf der Erkrankung ist oft nicht vorhersehbar, nicht kontrollierbar, sondern unberechenbar, eine Zerreißprobe zwischen Hoffnungen und Befürchtungen, eine Achterbahn der Gefühle.“ Patienten erleben die anhaltende Bedrohung, die nicht von außen, sondern aus dem eigenen Körper kommt, oft wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit losgehen kann und der sie sich hilflos ausgeliefert fühlen. Das Zentrum für Strahlentherapie setzt deshalb auf eine hochmoderne strahlentherapeutische Behandlung nicht nur mit fachlicher Qualität, sondern insbesondere mit sozialer Kompetenz.

„Lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs können auch Depressionen auslösen, die oftmals zu einer Abwärtsspirale führen, weil sie dem Patienten den Lebensmut rauben, die Immunabwehr schwächen und dadurch die Kraft nehmen, gegen die Krebserkrankung zu kämpfen“ berichtet Professor Dr. med. Christoph Bielitz. Dabei sind die Problemlagen und daraus resultierenden psychosozialen Bedürfnisse von Krebspatienten je nach Lebensphase, in der die Erkrankung auftritt, oft sehr unterschiedlich. Bei betagten Patienten bestehen z.B. häufig Multimorbidität und daraus resultierend schwierige Behandlungsentscheidungen, aber auch Probleme der Alltagsbewältigung oder Gefahren von sozialer Vereinsamung. Bei sehr jungen Menschen kann die Krankheit psychische und soziale Entwicklungsvorgänge beeinträchtigen, die Betroffenen haben aber gleichzeitig weniger Verarbeitungsmöglichkeiten, mit Lebenskrisen umzugehen als ältere Patienten.

 


Therapeutische Märchenarbeit im Sigma-Zentrum für Patienten

von: Marketingabteilung | Datum: 4. November 2019

Liebe Patientinnen und Patienten des Sigma-Zentrums,

wir laden Sie wieder herzlich zu unserer monatlichen Märchenlesung in der kühleren und dunkleren Jahreszeit ein. Mit den beiden Referenten können sie das Märchen hören und erleben und es vielleicht neu entdecken, auch in seiner Bedeutung.

Märchen sind symbolische Geschichten über das Leben und die Beziehungen der Menschen. Sie erzählen von Glück und Leid und Reifungsprozessen auf dem Lebensweg.

Das Eselein

Mittwoch, 09.10.2019

17:00 bis 18:30 Uhr

Sigma-Zentrum Bad Säckingen, Raum E 20

Dieses Märchen der Gebrüder Grimm werden wir nicht nur hören, sondern auch miteinander erarbeiten, welche Botschaften und Lebensweisheiten in ihm verborgen sind.

Wir freuen uns auf ihr Kommen!

Margit Scheld-Grüning, Märchenerzählerin und Seelsorgerin

Reinhold Grüning, Pfr.i.R., Pastoralpsychologe

 


Saisonale Depression

von: Marketingabteilung | Datum:

Es ist bekannt, dass die lichtärmeren Zeiten viele Menschen psychisch bedrücken. Im Herbst nimmt die Anzahl der von saisonaler Depression Betroffenen zu. Warum dies so ist, fragten wir den Ärztlichen Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen Herrn Prof. Dr. Christoph Bielitz.

Viele Menschen erleben die dunkle Jahreszeit als sehr belastend. Woran erkennt man eine saisonale Depression?
Die Symptome kommen meist schleichend und zeigen sich individuell unterschiedlich. Oft beginnt es mit Erschöpfung, Konzentrations- und Antriebsstörungen, Grübeln, Sinnlosigkeitserleben, Lustlosigkeit und mentaler Schwäche. Wenn eine saisonale Depression besteht, wiederholt sich diese in den lichtärmeren Jahreszeiten. Sie schleicht sich sozusagen alljährlich ein. Typisch sind hier Energieverlust, erhöhtes Schlafbedürfnis, Heißhunger auf Süßes, Gewichtszunahme.

Unabhängig von der Jahreszeit steigt die Anzahl der psychischen Erkrankungen seit Jahren an. Was raten Sie Betroffenen?
Es scheint umstritten, ob die Häufigkeit tatsächlich zunimmt oder besser diagnostiziert wird. Wichtig ist, sich einzugestehen, dass etwas nicht im Lot ist, dann darüber mit Vertrauenspersonen zu sprechen und den Kontakt zum Arzt nicht zu scheuen. Früherkennung verhindert Verschlimmerung und Chronifizierung. Keineswegs muss jeder therapiert werden, mitunter reichen Auszeiten, z.B. Urlaub oder ein gesünderer Tages- und Wochenrhythmus.

