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Sich wieder über die alltäglichen Dinge freuen können, dafür bin ich dankbar.

Ihre Privatklinik zur Behandlung von Burnout und Erschöpfungssyndromen

Ihnen fällt es schwer sich zu konzentrieren und machen ständig Fehler? Trotz ausreichend Schlaf fühlen Sie sich ständig erschöpft und verspüren ein permanentes Müdigkeitsgefühl? Manchmal fühlt sich alles sinn- und perspektivlos an? Diese Symptome können auf einen Burnout hindeuten.

Auch wenn die Ursachen vielfältig sind, stehen Burnout und Leistungsgesellschaft in einem unmittelbaren Zusammenhang: Hohe Ansprüche und Produktivitätsanforderungen, hoher Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit, geringe Selbstwirksamkeit in entrückten digitalen Sphären, oftmals schwindender Rückhalt im Privatleben und Kontrollverlust über die eigene Lebensplanung machen aus uns oft Stress-Getriebene, die ihren inneren Mittelpunkt aus dem Auge verlieren. Es folgen das Gefühl, öfter und schneller „platt“ zu sein, Verhaltensveränderungen, Antriebslosigkeit, Angstzustände oder körperliches Unwohlsein. Stress versetzt den Körper in gesundheitlichen Daueralarm.

Arztgespräch

Symptome von Burnout

Auch die Burnout-Symptome sind sehr vielfältig und jeder Betroffene zeigt ein individuelles Muster von Beschwerden und Symptomen. Burnout zeigt sich durch eine tiefe emotionale, körperliche und geistige Erschöpfung. Betroffene können sich oft nur schlecht konzentrieren und ihr Handeln ist entsprechend fehleranfällig. Auch psychosomatische Beschwerden / Erkrankungen können auftreten.

Therapiemöglichkeiten bei Burnout

Eine zielgerichtete Therapie wird individuell auf die Probleme und Persönlichkeit des Patienten abgestimmt und setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Wenn Techniken aus dem Bereich Stressbewältigung, Zeitmanagement und Entspannung keine Linderung bringen, erweist sich Psychotherapie, insbesondere auch Verhaltenstherapie, als wichtiger Bestandteil der individuellen Behandlung. Wenn schwerere depressive Symptome auftauchen, können auch Medikamente ein wichtiger Baustein in der Therapie sein.

Fragen zum Behandlungsfeld Burnout

Ein Burnout macht sich auf unterschiedlichen Ebenen bemerkbar. Während auf der Gefühlsebene vermehrt Angstgefühle auftreten, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stark eingeschränkt ist und sich ein Ohnmachtsgefühl ausbreitet, treten auf der Gedankenebene Gefühle von Sinn- und Perspektivenlosigkeit auf. Dazu kommen eine eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit und ein oft mit Rückzugsverhalten einhergehendes, quälendes Gedankenkreisen. In der Folge treten häufiger Fehler auf. Auch ständige Erschöpfung und ein permanentes Müdigkeitsgefühl gehören zu den typischen Anzeichen eines Burnouts. Zu den typischen körperlichen Begleitsymptomen gehören Schlafstörungen, Magen-Darm-Erkrankungen, erhöhte Infektanfälligkeit, Zyklusstörungen, Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Herzrasen, Tinnitus, psychosomatische Erkrankungen etc.

Generell sind die Regenerationschancen bei Burnout sehr gut. Je eher sich Betroffene ärztliche Hilfe suchen, desto erfolgreicher sind die Behandlungsaussichten des Burnout-Syndroms. Wenn Erschöpfung, Energielosigkeit, Gleichgültigkeit und wahrnehmbare Einschränkung der Leistungsfähig auftreten und diese psychischen Beschwerden weiter anhalten, ist es angezeigt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. 

