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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Zitat des Monats Januar 2021

von: Marketingabteilung | Datum: 1. Januar 2021

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Lachen ist für die Seele dasselbe, wie Sauerstoff für die Lungen.“

Louis de Funès (1914 – 1983)
Französischer Schauspieler, Komiker, Regisseur und Drehbuchautor


Erlebnisräume: Sigma!

von: Marketingabteilung | Datum: 15. Dezember 2020

Immer wieder äußerten Patienten den Wunsch, die Lieder und Melodien sowie die Meditationen, welche sie mit dem Heilwerdungsprozess während ihres Aufenthaltes verbinden, im Sinne einer poststationären Nach- und Selbstfürsorge auch mit nach Hause nehmen zu können. Akustische Erlebnisräume zur therapeutischen Nachsorge und zur Entspannung bot seit 2016 auch für Zuhause die Sigma-CD.

Nun stellen wir die CD-Inhalte für unsere aktuellen und ehemaligen Patienten kostenlos in der Sigma-App zur Verfügung. Die Zugangsdaten für den passwortgeschützten Bereich „Die Sigma-CD“ finden Sie in Ihrer Patientenmappe und teilt Ihnen das Empfangsteam gerne auch auf Nachfrage mit.

QR-Code Android Sigma-App

QR-Code iOS Sigma-App

Die App ist im Apple Appstore und Google Playstore verfügbar.  Sie finden die App zum kostenlosen Download in der jeweiligen Suche unter „Sigma-Zentrum“ oder scannen Sie den jeweils für das Betriebssystem Ihres Smartphones passenden, nebenstehenden QR-Code.

Die Audio-Sammlung enthält

  1. „Lieder als Ressource“
  2. „Meditation in Stille“ und „Achtsam in den Tag“
  3. „Bodyscan“
  4. ein ausführliches Booklet mit den Liedtexten zum Mitsingen und den Anleitungen für die Meditationen.

Das Wirken der interdisziplinären Medizin und Therapie der Behandlung im Sigma-Zentrum basiert auf unserem ganzheitlichen Menschenbild mit einem integrativen Verständnis der Einheit von Geist, Kultur, psychischer und körperlicher Gesundheit.

Bausteine zum Entdecken innerer Erlebensräume sind dabei im fachtherapeutischen Repertoire der multimodalen Behandlung das gemeinsame Singen ohne Leistungsanspruch, Musik- und Kreativtherapien sowie Bewegungstherapien, Meditation und Konzentration auf den inneren Fokus und Selbstwahrnehmungsübungen.

Die Sigma-Musik ist ein Stück klingende Medizin. Sie ist kostenlos in der App verfügbar und wir wünschen allen Hörern einen angenehmen und hilfreichen Nachklang aus dem Sigma-Zentrum.


Weihnachten bringt Freud und Leid

von: Marketingabteilung | Datum: 7. Dezember 2020

Wegen des wegweisenden methodenintegrativen Konzeptes mit einer Vielzahl medizinischer und fachtherapeutischer Verfahren wird das Sigma-Zentrum von Patienten aus ganz Deutschland aufgesucht. Gerade in der Zeit vor und um Weihnachten sowie Silvester ist die Klinik besonders gefragt. Warum dies so ist, fragten wir den Ärztlichen Direktor Herrn Prof. Dr. Christoph Bielitz.

Für viele Menschen ist Weihnachten eher ein Fest der unerfüllten Hoffnungen und Wünsche. Manche haben gar Angst vor den Festtagen. Woran liegt das?
Aus psychotherapeutischer Sicht ist die Weihnachtszeit vor allem Stress. Nicht nur die Zeit der Liebe, der Hoffnung und des Lichts bricht an. Statt Stille und Familienidylle, erleben viele eine Zeit der Maximalbelastung mit Krise. Der Weihnachtsfriede stellt sich nicht überall ein, stattdessen eskaliert um Weihnachten oft ein Streit.