Wenn dies nicht reicht, wie findet man die richtige Therapie?
Der Hausarzt sollte an einen Facharzt für Psychiatrie und / oder Psychotherapie überweisen. Dieser sollte dann gezielt befragen, ob Symptome für eine saisonale Depression vorliegen könnten. Leider wird das gelegentlich übersehen. Es gibt auch Verläufe, bei denen man von saisonalen Depressionsanteilen ausgeht. Wenn man das übersieht, ist das nachteilig für den gelingenden Therapieplan.

Wie behandelt man saisonale Depressionen?
Zunächst wird man die Leitlinien der Depressionsbehandlung auch hier anwenden, also psychopharmakologisch, Psychotherapie, Bewegungstherapie und andere Verfahren. Zudem gibt es die Lichttherapie. Es gibt hierfür spezielle Lichtquellen, die nach dem Medizinproduktegesetz zulässig sind für Behandlung von Depressionen. Dieses Verfahren soll morgens angewendet werden. Es kommt in Kliniken und Praxen zum Einsatz, es gibt aber auch Kleingeräte für den Hausgebrauch.

Die Lichttherapie wirkt stimulierend auf Bereiche des Nervensystems, die für den Schlaf-Wachrhythmus und die Aktivierung des Organismus zuständig sind. Es leuchtet auch Patienten im wahrsten Sinne des Wortes ein, dass Licht hilfreich sein kann. Manche Patienten sprechen hervorragend auf diese Therapieform an. Chronisch saisonal Depressive sind gut beraten, wenn sie schon im September beginnen, die Lichttherapie prophylaktisch einzusetzen, damit sie gar nicht erst depressiv werden.

Wie geht Ihre Klinik dabei vor?
Betreut von einem interdisziplinären Team, zusammengesetzt aus Medizinern, Psychiatern, Psychosomatikern, Psychotherapeuten und Fachtherapeuten wird der Patient in seinem Erkenntnisprozess, der womöglich Problemfelder aufdeckt, begleitet. Einfache ´Patentlösungen´ gibt es nicht. Es gilt, in einem ganzheitlichen Zusammenhang körperlicher Prozesse, besonders die Symptome, als „nonverbale Sprache des Körpers“ zu verstehen. Bei saisonal Depressiven ist Lichttherapie nur ein Baustein.


Zitat des Monats November 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 1. November 2019

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“

Sebastian Kneipp (1821 – 1897)
Priester


Natur- und Gartentherapie im Sigma-Zentrum

von: Marketingabteilung | Datum: 26. Oktober 2019

Natur, Garten und Pflanzen als therapeutische Mittel 

Die Natur- und Gartentherapie ist seit 2010 neben den anderen Fachtherapieangeboten ein wichtiger Teil des ganzheitlichen Therapiekonzepts im Sigma-Zentrum. Die Einzeltherapien sowie die 6 Gruppen finden bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit statt. Die umliegende Natur mit See, Wiesen und Wäldern sowie der klinikeigene Therapiegarten bieten Raum für dieses Therapieangebot.

Der Therapiegarten ist ein auf Jahre hin angelegtes Projekt, das von Patienten für Patienten selbst angelegt, gestaltet und gepflegt wird, für die therapeutische Arbeit, zum Genießen und Genesen.

Für wen ist diese Therapieform geeignet?
Natur- und Gartentherapie wird heute in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Fachkliniken (stationäre sowie ambulante Einrichtungen) bieten diese Therapieform an für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen, Suchtkrankheiten, neurologischen und geriatrischen Erkrankungen, zur Demenzbehandlung, Rehabilitation und Integration.

Wirkungsweise der Natur- und Gartentherapie
Viele Erfahrungen sind über die heilsame, gesundheitsfördernde Wirkung des Gartens und der Natur auf den Menschen bzw. Patienten gesammelt worden. Belastete, kranke Menschen erleben wieder einen Sinn und Zugehörigkeit, eigene Ressourcen können gestärkt und belebt werden.

Allen Formen der Natur- und Gartentherapie gemeinsam ist der gezielte und bewusste Einsatz von pflanzen-, garten-, bzw. naturbezogenen Aktivitäten für den therapeutischen Prozess. Mit diesem natürlichen Medium sollen kognitive, psychische, physische, intrapersonale und soziale Faktoren gefördert und die Gesundheit sowie die Lebensqualität gestärkt werden.

