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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Vorschau Sigma-Fortbildungen

von: Jacqueline Sieber | Datum: 17. Mai 2018

Öffentliche Fortbildungen und Workshops 2018:

„Behandlung von Zwangserkrankungen im stationären Setting“
Donnerstag, 28. Juni 2018, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Vorstellung der Sigma-Projektgruppe Zwang in Zusammenarbeit mit dem Referenten Dr. rer. nat. Christoph Wölk, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor (IFT), Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen (DGZ) und Kuratoriumsmitglied. Langjährige Tätigkeit an der Universität Osnabrück, jetzt in eigener Praxis tätig.
6 Fortbildungspunkte

„Autismus-Spektrum-Störungen bei Erwachsenen“
Donnerstag, 12. Juli 2018, 15.45 Uhr bis 19.00 Uhr
Referent: PD Dr. med. Dr. phil. Andreas Riedel, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg
5 Fortbildungspunkte

Psychopharmakologie-Tage im Sigma-Zentrum
Freitag, 16. November und Samstag, 17. November 2018
Referenten: Chefärzte und Oberärzte des Sigma-Zentrums und Dr. med. Gabriel Eckermann, Facharzt für Psychiatrie, Co-Leiter des Referats Psychopharmakologie der DGPPN, Mitherausgeber der Online- Datenbank www.psiac.de, Sachverständiger der bayerischen Krankenkassen und Institutsambulanzen bei der Bearbeitung von Regressproblemen
16 Fortbildungspunkte
Weitere Informationen zu den Psychopharmakologie-Tagen >>>

„Ess-Störungen – Klinik, Therapie und Prognose“
Donnerstag, 29. November 2018, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Referentin: Frau Prof. Dr. Almut Zeeck, Leitende Oberärztin, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg
6 Fortbildungspunkte

Siehe auch Informationen der Sigma-Akademie >>>

 


Fagott und Piano klingen gemeinsam

von: Jacqueline Sieber | Datum: 11. Mai 2018

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Im inzwischen 53. Sigma-Konzert am 7. Mai 2018 begeisterten Francisco Bautista Ortega Arenas (Fagott) und Rebecca Vogt (Klavier).
Dazu schrieben am 09.05.2018 die Badische Zeitung sowie der SÜDKURIER:

Fagottist Francisco Bautista Ortega Arenas und Pianistin Rebecca Vogt überzeugten ihr Publikum im Sigma-Zentrum in Bad Säckingen vollkommen mit virtuosen Soli und wundervoll verwobenem Duospiel

In der Reihe „Auf’s Podium“ haben sich im Bad Säckinger Sigma-Zentrum die 1993 geborene Pianistin Rebecca Vogt sowie der um ein Jahr ältere Fagottist Francisco Bautista Ortega Arenas präsentiert. Der Auftritt stand unter dem Titel „Fantasiestücke“.

Die künstlerische Leiterin der Konzertreihe, Lisa Wellisch, führte ebenso kurz wie sachkundig in die einzelnen Programmpunkte ein, die für Pianistin Rebecca Vogt gleichzeitig als Generalprobe für ihre anstehende Bachelorprüfung an der Freiburger Musikhochschule gelten durften.

Zu Beginn erklang Claude Debussys Sarabande aus der „Suite pour piano“ für Fagott und Klavier, in der beide Instrumente über weite Strecken der weit ausgreifenden Legatomelodie parallel miteinander musizierten, was dem elegischen Grundcharakter des Stückes wie auch der Steigerung zu sehnsuchtsvoller Dramatik einen besonderen Reiz verlieh. Danach interpretierte Rebecca Vogt Bachs virtuose Englische Suite Nr. 3. Mit Verve ging sie das Prelude an, gestaltete den Satz musikalisch flexibel.

