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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin

Fachausdrücke verständlich


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A

Achtsamkeit:

Achtsamkeit (engl. mindfulness) kann als Form der Aufmerksamkeit verstanden werden oder wesentlich tiefgehender als eine Persönlichkeitseigenschaft. Ein achtsamer Mensch ist sich seines gesamten Umfeldes als auch seines Selbst in einem Maße bewusst, welches die bloße Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Handeln weit übersteigt. Historisch ist Achtsamkeit vor allem in fernöstlichen Lehren und Religionen und in der Meditation verankert. Im westlichen Kulturkreis ist Achtsamkeit vor allem im Rahmen psychotherapeutischer Intervention bekannt.

Achtsamkeitsmeditation:

Bei dieser Meditationstechnik lässt der Übende die Gedanken an sich vorbeiziehen, wie Wolken an einem Berg vorbeiziehen (Zen-Meditation). Er bevorzugt keinen Gedanken gegenüber einem anderen Gedanken. Es gibt Formen der Achtsamkeitsmeditation in allen spirituellen Traditionen, bspw. im Yoga oder im Buddhismus. Achtsamkeitsmeditation wird speziell bei der Behandlung von Traumata, Depressionen und Angststörungen eingesetzt. Starke Verbreitung hat die MBSR-Methode (Mindfulness Based Stress Reduction) des amerikanischen Mediziners Jon Kabat-Zinn gefunden.

Adipositas:

Aus dem Lateinischen adeps = Fett, umgangssprachlich auch Fettsucht. Es handelt sich um eine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit einem, über das normale Maß, stark hinausgehendem  Übergewicht, das Folgeerkrankungen evoziert.  Nach der WHO-Definition liegt eine Adipositas ab einem Körpermaß-Index  (BMI) von 30kg/m² vor, wobei drei Schweregrade unterschieden werden, zu deren Abgrenzung ebenfalls der BMI herangezogen wird. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taillenausmaß.

Affektstörungen:

Aus dem Englischen “affective disorders“: Psychische Störungen, die in erheblichem Maß von Normalempfinden abweichen und durch eine klinisch bedeutsame Veränderung der Stimmungslage gekennzeichnet sind. Dies kann sich in die eine Richtung zur Depression (Niedergeschlagenheit, Gleichgültigkeit) und in die andere Richtung zur Manie (extreme Reizbarkeit) entwickeln. Diese Stimmungsschwankungen können akut, chronisch oder episodisch auftreten. Der Begriff affektive Störung wird in der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme verbindlich definiert. Eine affektive Störung kann genetisch oder hormonell bedingt sein, durch schwere Erkrankungen oder soziale Konflikte hervorgerufen werden.

Angiologie:

Aus dem Altgriechischen   ἀγγεῖον angeion „Gefäß“ und logie: das bedeutet: „Wissenschaft der Gefäßerkrankungen“ und ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin.

Autogenes Training:

Entspannungstechnik, die auf Autosuggestion beruht. Wurde vom Psychiater und Psychotherapeuten Johannes Heinrich Schultz  (1884 – 1970) aus der Hypnose entwickelt, 1926 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch Das autogene Training publiziert. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und – beispielsweise in Österreich sogar gesetzlich anerkannte Psychotherapiemethode.

B

Biofeedback:

Aus dem Altgiechischen βίος bios „Leben“ und dem Englischen feedback „Rückmeldung“: Methode,  bei der biologische Vorgänge, die der unmittelbaren Sinneswahrnehmung nicht zugänglich sind, mit technischen (oft elektronischen) Hilfsmitteln beobachtbar sind und so dem Bewusstsein zugänglich gemacht werden. Hierzu zählen bspw. Herzfrequenz, Hautwiderstand bei elektrischen Reizen  und Hirnströme. Die Übermittlung erfolgt akustisch beispielsweise durch Klänge und Töne oder visuell durch graphische Muster.

Body-Scan:

Meditationsübung, im Rahmen derer der Proband seine Achtsamkeit auf jeden Teil seines Körpers lenkt und diesen Teil bewusst spürt.

Borderline-Störung:

Persönlichkeitsstörung, die sich durch Impulsivität und Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, starke Stimmungsschwankungen und ein gestörtes Selbstbild äußert. Bei einer solchen Störung sind bestimmte Bereiche der Gefühle, des Denkens und des Handelns beeinträchtigt, im Zwischenmenschlichen wirkt das Verhalten paradox. Die BPS (borderline Persönlichkeitsstörung) tritt oft zusammen mit dissoziativen Störungen, (s. Dissoziation) Depressionen und Selbstverletzungen auf.