Betroffenen fällt es am Beginn einer Erkrankung oft schwer, nach der Arbeit abzuschalten und sich ausreichend zu erholen. Sie unterliegen oft einer permanenten Überforderung. Bleibt dann auch noch die erhoffte Anerkennung aus, folgt typischerweise die Phase des sogenannten Ausbrennens. Erschöpfung und Frustration machen sich breit. Neben den seelischen Belastungen treten oft auch psychosomatische Beschwerden auf: Von Magen-Darm-Problemen, über Herz-Kreislauf-Beschwerden, bis zu Kopfschmerzen oder Schlafstörungen

Die unterschiedlichen Therapiekonzepte haben zum Ziel, der Entstehung des Burnouts auf den Grund zu gehen. Davon ausgehend werden Strategien entwickelt, um im Alltag Gelassenheit und innere Ruhe zu finden. Die für das Auflösen vorhandener Verhaltensmuster erforderliche Veränderung des Bewusstseins erfordert Zeit. Geduld ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg. Bewährt hat sich eine Kombinationstherapie aus Medizin, Psychotherapie und Entspannungsverfahren.

Die Dauer der Therapie ist stark abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Nach einer stationären Behandlung folgt im Anschluss meist eine ambulante Behandlung mit medizinischen Kontrollen und Psychotherapie. Während eine stationäre Behandlung einen Zeitraum von mind. 6 Wochen beansprucht, ist die zeitliche Spanne der ambulanten Therapie sehr unterschiedlich. Bei leichten Fällen reichen oft schon wenige Sitzungen aus.

Im Rahmen der Therapiesitzungen erlernen Betroffene u.a. Techniken zum Stressabbau und Achtsamkeitsübungen. Es gilt das eigene Verhalten immer wieder zu reflektieren, und dadurch schädliche Muster zu vermeiden.

Wer an Burnout leidet, verausgabt sich zuvor und ist oft auch im Berufsleben einer hohen Belastung ausgesetzt. Neben den Arbeitsbedingungen liegt die Ursache in vielen Fällen in der Person. Gerade engagierte Beschäftigte mit einem hohen Anspruch an ihre Arbeit sind dabei besonders gefährdet. Vor allem soziale Berufe sind oft betroffen. Aber auch Berufe mit direktem Kundenkontakt können Burnout begünstigen.

In einem Podcast-Interview mit einem unserer Psychologen erfahren Sie was eine Burnout-Erkrankung für eine Führungskraft bedeutet, welche Folgen diese hat und was man dagegen tun kann.

Korrekturstress, volle Klassen, Leistungsdruck, geringes Selbstwirksamkeitsgefühl, soziale Stressfaktoren. Der Lehrerberuf ist einer der anspruchsvollsten Berufe überhaupt und aus dem gleichen Grund gelten Lehrer auch als besonders Burnout gefährdet. Auch das ewige Argument der langen Ferien im Jahr scheint nicht mehr überzeugen zu können, wenn sich Seele und Körper in der unterrichtsfreien Zeit nicht erholen können. Hinzu kommt, dass Lehrer inzwischen fast alles abfedern sollen, was in der Erziehung schiefläuft. Hohe Verausgabung bei geringer Wertschätzung sind der Nährboden für die Entwicklung eines Burnouts. „Soziale Auffälligkeiten, fehlende Sprachkenntnisse, Konzentrationsmängel, fehlender Respekt bei Schülern und Eltern, die nicht mit der Schule kooperieren – das macht krank. In allen Schularten wurden die Stundenkontingente für besondere Zusatzaufgaben deutlich gekürzt und verursachen Mehrarbeit. Arbeitszeitstudien belegen, dass die Arbeitszeit von Lehrkräften deutlich über der Pflichtarbeitszeit liegt,“ betont Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in einem Interview mit den Badischen Neuesten Nachrichten. Fest steht, dass bei vielen Lehrkräften die Ausübung des Lehrerberufs unter solchen Umständen auf Dauer zu erheblichen Beeinträchtigungen von Gesundheit und Leistung führt. Die betroffenen Lehrkräfte büßen Lebensqualität ein und sind oft nicht mehr in der Lage, ihren beruflichen Anforderungen gerecht zu werden.