Nachdenkliche Ritardandi charakterisierten die Allemande, sehr zügig und mit markanten Akzenten durchsetzt formte die Pianistin die Courante aus, wodurch der starke Kontrast der schwer lastenden, melancholischen Sarabande im Anschluss besonders schön zur Geltung kam. Auf die beiden munter und liedhaft wirkenden Gavotten folgte eine wieselflinke Gigue.

Das Fagottstück „Tripitura“ des zeitgenössischen Komponisten Òscar Àlvarez setzt sozusagen alle Facetten des Windes in Töne. Eingebettet in eine sehr sanglich fließende Linie sind kurze, in für das Fagott atemberaubender Höhe gesetzte Floskeln im Wechsel mit vibrierenden abgrundtiefen Basstönen. Pfeifende Windgeräusche unterbrechen das aparte Laufwerk. Ein Wiederhören mit alten Bekannten brachte die Interpretation der beiden Schubert-Impromptus Op. 90 Nr. 1 und 3, von Rebecca Vogt ausgesprochen differenziert und kraftvoll vorgetragen. Dabei glänzte das erste Impromptu durch seine klare Durchhörbarkeit, das zweite durch die ausdrucksstarke Melodieführung.

Eine wundervoll verwobene Einheit bildeten die beiden Instrumente bei den abschließenden Fantasiestücken op. 73 von Robert Schumann, mit einem frohlockenden Fagott und einem weich fließenden Klavier, die beide die Bravorufe der Zuhörer mehr als verdient hatten. Die beiden jungen Künstler bedankten sich mit einem kurzen Stückchen von Charles Koechlin als Zugabe.

Artikel vom 09.05.2018, Badischen Zeitung >>>
Artikel vom 09.05.2018, SÜDKURIER >>>

Foto und Text: Karin Stöckl-Steinebrunner


Chronische Schmerzen – was nun?

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 8. Mai 2018

Psychologische Schmerztherapie im Sigma-Zentrum

Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung nehmen chronische Schmerzen an Häufigkeit zu. Viele der betroffenen Patienten entwickeln eine Depression, erhöhen damit die Sensibilität gegenüber Schmerzreizen und der Schmerz beginnt sich zu verselbstständigen, unabhängig von der primären Ursache. Die Intensität und das Ausbreitungsgebiet des Schmerzes nehmen zu, wodurch die psychosozialen Folgeprobleme an Bedeutung gewinnen. Es sollte deshalb schon in einem frühen Stadium das Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie einbezogen werden. Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen arbeitet mit Methoden der psychologischen Schmerztherapie. Dazu gehören u.a. eine spezielle Schmerzpsychotherapie, gezielte Krankengymnastik, Bewegung und das computergestützte Biofeedback, mit dem man Entspannungsverfahren lernen kann. In einem ambulanten Schmerzzentrum können dann Patienten auch ergänzend mit Akupunktur, Akupressur, manueller Medizin, Osteopathie aber auch mit interventionellen Maßnahmen behandelt werden.

Verschleißerscheinungen der großen und kleinen Gelenke, der Wirbelsäule aber auch Rheuma, rheumatischer Weichteilschmerz, Polymyalgia rheumatica, Fibromyalgie und andere Erkrankungen plagen weite Teile der Bevölkerung. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus das Restless-Legs-Syndrom. Hierbei leiden Patienten vor allem nachts an unerträglichen Kribbelphänomenen, teils mit Krämpfen, vornehmlich in den Beinen. Sie müssen dann die Beine bewegen, aufstehen, umhergehen um wenigstens kurzzeitig Linderung zu erfahren. Bei allen chronischen Erkrankungen am Bewegungsapparat stellt sich die Frage nach den richtigen Therapieansätzen. Auch wenn Erkrankungen wie das Restless-Legs-Syndrom mit Medikation gut behandelbar sind, ist es bei vielen Schmerzerkrankungen deutlich effektiver, wenn man multimodal vorgeht. „Es reicht eben oft nicht, sich auf die Schmerzmedikation zu beschränken“, betont Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums.

