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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Seele, Körper und Lust gehören zusammen

Im Rahmen von psychischen Erkrankungen sind Sexualstörungen häufig. Wir machen Ihnen ein Gesprächsangebot zum Thema Sexualität, um die individuellen Wünsche und Sorgen kennen zu lernen und Hilfestellung anbieten zu können.

Die eigene Sexualität ist immer wieder neu zu entdecken. Auch unabhängig von psychischen und somatischen Erkrankungen leiden viele Menschen darunter, dass sie ihre Sexualität nicht so leben, wie sie es gerne wollen. Dem einen ist „die Lust abhanden gekommen“, der andere beklagt, “’es‘ funktioniere nicht mehr so wie früher!“, eine dritte stellt sich die Frage „Wie sieht eigentlich meine Form der Erotik mit Ü50 aus?“. Lange redet der Einzelne sich ein, dass die Sexualität nicht das Wichtigste im Leben sei. Mit den Jahren steigt oftmals die innere Not. Mit wem kann man schon über die eigene Sexualität reden? Häufig findet ein innerer Rückzug statt und Resignation macht sich breit.

Während Ihres stationären Aufenthaltes geben wir Ihnen die Gelegenheit, sich auch mit sexuellen Schwierigkeiten auseinanderzusetzen. Wir sehen in der Sexualität einen nicht zu unterschätzenden Faktor, der großen Einfluss auf die eigene Lebensqualität hat. Im Rahmen unseres sexualmedizinischen Angebots werden Sie zunächst von ärztlicher Seite zu möglichen körperlichen Ursachen und Erkrankungen sowie medikamentösen Interaktionen befragt. Der Fokus liegt auf Störungen der sexuellen Funktionen wie

  • Sexuelle Appetenzstörungen,
  • Sexuelle Erregungsstörungen,
  • Orgasmusstörungen,
  • Genitale Schmerzsyndrome,
  • Störungen der sexuellen Entwicklung,
  • Störungen aufgrund körperlicher Erkrankungen,
  • Substanzinduzierte sexuelle Funktionsstörungen.

Sexualstörungen können auch einen Hinweis auf somatische Erkrankungen geben. Bei Nebenwirkungen durch medikamentöse Therapien im sexuellen Bereich optimieren wir die Pharmakotherapie. Sollte eine weitere somatische Abklärung notwendig sein, wird dies in konsiliarischer Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten erfolgen. Sobald der medizinische Bereich abgeklärt ist, erhalten Sie die Möglichkeit, sich im Rahmen der sexualtherapeutischen Einzeltherapie individuell beraten zu lassen. Da sich die eigene Sexualität im Laufe eines Lebens vielfach verändert, können wir Ihnen an dieser Stelle nur einen groben Überblick über mögliche Anliegen geben:

  • Entlastung von sexuellem Leistungsdruck,
  • Abbau von Angst- und Schamgefühlen,
  • Verbesserung der eigenen Körperwahrnehmung,
  • Verbesserung der Wahrnehmung eigener sexueller Bedürfnisse,
  • differenzierter Zugang zu eigenen erotischen Potentialen,
  • konstruktive Kommunikation mit dem Partner / der Partnerin über Sexualität,
  • Stärkung der eigenen sexuellen Selbstbestimmung,
  • Entmystifizierung vermeintlicher sexueller Normen.

Je nach Fragestellung kann es auch sinnvoll sein, den Partner / die Partnerin in die Behandlung mit einzubeziehen. Gerne laden wir Ihren Partner / Ihre Partnerin zu einem sexualtherapeutischen Paargespräch ein, wenn Sie dies wünschen.

In der Therapie werden gezielt störungsspezifische Interventionen angeboten. Elemente aus psychodynamischen, verhaltenstherapeutischen und systemischen Ansätzen ergänzen die störungsspezifische Therapie.