Gegenüber dem Betroffenen bedarf es viel Verständnis, Güte und Mut. Um für den Partner da sein zu können sollten Sie sich aber auch selbst nicht vernachlässigen. Zusammen mit dem vorwurfsfreien Aussprechen eigener Bedürfnisse und Wünsche kann die Beziehung sogar an Qualität gewinnen. Manifestieren sich die Symptome trotz aktivem Gegensteuern, sollten Sie dem Betroffenen nahelegen professionelle Hilfe, beispielsweise innerhalb einer Psychotherapie, in Anspruch zu nehmen. 

Zu den Scham- und Schuldgefühlen der Betroffenen kommen oft auch Probleme des Partners, der eigene Gefühle und Bedürfnisse aufgrund der Erkrankung zurückzustellen muss. Um die Beziehung zu retten und vielleicht sogar gestärkt aus der Krise hervorzugehen kann das gemeinsame Erlernen konstruktiver Verhaltensweisen helfen. Komplementär zu Burnout-spezifischen Therapiemaßnahmen kann es deshalb sinnvoll sein, eine Partner- oder Eheberatung in Anspruch zu nehmen. 

Ein nicht behandelter und sich manifestierender Burnout hat auf das Leben Betroffener einen sehr negativen Einfluss. Antriebslosigkeit und das Meiden sozialer Kontakte kann eine Depression hervorrufen. Darüber hinaus leidet das Immunsystem. Dazu kommen in vielen Fällen Probleme wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf- und Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen oder Gleichgewichtsstörungen.

Das Sigma-Zentrum mit seinen Einrichtungen Akutkrankenhaus, Tagesklinik, Früherkennungszentrum und Psychiatrischer Ambulanz steht für die Verbindung von medizinisch-ganzheitlicher Theorie und klinischer Praxis in der methodenintegrierenden Anwendung anerkannter leitlinienorientierter Medizin, Systemischer Medizin, Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie.

Um eine geeignete Klinik zu finden hilft ein Kompass mit praxisbewährten Eckpunkten. Wichtig für einen nachhaltigen Therapieerfolg sind die Aktivierung vorhandener Ressourcen des Patienten, die Integration aller patientenwirksamen Modelle/Methoden, die Erarbeitung eines individuell auf den Betroffenen zugeschnittenen Therapieplans. Darüber hinaus hat sich ein breites Spektrum an verbalen und nonverbalen, psychiatrischen, psychotherapeutischen und komplementären Verfahren in Einzel- sowie Gruppentherapien als sehr wirksam gezeigt (besonders, wenn ein vernetztes Zusammenarbeiten der multiprofessionellen Teams stattfindet).

Bei individuell ganz unterschiedlichen Stress-Belastungen ist es für Betroffene wichtig, sich regelmäßig mit den eigenen Belastbarkeitsgrenzen und dem Umgang mit Stress sowie therapeutischen Hilfeleistungen auseinanderzusetzen. Zumal unter Dauerbelastung die Fähigkeit schwinden kann, den Belastungen weiter standzuhalten. Nicht selten führt das zu einschleichenden gesundheitlichen Problemen mit Symptomen wie Mattigkeit oder Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen, die bis zu schweren Erschöpfungszuständen und Depressionen reichen können. Erfolg und Versagen können dann manchmal dicht beieinander liegen. Aus nachvollziehbaren psychologischen und sozialen Gründen ignorieren Betroffene oft Anzeichen ihres Körpers viel zu lange – teilweise mit negativen Folgen für sie selbst und ihren Verantwortungsbereich.

Da sich bei einer Burnout-Entwicklung und einer Depression die Symptome gleichen, ist es wichtig zu verstehen, dass die Depression die häufigste Folgeerkrankung einer Burnout-Entwicklung ist. Burnout wird nicht als eigenständige Krankheit betrachtet, sondern als Entwicklungsprozess, der in Phasen verläuft. In der letzten Phase bricht die Leistungsfähigkeit komplett zusammen und führt dann zu einer manifesten ernsten psychischen Erkrankung. Eine Burnout-Erkrankung kann also zu einer Depression führen.

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