Besonders wirksam ist die Kombinationstherapie mit Anwendung verschiedener methodischer Ansätze, wobei entscheidend ist, dass diese gut aufeinander abgestimmt sind und stets der Patient mit einbezogen wird. So stellt sich dann oft heraus, dass trotz jahrelanger Schmerzkarriere doch noch Fortschritte erzielbar sind. Hierbei sind nicht selten Psychotherapie und ein sensibler Einsatz von Psychopharmaka zusätzlich heilsam. Was viele nicht wissen: man kann auch mit Psychopharmaka Schmerzsyndrome gut unterstützend behandeln, vor allem mit Antidepressiva. Allerdings kostet das oft viel Überzeugungsarbeit am Patienten und in der Einschleichphase dieser Medikamente ausreichend Geduld.

In den letzten Jahren hat sich zudem die Erkenntnis etabliert, dass Schonung über längere Zeiträume die Schmerzerkrankung ungünstig beeinflusst. Das Sigma-Zentrum setzt deshalb zunehmend auf Aktivierung mit patientenindividuellen Bewegungsplänen. Hierüber müssen die Patienten in der Psychotherapie aufgeklärt werden, um die häufig vorhandenen Bedenken auszuräumen. Denn chronisch Schmerzkranke haben natürlich Angst, sich mehr zu bewegen, weil sie Angst vor Intensivierung der Schmerzen haben. Generell gilt: man kann chronische Schmerzen sehr oft deutlich verringern, wenn man multimodal vorgeht und die Patienten in die Therapieplanung einbezieht. Das kennzeichnet das Sigma-Zentrum.


53. Konzert „Auf´s Podium“

von: Jacqueline Sieber | Datum: 2. Mai 2018

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 7. Mai 2018 findet das nächste Konzert in der Reihe „Auf’s Podium“ für junge Musiker statt.

Zu Gast sind diesmal Rebecca Vogt am Flügel und Francisco Bautista Ortega Arenas am Fagott. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann.

Das Konzert am 07.05.2018 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.
 
 

Programm:

CLAUDE DEBUSSY (1862 – 1918)
Sarabande aus „Suite pour piano“
für Fagott und Klavier

JOHANN SEBASTIAN BACH (1865 – 1750)
Englische Suite Nr. 3 g-Moll
I. Prelude – II. Allemande – III. Courante – IV. Sarabande – V. Gavotte I. & II. – VI. Gigue

FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828)
Impromptu Op. 90/1 c-Moll
Impromptu Op. 90/3 Ges-Dur

ROBERT SCHUMANN (1810 – 1856)
Fantasiestücke Op. 73
I. Zart und mit Ausdruck – II. Lebhaft, leicht – III. Rasch und mit Feuer


Zitat des Monats Mai 2018

von: Jacqueline Sieber | Datum: 1. Mai 2018

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Die oberste Aufgabe, zu der wir berufen sind, ist für jeden, sein eigenes Leben zu führen. […] Mein Leben war voller Katastrophen, von denen die meisten nicht eingetroffen sind.“

 

Michel de Montaigne (1533 – 1592)
eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

 


Fibromyalgiesyndrom und chronischer Schmerz

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 20. April 2018

Schmerz wurde sehr lange ausschließlich als Warnsignal für eine Gewebe- bzw. Nervenschädigung verstanden. Mittlerweile wissen wir, dass Schmerz durch eine Dysfunktion des Stressverarbeitungssystems auch rein zentral generiert werden kann, was in den letzten Jahren unter dem Begriff der stressinduzierten Hyperalgesie (SIH) subsummiert wird.

