Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Haltestelle Sigma-Klinik

von: Jacqueline Sieber | Datum: 13. Dezember 2017

Gut zu wissen für Patienten und Besucher, die den ÖPNV nutzen:
Das Sigma-Zentrum hat eine eigene Bushaltestelle. Ab sofort können Sie sich unter www.bahn.de auf Ihrem PC oder Smartphone die Verbindungen vom Bahnübergang Bad Säckingen zur Sigma-Klinik anzeigen lassen.


Weihnachtskonzert im Sigma-Zentrum

von: Jacqueline Sieber | Datum:

Am Donnerstag, dem 21. Dezember 2017 um 19.00 Uhr läuten wir mit dem 50. Konzert „Klassik im Sigma-Zentrum“ im Vortragsraum, Weihermatten 1, stilvoll mit klassischer Musik die besinnliche Zeit des Jahres ein.

Das Konzert gestaltet ein Lied-Duo mit der Schweizer Sopranistin Franziska Andrea Heinzen und dem britisch-polnischen Pianisten Benjamin Malcolm Mead. Am Konzertabend erklingen bekannte Werke des klassischen Liedguts von Franz Schubert, Peter Cornelius, Max Reger, Adolphe Adam u.a.

>>> Download Programm

Das Konzert am 21.12.2017 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

 


Im Dialog: Angst vor dem Sterben, Angst vor dem Leben

von: Jacqueline Sieber | Datum: 1. Dezember 2017

Im bis auf den letzten Platz besetzten großen Vortragsraum fand im Sigma-Zentrum unter dem Titel „Im Dialog: Angst vor dem Sterben, Angst vor dem Leben“  eine hochkarätige Fortbildung zu dem wichtigen Thema statt, wie therapeutisch mit existenzieller Not umgegangen werden kann. Referiert hat der bekannte Experte für potentialorientierte Psychotherapie, Dr. Wolf Büntig, Mitbegründer und Leiter des Zentrums für Individual- und Sozialtherapie (ZIST) in Penzberg/Bayern.

Nach Überzeugung des Arztes und Psychotherapeuten gibt es zwischen Gesundheit und Krankheit ein breites Spektrum: Wir sind nicht entweder gesund oder krank – wir sind entweder mehr krank oder mehr gesund. Die Medizin kümmert sich gerne um die Pathogenese, also die Frage, was krank macht. Für viel spannender und wichtiger hält Dr. Büntig jedoch die Salutogenese mit der Fragestellung, was uns gesund hält. Essentiell sind dabei die „Potentiale“, die uns „körperlich und bildhaft eingegeben“ sind. Die Bewusstmachung und die Aktivierung dieser Potenziale ist Teil einer guten Gesundheitsvorsorge und jeder Psychotherapie.

Der seit 30 Jahren mit der Entwicklung einer potentialorientierten Psychotherapie befasste Experte beschreibt dabei einen dialektischen Prozess:  „Der Kampf, Kontrolle über das Leben gewinnen zu wollen, ist Teil der Krankheit. Wir können das Leben nicht kontrollieren“. Es geht zunächst um die Bewältigung von Trauma und Mangel und dann weiter um die Verwirklichung eines bewussten, die individuellen Ressourcen und Potenziale ausschöpfenden Lebens.


Zitat des Monats Dezember 2017

von: Prof. Dr. Schottler | Datum:

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen und Eisen schmieden.
Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.“

Leo Tolstoi (1828 – 1910)
Russischer Schriftsteller


Weihnachten bringt Freud und Leid

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 30. November 2017

Wegen des wegweisenden methodenintegrativen Konzeptes mit einer Vielzahl medizinischer und fachtherapeutischer Verfahren wird das Sigma-Zentrum von Patienten aus ganz Deutschland aufgesucht. Gerade in der Zeit vor und um Weihnachten sowie Silvester ist die Klinik besonders gefragt. Warum dies so ist, fragten wir den Ärztlichen Direktor Herrn Prof. Dr. Christoph Bielitz.

Für viele Menschen ist Weihnachten eher ein Fest der unerfüllten Hoffnungen und Wünsche. Manche haben gar Angst vor den Festtagen. Woran liegt das?
Aus psychotherapeutischer Sicht ist die Weihnachtszeit vor allem Stress. Nicht nur die Zeit der Liebe, der Hoffnung und des Lichts bricht an. Statt Stille und Familienidylle, erleben viele eine Zeit der Maximalbelastung mit Krise. Der Weihnachtsfriede stellt sich nicht überall ein, stattdessen eskaliert um Weihnachten oft ein Streit.

