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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Bewegung kurbelt unsere geistige Beweglichkeit an

Spötter sprechen vom „homo sedens“, dem sitzenden Menschen, im Büro, im Auto, Bus oder Zug auf dem Weg zur Arbeit, im Flugzeug bei Geschäftsreisen, beim Business-Lunch und zum Entspannen abends auf der Couch.  Der sitzende Lebensstil aber widerspricht den Erfordernissen unseres Körpers. Seit Tausenden von Jahren hat sich unsere genetische Disposition, die uns auf ein Leben als „Jäger und Sammler“ programmiert, nicht geändert. Das Laufen, das sich Bewegen, das sich bücken und wieder aufrichten entspricht unserer Natur und sorgt für die körperliche Balance. Missachten wir das, werden wir krank.

Um diesem Missstand abzuhelfen, schlägt das Pendel immer mal wieder in eine extreme Richtung aus. Erstmals  in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts rollte die erste Fitnesswelle aus den USA zu uns herüber. Der amerikanische Sportmediziner und ehemalige Major der US-Air Force, Kenneth H. Cooper (*1931), proklamierte das Ideal höchstmöglicher Fitness.  Cooper wurde als Autor des populärwissenschaftlichen Buchs „Bewegungstraining“ (Erstauflage 1968 mit dem Originaltitel „Aerobics“) bekannt. Die amerikanische Schauspielerin Jane Fonda (* 1937) sorgte dann für die weltweite Verbreitung dieser Sportart. Der Cooper-Fitness-Test ermittelt während eines 12-minütigen Laufs mittels eines bestimmten Punktekatalogs den Fitnessgrad.  Von seinem Credo, nur wer die beiden obersten Fitness-„Treppchen“ erreiche, könne auf Gesundheit und ein langes Leben hoffen, ist Cooper später abgerückt.

Um Jogging, Fitness, Radfahren oder Wandern hat sich inzwischen eine ganze Industrie etabliert, die bis zu Motivations-Apps auf dem Smartphone ausufert. Wissenschaftlich einig ist man sich, dass eine mäßige bis mittlere Fitness-Stufe für unsere langfristige Gesundheit optimal ist und das Erkrankungsrisiko maßgeblich senkt. Die Wirkung körperlicher Aktivität bzw. eines in vernünftigen Maßen betriebenen Ausgleichssports ist in einer Fülle von Studien mit einem hohen  Evidenz-Grad belegt. Ob Senkung von Herzerkrankungen, Krebs, Zuckerkrankheit, Osteoporose, Demenz oder Depressionen: Bewegung ist buchstäblich der Joker unter den Allgemeinmaßnahmen des Lebensstils.

Zahlreiche, aktuelle Studien, darunter aus dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen Dresden und aus dem Robert-Koch-Institut, weisen zudem die Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn (Neuroneogenese) durch regelmäßige körperliche Bewegung nach. Botschaften zwischen den verschiedenen Gehirnarealen werden wieder schneller überliefert, wir sind konzentrierter, weniger vergesslich. Die geistige Regsamkeit und Frische wirkt zudem als Positivverstärker der medizinisch-therapeutischen Interventionen im Σ Sigma-Zentrum. In der Klinik bieten wir folgende bewegungstherapeutische Aktivitäten an:

  • Frühsport:

    Aufwärmprogramm mit moderater Belastung,  kleinen Spielen und Stabilisierungsübungen.

  • Zirkeltraining:

    Moderat konzipiertes Ausdauertraining für Herz und Kreislauf.

  • Walkinggruppe:

    Ausdauertraining für Herz und Gefäße, Stärkung des Immunsystems an der frischen Luft, Steigerung des Selbstvertrauens.

  • Walkinggruppe für Einsteiger:

    Schulung  des persönlichen Bewegungsrhythmus‘. Freude an Bewegung nach längerer körperlicher Inaktivität und Konditionsmangel. Zurückgewinnen von Vertrauen in den eigenen Körper.

  • Einzeltherapie:

    Förderung von Beweglichkeit, Kraft und Koordination mit Gerätetraining, kleinen Spielen sowie Übungen mit dem Thera-Band. Steigerung der Kondition und Belastbarkeit. Aufbau von Selbstvertrauen.

  • IDOGO:

    Das leicht zu erlernende Übungssystem mit dem IDOGO-Stab verbindet Erfahrungen alter östlicher Schulmedizin mit neuen Erkenntnissen westlicher Trainingsmethoden. Es koordiniert sanft und effektiv die Motorik und entspannt Körper und Psyche. Die Übungen können im Stehen, Sitzen und Liegen durchgeführt werden und sind auch für weniger belastbare Patienten aller Altersstufen geeignet.

  • Qi Gong:

    Die chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform beinhaltet Selbstübungsmethoden zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Gesundheit. Die Übungen zur Koordination eines Zusammenspiels von Atmung, Bewegung und Konzentration beziehungsweise Vorstellungskraft können im Stehen, Sitzen und Liegen durchgeführt werden.

  • Yoga und Zen-Meditation:

    Meditationstechniken mit moderaten Bewegungsübungen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

  • Rücken-fit:

    Ausgewogenes Trainingsprogramm mit einer Mischung aus den klassischen Elementen der Rückenschule sowie Kräftigung, Dehnung und Mobilisation.

  • Sport in der Freizeit:

    Ergometer-Training, Tischtennis, Badminton, Volleyball, Basketball können ohne Therapeut als Freizeitaktivität in der Sigma-Sporthalle ausgeübt werden. Dies schafft Freude an der Bewegung, Aktivierung des Kreislaufs und Förderung sozialer Kontakte.