Bereits 1959 wies der Amerikanische Internist und Psychoanalytiker George L. Engel anhand sorgfältiger klinischer Beobachtungen darauf hin, dass bei einer Gruppe chronischer Schmerzpatienten ohne nachweisbare Gewebeschädigung auffallend häufig psychische Deprivation und Traumatisierungen in der Kindheit nachgewiesen werden können. Engel sprach von Pain-Proneness (Schmerzanfälligkeit). Diese Vermutungen konnten mittlerweile weitgehend bestätigt werden. Frühe biologische ebenso wie psychosoziale Stresseinwirkungen können zu muskulärer Hyperalgesie sowie einer Sensitivierung der Schmerzrezeptoren führen.

Aus den aktuellen neurobiologischen und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen wurde im Sigma-Zentrum ein teamübergreifendes Konzept für die Indikationsgruppe „Fibromyalgiesyndrom und chronischer Schmerz“ entwickelt. Dieses Konzept in 6 Modulen über 6 Wochen wird am Donnerstag, 26.04.2018 im Rahmen einer internen Fortbildung vorgestellt.

Referentin ist Frau Dr. Maria Geisler, Oberärztin Psychotherapie im Sigma-Zentrum.
Die Fortbildung ist durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 3 CME-Punkten zertifiziert.


Unterzuckerung bei Diabetes

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 19. April 2018

Im Diabetes Ratgeber Apotheke erschien im Januar 2018 ein Artikel mit Empfehlungen von Dr. Johannes Bauer zum Zusammenhang von Diabetes und Psyche. Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen ist das erste Psychiatrische Krankenhaus in Deutschland, das von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft DDG als „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ zertifiziert ist.

Kontrolle behalten

Unterzuckerungen sind nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche eine Belastung. „Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, macht Angst“, erklärt Dr. Johannes Bauer, Diabetologe und Psychotherapeut am Sigma-Zentrum Bad Säckingen. Für Menschen, die berufsbedingt „funktionieren“ müssen, ist eine Hypoglykämie etwa während einer Geschäftsverhandlung eine Horrorvorstellung. „Der größte Angstmacher sind nächtliche Unterzuckerungen“, so Bauer. „Wer sie erlebt hat, legt sich abends schon mit der Sorge ins Bett, dass nachts etwas passieren könnte.“ Und schläft dementsprechend schlecht.

Bauer empfiehlt eine einfache Gegenstrategie: regelmäßig um etwa 22 Uhr den Blutzucker messen. Liegt der Wert unter 100mg/dl (5,6 mmol/l), sollte man vor dem Schlafengehen noch etwas essen. Zur Sicherheit wird der Wecker auf zwei Uhr nachts für einen weiteren Check gestellt. Denn um diese Uhrzeit ist das Risiko für Hypoglykämien am größten. Ist alles in Ordnung, kann man beruhigt wieder einschlafen. Bei wiederholten Zuckertiefs in der Nacht sollten Diabetiker mit ihrem Arzt spreche, wie die Therapie verbessert werden könnte.

Hilfe annehmen

Eltern, Freunde, Ehepartner – viele von ihnen haben schon schwierige Situationen erlebt: Der offensichtlich unterzuckerte Diabetiker sitzt etwa vor einem Glas Saft, weiß aber nichts damit anzufangen. Gut gemeinte Hilfe wird aggressiv abgewehrt. „Nehmen Sie so etwas nie persönlich und bleiben Sie ruhig!“, rät Psychotherapeut Bauer. „Diskutieren bringt nichts, denn eine Unterzuckerung schaltet das Gehirn quasi aus.“ Es helfe, im Vorfeld klare Absprachen zu treffen oder auch beim Diabetologen gemeinsam die Situation einzuüben. „Sie wissen dann als Angehöriger, was Sie zu tun haben, das stärkt“, sagt Bauer.

Unverzichtbar für Diabetiker und ratsam für ihre Partner sind Schulungen. Der richtige Zeitpunkt dafür ist nach der Diagnose, bei einer Umstellung der Therapie auf Insulin oder auch, wenn das Wissen mal wieder aufgefrischt werden muss. Diabetiker, die ihre Hypoglykämie-Symptome nicht mehr spüren, können von einem speziellen Wahrnehmungstraining profitieren.