Zu Weihnachten werden Ängste und Einsamkeit besonders bedrückend erlebt. Welche Gründe gibt es dafür?
Das Fest der Hoffnung und des Lichts fällt in die Zeit des zu Ende gehenden Jahres, in der erfahrungsgemäß möglichst viel erledigt werden muss, sei es verordnet oder selbst so gewollt. Schon das stresst. Parallel werden unerfüllte Hoffnungen und Wünsche deutlich. Menschliche Grundbedürfnisse wie Ruhe, liebevolle Zuwendung, Geborgenheit, emotionale Nähe und Angenommensein werden aktiviert. Die Realität ist aber oft eine ganz andere: Zeitmangel, Trennungen oder belastende Familienverhältnisse sind häufig. Die Fähigkeit, sich selbst und anderen gegenüber einfühlsam zu sein, geht im hektischen Treiben unter. Es fehlt die Kraft, sich einander liebevoll zuzuwenden und Konflikte miteinander wohlwollend auszutragen. Gleichzeitig halten sich romantisierte Erwartungen von einer Idylle oder starre Rituale ohne Freiraum für persönliche Bedürfnisse äußerst hartnäckig. Zudem ist das Jahresende eine Zäsur, über den Jahresverlauf Bilanz zu ziehen, nicht nur steuerlich. Das geht nicht selten mit Frustrationen, Problemen und Sorgen einher. Aufgestaute Aggression entlädt sich. Zur Eskalation ist es dann nur noch ein kurzer Schritt.

Hinzu kommen vermutlich auch saisonale Phänomene in der dunklen Jahreszeit. Wie kann man dem eigentlich Unvermeidlichen vorbauen?
Es ist bekannt, dass die lichtärmeren Zeiten viele Menschen psychisch bedrücken. Im Herbst nimmt die Anzahl der von saisonaler Depression Betroffenen zu. Schon Goethe wusste um den Zusammenhang. Viele Menschen, denen das Phänomen bewusst ist, verreisen und machen Urlaub im Licht sozusagen. Wer nicht reisen kann, dem bleibt nur der Aufenthalt im Freien oder eben Lichttherapie mit medizinischen Lichtquellen, wenn sie verordnet ist.

Und das gemeinsame Fest hilft dann genauso wenig wie eine Reise, wenn die Beziehung ohnehin kriselt?
Oft ist das so. Es kann aber auch gut gehen, wenn man sich dessen bewusst ist, dass überzogene Harmonieerwartungen an Weihnachten oft enttäuscht werden. Enttäuschungen kommen indes immer wieder vor. Es stellt sich somit die Frage nach dem eigenen Festentwurf. Wie kann ich feiern, sodass es für mich und meine Familie feierlich und wohltuend ist? Wer sollte dabei sein, wer besser nicht? Schwieriger ist das für Menschen, die einsam sind und somit Angst vor der Stille und dem Vergleich zu anderen, scheinbar fröhlich Feierenden haben.

Wenn Selbsthilfe nicht genügt: Was kann das Sigma-Zentrum etwa mit seinem Früherkennungszentrum beitragen?
Bleibt der Weihnachtsfriede trotz achtsamer Vorbereitung und ehrlicher Auseinandersetzung mit sich selbst dennoch gänzlich aus bzw. eskalieren die Situationen, kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist besonders dann der Fall, wenn Angst und Depression um sich greifen. Dafür gibt es psychosoziale Notdienste und Beratungsstellen. Auch das Sigma-Früherkennungszentrum in Bad Säckingen steht parat. Hier nimmt man sich auch gerade in der gefühlsbeladenen Zeit vor Weihnachten und um Silvester Zeit für die Seele.

>>> Information für Einweiser

 


Neuer Sigma-Film

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 29. November 2017

Zeit für die Seele:
Ganzheitliche Medizin im Sigma-Zentrum…

…ist der Titel des neuen Video-Features über das Sigma-Zentrum. Der etwa 10 Minuten dauernde Film, produziert in HD, gibt einen lebendigen Überblick über das umfassende medizinisch-therapeutische Leistungsspektrum des Privatklinikums und präsentiert zahlreiche medizinische, psychotherapeutische und fachtherapeutische Behandlungsmöglichkeiten. Dabei werden auch teilweise noch unbekannte Ansichten von den angenehmen Räumlichkeiten und der  attraktiven Lage zwischen Altstadt, Rhein und Schwarzwald gezeigt.

Insgesamt können sich Patienten und ihre Einweiser so bei der Wahl ihrer besten Klinik einen lebendig bewegten Eindruck vom heilsamen Aufenthalt im Sigma-Zentrum verschaffen.

Für eilige User gibt es noch eine Kurzversion. Wir wünschen viel Freude beim Anschauen.