Zu Weihnachten werden Ängste und Einsamkeit besonders bedrückend erlebt. Welche Gründe gibt es dafür?
Das Fest der Hoffnung und des Lichts fällt in die Zeit des zu Ende gehenden Jahres, in der erfahrungsgemäß möglichst viel erledigt werden muss, sei es verordnet oder selbst so gewollt. Schon das stresst. Parallel werden unerfüllte Hoffnungen und Wünsche deutlich. Menschliche Grundbedürfnisse wie Ruhe, liebevolle Zuwendung, Geborgenheit, emotionale Nähe und Angenommensein werden aktiviert. Die Realität ist aber oft eine ganz andere: Zeitmangel, Trennungen oder belastende Familienverhältnisse sind häufig. Die Fähigkeit, sich selbst und anderen gegenüber einfühlsam zu sein, geht im hektischen Treiben unter. Es fehlt die Kraft, sich einander liebevoll zuzuwenden und Konflikte miteinander wohlwollend auszutragen. Gleichzeitig halten sich romantisierte Erwartungen von einer Idylle oder starre Rituale ohne Freiraum für persönliche Bedürfnisse äußerst hartnäckig. Zudem ist das Jahresende eine Zäsur, über den Jahresverlauf Bilanz zu ziehen, nicht nur steuerlich. Das geht nicht selten mit Frustrationen, Problemen und Sorgen einher. Aufgestaute Aggression entlädt sich. Zur Eskalation ist es dann nur noch ein kurzer Schritt.

Hinzu kommen vermutlich auch saisonale Phänomene in der dunklen Jahreszeit. Wie kann man dem eigentlich Unvermeidlichen vorbauen?
Es ist bekannt, dass die lichtärmeren Zeiten viele Menschen psychisch bedrücken. Im Herbst nimmt die Anzahl der von saisonaler Depression Betroffenen zu. Schon Goethe wusste um den Zusammenhang. Viele Menschen, denen das Phänomen bewusst ist, verreisen und machen Urlaub im Licht sozusagen. Wer nicht reisen kann, dem bleibt nur der Aufenthalt im Freien oder eben Lichttherapie mit medizinischen Lichtquellen, wenn sie verordnet ist.

Und das gemeinsame Fest hilft dann genauso wenig wie eine Reise, wenn die Beziehung ohnehin kriselt?
Oft ist das so. Es kann aber auch gut gehen, wenn man sich dessen bewusst ist, dass überzogene Harmonieerwartungen an Weihnachten oft enttäuscht werden. Enttäuschungen kommen indes immer wieder vor. Es stellt sich somit die Frage nach dem eigenen Festentwurf. Wie kann ich feiern, sodass es für mich und meine Familie feierlich und wohltuend ist? Wer sollte dabei sein, wer besser nicht? Schwieriger ist das für Menschen, die einsam sind und somit Angst vor der Stille und dem Vergleich zu anderen, scheinbar fröhlich Feierenden haben.

Wenn Selbsthilfe nicht genügt: Was kann das Sigma-Zentrum etwa mit seinem Früherkennungszentrum beitragen?
Bleibt der Weihnachtsfriede trotz achtsamer Vorbereitung und ehrlicher Auseinandersetzung mit sich selbst dennoch gänzlich aus bzw. eskalieren die Situationen, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist besonders dann der Fall, wenn Angst und Depression um sich greifen. Dafür gibt es psychosoziale Notdienste und Beratungsstellen. Auch das Sigma-Früherkennungszentrum in Bad Säckingen steht parat. Hier nimmt man sich auch gerade in der gefühlsbeladenen Zeit vor Weihnachten und um Silvester Zeit für die Seele.

>>> Information für Einweiser


Zitat des Monats Dezember 2020

von: Marketingabteilung | Datum: 1. Dezember 2020

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Gesundheit und froher Mut,
das ist des Menschen höchstes Gut.“

Deutsches Sprichwort

 


Digitales Gesundheitsforum „Brustkrebs im Fokus“

von: Marketingabteilung | Datum: 24. November 2020

Die Diagnose Brustkrebs löst bei Betroffenen oft Ängste und Sorgen aus. Die Zerreißprobe zwischen Hoffnungen und Befürchtungen ist eine Achterbahn der Gefühle und es braucht Lösungen, um dem persönlichen Kontrollverlust zu begegnen. Gelingt es nicht, Gedanken und Gefühle mitzuteilen, sind Schwankungen des seelischen Gleichgewichts oder sogar Depressionen die Folge.

Mit dem in den Gesundheitscampus am Diakoniekrankenhaus integrierten Sigma-Institut unterstützten wir Patientinnen mit ihren Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit und helfen ihnen, in dieser belastenden Situation Mut, Kraft und Zuversicht zu schöpfen.