Wer seine Mitmenschen über das richtige Verhalten im Notfall informiert, gewinnt im Beruf, der Freizeit oder auf Reisen zusätzliche Sicherheit.

>>> Download Original-Artikel im Diabetes-Ratgeber Apotheke

 


Gesundheitsfalle schnelle Medien

von: Jacqueline Sieber | Datum: 17. April 2018

Der Ärztliche Direktor Professor Bielitz berichtet in einem Interview des Onlinemagazins Meinungsbarometer.info,

– wie uns die digitale Welt verführt, Entscheidungen zu früh zu fällen,

– wann Überlastung zu einem Burnout führen kann,

– warum achtsames Verhalten und Selbst-Reflexion der beste Schutz gegen ständige Überlastung sind und

– warum man sich digitale Ferien (Digital Detox) möglichst ab und an selbst verordnen sollte.

>>> Zum Artikel


Stellenangebote in verschiedenen Bereichen

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 11. April 2018

Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt jeweils eine/n

> Musiktherapeut/in (Vollzeit, mind. 80%)

> Mitarbeiter/in der IT-Abteilung (Vollzeit)

> Leiter/in der Hauswirtschaft (Vollzeit)

> Sekretär/in (Teilzeit 50 %, vorwiegend nachmittags)

Bad Säckingen am Hochrhein bietet hohe Lebensqualität und gute Erreichbarkeit, alle weiterbildenden Schulen sowie attraktiven Freizeitwert im Erholungsgebiet Südschwarzwald und der Region Freiburg.

Wenn Sie mehr über die Stellen wissen wollen, gelangen Sie hier zu den Ausschreibungen >>>.

Gerne informieren wir Sie auch persönlich zu Ihren Perspektiven und den Arbeitsmöglichkeiten im Sigma-Zentrum Bad Säckingen.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns an Bewerbung@Sigma-Zentrum.de. Alle Bewerbungen behandeln wir streng vertraulich.
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.


Denken. Spüren. Machen.

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 9. April 2018

Wirkfaktoren in der Psychotherapie

Beginnend mit Freuds Psychoanalyse zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich in der Folge zahlreiche psychotherapeutische Schulen und Verfahren mit häufig unterschiedlichen Terminologien und Schwerpunktlegungen. Auch heute noch erfolgt die Ausbildung von Psychotherapeuten in Deutschland weitgehend schulengeleitet, wenngleich in Forschung und Praxis eklektische Herangehensweisen üblich sind. In jüngerer Vergangenheit gewannen erfahrungsbezogene Zugänge zunehmend an Bedeutung: Entspannungsverfahren, Achtsamkeitsübungen oder kreative Elemente haben sich mittlerweile auch in überwiegend verbal geführten Psychotherapieformen weitgehend etabliert. In ähnlicher Weise ist eine Zunahme an Wertschätzung verschiedener Co-Therapien, wie Kunsttherapie, Musiktherapie oder Körpertherapie zu beobachten, die ihrerseits wiederum jeweils eigenen theoretischen Verständnissen folgen unter Verwendung verschiedener Begrifflichkeiten.

Brigitte Seiler vermittelte in ihrem Vortrag Einblicke in die Wirkverständnisse unterschiedlicher psychotherapeutischer Ansätze und präsentierte mit dem Modell interaktionaler Veränderungsprozesse (ModiV) und seinen 16 Wirkfaktoren die Ergebnisse ihrer pluridisziplinär angelegten Forschungsarbeit.

Dr. des. Brigitte Seiler MSc MA, Beratungspsychologin, Supervisorin und Kunsttherapeutin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie Mitautorin des Persönlichkeits- und Motivationstests permOt. Darüber hinaus ist sie in eigener Beratungspraxis in Laufenburg / Deutschland tätig.

>>> Zum Artikel in der Sigma-Akademie

 

 


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