 


Musiktherapie als Wissenschaft

von: Jacqueline Sieber | Datum: 24. November 2017

Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen wird am Samstag, den 25. November 2017 Gastgeber des Regionaltreffens der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft. Im Rahmen der als Fortbildung von der Ärztekammer Baden-Württemberg akkreditierten Tagung können Musiktherapeuten aus ganz Baden-Württemberg und der Schweiz die praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin Musiktherapie als Bestandteil des multimodalen Sigma-Behandlungskonzepts kennenlernen. Weitere Themen der Tagung sind spezifische musiktherapeutische Methoden, Berufspolitik, die interdisziplinäre Zusammenarbeit bzw. Netzwerkarbeit und schließlich der kollegiale und berufspolitische Austausch.

Die Sigma-Musiktherapeuten: Tanjef Gross, Barbara Tesch, Simone Maier-Hanemann, Claudia Zindel, Tina Hörhold (v.l.n.r.)

Musiktherapie hat in der Therapie im Sigma-Zentrum einen hohen Stellenwert. Insgesamt fünf Musiktherapeuten kümmern sich im Einzel- sowie im Gruppensetting mit unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen um die Sigma-Patienten. Hier stellt die Musiktherapie den gezielten Einsatz von Musik und Klangerlebnissen sowie -improvisationen im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit dar. „Die Musiktherapie ist durch entsprechende Behandlungsschwerpunkte, wie z.B. die Arbeit mit der Stimme, die neurologische Musiktherapie, die tinnituszentrierte Musiktherapie, musikimaginative Methoden sowie tiefenpsychologische, systemische und integrative musiktherapeutische Ansätze im Einzel- und Gruppensetting, besonders breit aufgestellt und vielfältig einsetzbar“, stellt die diplomierte Musiktherapeutin Claudia Zindel fest. Die Musiktherapie im Sigma-Zentrum umfasst sowohl das Hören von Musik und Klängen für eine Schulung von Sensibilität, Aufmerksamkeit und Konzentration, als auch das eigene aktive Musizieren zum Erspüren von Selbstwirksamkeit und sozialer Interaktion. Im Mittelpunkt steht der expressive und spielerische Umgang mit Musik ohne Leistungsdruck. Dabei locken die vielen in den Musiktherapieräumen zur Verfügung stehenden Instrumente zum spielerischen Ausprobieren.

 


Interessante Tätigkeit für Allgemeinmediziner/in oder Internist/in

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 21. November 2017

Zur Verstärkung unserer 4 Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Fachärztin / Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin

mit Interesse für psychosomatische Zusammenhänge.

Die Stelle ist grundsätzlich teilbar und eignet sich auch gut für Kolleginnen während der Familienphase.

Bad Säckingen am Hochrhein bietet hohe Lebensqualität und gute Erreichbarkeit, alle weiterbildenden Schulen sowie attraktiven Freizeitwert im Erholungsgebiet Südschwarzwald und der Region Freiburg.

Wenn Sie mehr über die Stelle wissen wollen, klicken Sie hier auf die ganze Ausschreibung >>>.

Gerne informieren wir Sie auch persönlich zu Ihren Perspektiven und den Arbeitsmöglichkeiten im Sigma-Zentrum Bad Säckingen.
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.


Depression und Blutzucker

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 20. November 2017

In der Novemberausgabe der Zeitschrift OTC & Visite hat das Sigma-Zentrum einen Artikel zum Thema „Depression und Blutzucker“ veröffentlicht:

„Psychische Erkrankungen sind häufig mit Diabetes assoziiert. Depressive Störungen kommen bei Diabetikern deutlich häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung. Die Therapie mit Neuroleptika, einigen Antidepressiva und die depressionsbedingte Inaktivität gehen häufig mit verstärktem Übergewicht bzw. Adipositas einher, was die Blutzuckereinstellung verschlechtert. Diabetiker mit einer psychiatrischen Begleiterkrankung bilden eine Hochrisikogruppe hinsichtlich Diabeteskomplikationen. Deshalb ist gerade bei psychiatrischen Kliniken eine fächerübergreifende Kompetenz auch in der Behandlung der Nebendiagnose Diabetes wichtig.“

Zum ganzen Artikel >>>


Im Dialog mit Menschen: Sigma!

von: Jacqueline Sieber | Datum: 15. November 2017

Kommen Sie zu uns ins Sigma-Team!
Der Patienten-Service im Sigma-Zentrum ist eine wichtige Schnittstelle für den Dialog mit Interessenten, Patienten, einweisenden Ärzten und unseren therapeutischen Teams. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine/n kommunikationsfreudige/n

> Mitarbeiter/in im Patienten-Service (80%)

Weitere Informationen zu dieser und anderen Stellenausschreibungen >>>


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