Der direkte Kontakt mit der Natur kann in der therapeutischen Arbeit gezielt eingesetzt werden. So sind zum Beispiel viele Patienten in ihren Gedanken und Problemen gefangen, schaffen es nicht, sich zu lösen und wieder Kontakt zu sich oder der Umwelt aufzunehmen. Draußen zu sein in der Natur, die Aufmerksamkeit auf die natürliche Umgebung und ihre Prozesse zu richten, kann Einfluss auf das Erleben des  Menschen, seine Empfindungen und Sichtweisen nehmen. Ein Lösen des Gedankenkarussells kann so direkt oder ganz nebenbei geschehen. Von daher ist es elementar wichtig, neben anderen Therapieformen, auch den Kontakt zur Natur wieder aufzunehmen und zu fördern, in manchem Falle sogar ganz neu zu erlernen.

Bei der gärtnerischen Arbeit werden Patienten in therapeutischen sowie persönlichen Prozessen individuell begleitet und unterstützt. So entsteht nicht nur ein sichtbares und begreifbares Ergebnis, welches den ganzen Menschen mit integriert.

Im Therapiegarten kann folgendes erfahren werden:

  • Verbesserung der Stimmungslage
  • Verminderung depressiver Verstimmung
  • Erleben von positiven Gefühlen
  • Förderung eigener Ressourcen, Fähigkeiten und Stärken
  • Förderung des Selbstvertrauens und Selbstwertes
  • Förderung sozialer Kompetenzen und kommunikativer Fähigkeiten

Was bedeutet Achtsamkeit in der Natur?
Die Achtsamkeitspraxis und entsprechende Übungen fließen in der Naturund Gartentherapie mit ein, sie ermöglichen einen achtsameren Umgang mit sich, der Natur, den Pflanzen und den sozialen Kontakten.

Achtsamkeitsübungen lassen sich gut in die Gartenarbeit und das Sein in der Natur integrieren. Es fällt dort  leicht, achtsam zu sein, Natur bietet viele Eindrücke und Reize, weckt die Sinne und ermöglicht dadurch ein gegenwärtiges Erleben von sich selbst und der (Um-)Welt, ohne ein genaues Ziel zu verfolgen. Was empfindet ein Patient im Körper, welche Gedanken und Gefühle tauchen auf? Wie ist oder verändert sich die Stimmung, wenn z.B. mit den Händen in der Erde gepflanzt oder Unkraut gejätet wird? Können die Gesänge der Vögel, der Wind und sonstige Geräusche gehört werden; riecht die Erde, wie ist ihre Temperatur und Konsistenz? Ist der  Fokus der Aufmerksamkeit auf einzelne dieser Wahrnehmungen gerichtet, ist der Patient im Wesentlichen mehr im Moment. Auftauchende Empfindungen, Gefühle und Gedanken können besser beobachtet oder umgewandelt und dadurch innere Spannung abgebaut werden. Das gibt mehr Raum für Sinneswahrnehmungen, die besonders im Lebensraum „Natur“ häufig als angenehm, ausgleichend, ja sogar heilsam erlebt werden.

Umfang der Natur- und Gartentherapie im Sigma-Zentrum
Sämtliche naturgestützte Therapien werden im Sigma-Zentrum sowohl im Einzelsetting als auch im Gruppensetting angeboten. Die jeweilige Auswahl trifft der behandelnde Psychologe in Abstimmung mit dem Patienten.

Neben den Einzeltherapien finden folgende Gruppenangebote wöchentlich statt:

  • 3 Gruppen „Natur und Garten“
  • 2 Gruppen „Achtsame Naturbegegnung am Morgen“
  • 1 „Offene Gartengruppe“

In den Gruppen spielt der soziale Aspekt eine wichtige Rolle. Ein langsames Annähern an die Mitmenschen kann über Pflanzen und einfache Kontaktaufnahme wieder geübt und gestärkt werden. Der Aufenthalt im Freien lässt genug Raum, um den Abstand zur Gemeinschaft selbst wählen zu können. So können soziale Bedürfnisse gelebt und geübt werden.

„Je mehr wir die Natur auf uns wirken lassen, umso achtsamer werden wir. Und je achtsamer wir uns in der Natur bewegen, umso differenzierter werden wir sie auch wahrnehmen.“ (Hupperts, 2015)

 

Anne Weth
Körpertherapeutin, Natur- und Gartentherapeutin
(Akademische Expertin für Gartentherapie, Wien)

 


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