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Sich wieder über die alltäglichen Dinge freuen können, dafür bin ich dankbar.

Personenindizierte Konzepte im Sigma-Zentrum

Dieses Behandlungsspektrum kann in Einzeltherapien sowie Gruppentherapien stattfinden, wie auch in indikationsspezifischen Gruppentherapien wie z. B.

Gruppenraum mit Stuhlkreis in der Privatklinik Sigma-Zentrum in Bad Säckingen

Diese Gruppe vermittelt Informationen und praktische Fertigkeiten für die Bewältigung der Angstsymptome. Diese existieren als eine spezielle Phobie (Spinnen, Höhe, Räume, Vortragen, Flug usw.), treten plötzlich und unerwartet als eine Panikattacke, oder häufig auch im Rahmen einer Depression auf. 

Zu Beginn wird der theoretische Teil erörtert. Dabei geht es um die Bedeutung und Funktion der Angst als eine „natürliche“ Emotion. Ferner werden Mechanismen besprochen, wie und warum die Angst zu einer Störung wird. Der Fokus liegt dabei auf dem individuellen Verständnis der Krankheitsgenese und den verhaltenstherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten.

Ein wichtiges Element dieser Gruppentherapie ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das bedeutet, dass die betroffenen Personen zum Ende der Behandlung eine effektive persönliche Strategie zur Angstbewältigung entwickeln, einüben und auch weiter selbstständig anwenden, damit sie ihr Leben wieder frei gestalten und genießen können.

Die Stabilisierungsgruppe umfasst acht Module, in denen, je nach den Bedürfnissen der Gruppenmitglieder, ausführliche Informationen zum Krankheitsbild der Traumafolgestörungen erläutert werden.

Zu den Symptomen der Traumafolgestörungen gehören u.a. ein unkontrolliertes Wiedererleben der traumatisierenden Ereignisse, eine permanente Übererregung und Anspannung, Vermeidung der an das Trauma erinnernden Reize, Probleme im Umgang mit starken und belastenden Gefühlen wie Wut und Angst. Sehr oft kommt es bei Betroffenen bedauerlicherweise zu erheblichen Konflikten in privaten Beziehungen und im beruflichen Kontext. Gehäuft finden sich auch Zusammenhänge mit einem anhaltenden Schmerzleiden, Angsterkrankungen und Depression.

Das hauptsächliche Ziel dieser Gruppe ist, den betroffenen Personen einen effektiven Umgang mit den belastenden Symptomen zu vermitteln.

Themen der Gruppe sind u.a. Ressourcenaktivierung, Umgang mit Anspannung, Techniken zur Selbstberuhigung, heilsame Trauerarbeit, Umgang mit Schmerz, Angst und Depression, Innere Kind-Arbeit, Symbolarbeit und Anleitung zur Versorgung verletzter „jüngerer Anteile“.

Unser Therapiekonzept für junge Menschen im Alter von 16 bis ca. 25 Jahren.
In diesem sogenannten „Youngster-Konzept“ legen wir unseren Behandlungsfokus auf die speziellen Bedürfnisse und Themen dieser Altersgruppe. Das Konzept umfasst den medizinisch-therapeutischen und pflegerischen Bereich. Dem Behandlungsfokus auf die individuellen Störungsbilder liegt immer der therapeutische Blick auf Förderung und Entwicklung der Ich-Identität zu Grunde, wie auch die Selbst-Stärkung im Ablösungsprozess und der Autonomieentwicklung. Ebenso das Einbeziehen des sozialen Kontextes, sowie die Förderung und das Erlernen der Selbstregulation im interaktiven Beziehungsverhalten, besonders auch im Gruppenkontext.
Das Youngster-Konzept ermöglicht den jungen Patienten auch neue, korrigierende Peergroup-Erfahrungen, eingebunden in die gesamte Patientenschaft.

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