Gerne empfehlen wir den Video-Livestream zum Online-Gesundheitsforum „Brustkrebs im Fokus“ am 25. November um 19 Uhr. Moderatorin ist das Model Dany Michalski, die selbst an Brustkrebs erkrankt war und erfolgreich therapiert wurde.

>>> Youtube-Livestream >>>


Buch „Geweihte“ erschienen

von: Marketingabteilung | Datum: 20. November 2020

Im November 2020 ist das Buch „Geweihte“ (Hrsg. Johanna Müller; Verlagshaus Hernals, ISBN 978-3-902975-98-0) erschienen. Johanna Müller ist Kunsttherapeutin im Sigma-Zentrum Bad Säckingen und bietet im Haus kreatives Schreiben im Einzel- und Gruppensetting an.

Die in diesem Buch versammelten Textstücke wurden während eines psychosomatischen, psychiatrischen oder neurologischen Klinikaufenthalts ohne ein Richtig oder Falsch geschrieben. Entstanden sind starke, authentische Texte. Die Schreibenden ließen fremde und eigene Konventionen fallen. Dem Leser begegnet Spontanität, Direktheit und Freiheit im Assoziieren. Manchmal begegnet sich der Leser auch selbst. Die Grenzen zwischen Therapie, Literatur und Selbsterfahrung verschwimmen. Eine literarische Art Brut.
Der Sammelband zeigt, wie nah sich Selbstanalyse und Literatur sind.

Geweihte wurde gefördert durch das Sigma-Zentrum, Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin mit therapeutischer Methodenvielfalt, kybernetischem Vernetzen und Handeln, sich bekennend zu Kunst, Musik, Literatur, bis hin zur Gartentherapie.

Prof. Dr. Christoph Bielitz schrieb hierzu das „Vor dem Vorwort“:

„Ich arbeite seit 20 Jahren an einem Ort ständiger Entwicklung und innerer Veränderung. Und aus bestimmten Gründen ist es mir ein wichtiges Anliegen, den Raum zur persönlichen Entwicklung, zum Erkennen des „Ichs“ und den Umgang damit zu ermöglichen. Denn in einer stetig komplexer werdenden Welt verlieren sich Menschen untereinander leicht aus dem Blick, manche verlieren sich sogar selbst. Wenn ich einen Moment innehalte, staune ich über das, was die Menschen an diesem Ort leisten. Sie begegnen sich selbst, manche zum ersten Mal.

Mit Dankbarkeit für die Texte der „Geweihten“ und der authentischen Arbeit der professionellen Akteure der Sigma-Klinik, soll die vorliegende Schriftensammlung den Blick öffnen helfen für die Fantasien innerseelischer Lebenswirklichkeiten. Das Geschriebene der „Geweihten“ kann hier den jeweiligen Autoren selbst und dem Leser zugleich helfen, eine Brücke zu bilden: von der innerseelischen Landschaft zur Realität.“

Das Buch ist am Empfang des Sigma-Zentrums käuflich erwerbbar sowie bestellbar direkt auf der Verlagsseite: Verlagshaus Hernals

Johanna Müller (Hrsg.)
Geweihte – Kreatives Schreiben in persönlichen Krisen
€ 23,90
198 Seiten, Klappenbroschüre
ISBN 978-3-902975-98-


Saisonale Depression

von: Marketingabteilung | Datum: 18. November 2020

Es ist bekannt, dass die lichtärmeren Zeiten viele Menschen psychisch bedrücken. Im Herbst und Winter nimmt die Anzahl der von saisonaler Depression Betroffenen zu. Warum dies so ist, fragten wir den Ärztlichen Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen Herrn Prof. Dr. Christoph Bielitz.

Viele Menschen erleben die dunkle Jahreszeit als sehr belastend. Woran erkennt man eine saisonale Depression?
Die Symptome kommen meist schleichend und zeigen sich individuell unterschiedlich. Oft beginnt es mit Erschöpfung, Konzentrations- und Antriebsstörungen, Grübeln, Sinnlosigkeitserleben, Lustlosigkeit und mentaler Schwäche. Wenn eine saisonale Depression besteht, wiederholt sich diese in den lichtärmeren Jahreszeiten. Sie schleicht sich sozusagen alljährlich ein. Typisch sind hier Energieverlust, erhöhtes Schlafbedürfnis, Heißhunger auf Süßes, Gewichtszunahme.

Unabhängig von der Jahreszeit steigt die Anzahl der psychischen Erkrankungen seit Jahren an. Was raten Sie Betroffenen?
Es scheint umstritten, ob die Häufigkeit tatsächlich zunimmt oder besser diagnostiziert wird. Wichtig ist, sich einzugestehen, dass etwas nicht im Lot ist, dann darüber mit Vertrauenspersonen zu sprechen und den Kontakt zum Arzt nicht zu scheuen. Früherkennung verhindert Verschlimmerung und Chronifizierung. Keineswegs muss jeder therapiert werden, mitunter reichen Auszeiten, z.B. Urlaub oder ein gesünderer Tages- und Wochenrhythmus.

Wenn dies nicht reicht, wie findet man die richtige Therapie?
Der Hausarzt sollte an einen Facharzt für Psychiatrie und / oder Psychotherapie überweisen. Dieser sollte dann gezielt befragen, ob Symptome für eine saisonale Depression vorliegen könnten. Leider wird das gelegentlich übersehen. Es gibt auch Verläufe, bei denen man von saisonalen Depressionsanteilen ausgeht. Wenn man das übersieht, ist das nachteilig für den gelingenden Therapieplan.

Wie behandelt man saisonale Depressionen?
Zunächst wird man die Leitlinien der Depressionsbehandlung auch hier anwenden, also psychopharmakologisch, Psychotherapie, Bewegungstherapie und andere Verfahren. Zudem gibt es die Lichttherapie. Es gibt hierfür spezielle Lichtquellen, die nach dem Medizinproduktegesetz zulässig sind für Behandlung von Depressionen. Dieses Verfahren soll morgens angewendet werden. Es kommt in Kliniken und Praxen zum Einsatz, es gibt aber auch Kleingeräte für den Hausgebrauch.

Die Lichttherapie wirkt stimulierend auf Bereiche des Nervensystems, die für den Schlaf-Wachrhythmus und die Aktivierung des Organismus zuständig sind. Es leuchtet auch Patienten im wahrsten Sinne des Wortes ein, dass Licht hilfreich sein kann. Manche Patienten sprechen hervorragend auf diese Therapieform an. Chronisch saisonal Depressive sind gut beraten, wenn sie schon im September beginnen, die Lichttherapie prophylaktisch einzusetzen, damit sie gar nicht erst depressiv werden.

Wie geht Ihre Klinik dabei vor?
Betreut von einem interdisziplinären Team, zusammengesetzt aus Medizinern, Psychiatern, Psychosomatikern, Psychotherapeuten und Fachtherapeuten wird der Patient in seinem Erkenntnisprozess, der womöglich Problemfelder aufdeckt, begleitet. Einfache ´Patentlösungen´ gibt es nicht. Es gilt, in einem ganzheitlichen Zusammenhang körperlicher Prozesse, besonders die Symptome, als „nonverbale Sprache des Körpers“ zu verstehen. Bei saisonal Depressiven ist Lichttherapie nur ein Baustein.


Radio-Interviews

von: Marketingabteilung | Datum: 9. November 2020

Radio Seefunk-Ratgeber „Psychische Gesundheit“
Jeden Mittwoch um 14.30 Uhr: Prof. Bielitz im Interview beim Radio Seefunk zu einem anderen Thema der Rubrik Psychische Gesundheit.

>>> Zum Nachhören >>>


Zitat des Monats November 2020

von: Marketingabteilung | Datum: 1. November 2020

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.“

Oscar Wilde (1854 – 1900)
Irischer Schriftsteller


Zurück im Leben: Erfahrungsbericht einer ehemaligen Patientin

von: Marketingabteilung | Datum: 28. Oktober 2020

Durch das Sigma-Zentrum Bad Säckingen hat Kerstin ihr Leben zurück gewonnen.

Kerstin war schwer depressiv und hat dann den Schritt in das Sigma-Zentrum Bad Säckingen unternommen.
Wie sich ihr Leben dadurch zum Positiven verändert hat und wie es ihr heute geht, darüber hat sie mit Radio Seefunk-Moderator Sven Henrich gesprochen.

Bei dem Beitragsbild handelt es sich zum Schutz der Patientin um ein Symbolbild.

Ein sehr interessantes und informatives Interview, das Sie hier nochmal komplett nachhören können:


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