C

Containing:

In der Psychologie ist damit die Fähigkeit des Psychotherapeuten gemeint, Projektionen von Patienten aufzugreifen, zu modifizieren und in „gereifter“ Form zurück zu spiegeln, ohne eigene, durch die Projektionen ausgelöste Emotionen auszuagieren. Dies Vorgehen ähnelt dem einer Mutter, die die Ängste ihres Kindes zu lindern versucht, indem sie diese innerlich modifiziert und dem Kind bei der Verarbeitung hilft.

D

Dissoziation:

Unterbrechung der normalerweise integrativen Funktionen des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der Identität und der Wahrnehmung der Umwelt. Es kann vorübergehend zu einem teilweisen oder völligen Verlust von Erinnerungsvermögen oder Empfindungen wie Schmerz, Angst, Hunger, Durst kommen, zu einer nicht mehr vorhandenen Wahrnehmung seiner selbst oder des Umfeldes und zu einem Kontrollverlust der Körperbewegung.  Der Verlust dieser Fähigkeiten kann von Stunde zu Stunde unterschiedlich ausgeprägt sein.

E

EMDR:

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist eine von der US-amerikanischen Psychologin Francine Shapiro (* 1948) entwickelte Methode zur Verarbeitung traumatischer Erlebnisse. Die wörtliche Übersetzung würde bedeuten: ‚Augenbewegungsdesensibilisierung und Wiederaufarbeitung‘. Durch bestimmte Augenbewegungen sollen bislang unverarbeitete traumatische Erinnerungen verarbeitet werden. Die Methode ist keine Hypnose, da der Patient nicht in einen anderen Bewusstseinszustand versetzt wird, sondern eine Integration der mit dem Trauma verbundenen Emotionen angestrebt wird.

Eskrima:

Herleitung von dem spanischen Begriff „Esgrima“, zu Deutsch „Fechten“. Der Ausgangspunkt dieser philippinischen Kampfkunst ist der Einsatz von Waffen. Die Waffe soll als Verlängerung des Körpers und mit zunehmendem Können nicht mehr als Fremdkörper empfunden werden. Geübt wird i.d.R. mit Rattanstöcken, bei Fortgeschrittenen manchmal auch mit Holzstöcken verschiedener Dicke, Länge und Schwere. Das Ziel besteht darin, die Angst vor einem bewaffneten Gegner zu verlieren – denn selbst Dinge des täglichen Gebrauchs, wie Regenschirm oder sogar Kugelschreiber können wirkungsvoll als Waffe eingesetzt werden. Entscheidend ist die Geschicklichkeit im Umgang mit der Waffe, nicht die Kraft.

F

G

H

Homöostase:

Das Gesetz der Homöostase besagt, dass der Organismus zur Erhaltung eines dynamischen Gleichgewichts zwischen seinem Leistungsvermögen und den Anforderungen der Umwelt tendiert. Der Begriff Homöostase ist den griechischen Wörtern „homoios“ (gleich, gleichartig) und „stasis“ (stellen, erhalten) entlehnt, wörtlich übersetzt Gleichstellung oder frei Aufrechterhaltung. Das Streben nach Gleichgewicht ist auch dem Menschen immanent: Im menschlichen Gehirn schaffen 100 Milliarden Neuronen und Synapsen eine eigene Gesetzmäßigkeit individuell-menschlichen Denkens und Handelns, in der Wissenschaft wird dies als neurochemisches Mobile bezeichnet.

HPA-Achse:

HPA-Achse ist die Abkürzung für Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse. Nebenniere heißt auf Englisch “Adrenal Gland”, daher stammt das “A”. Einfach formuliert, ist es ein hormoneller Regelkreis, der auf Stress reagiert. Wenn wir Stress haben, wird die HPA-Achse aktiviert: sie beginnt im Hypothalamus im Gehirn und am Ende eines komplexen Regelkreises das Hormon Cortisol ausgeschüttet, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Die HPA-Achse ist an der Entstehung verschiedener Krankheiten beteiligt. Sie spielt eine Rolle bei Depression, Krebs und Neurodermitis.

I

Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy:

Ein auf Imagination basierendes kognitiv-behaviorales Verfahren zur Traumaverarbeitung (einschließlich Stabilisierungstechniken) bei der visuelle und verbale Interventionen kombiniert werden, um im Rahmen posttraumatischer Belastungsstörungen Zugang zu Trauma-Erinnerungen zu gewinnen, diese zu modifizieren und emotional zu verarbeiten. Die IRRT-Methode wurde zur Behandlung von chronischer PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) bei Erwachsenen mit sexueller Missbrauchserfahrung oder Erfahrungen körperlicher Misshandlung in der Kindheit entwickelt. Hierbei zeigte sich, dass IRRT zu einer schnellen Reduktion und deutlichen Linderung von Symptomen einer PTBS führte und maladaptive Trauma-bezogene Einstellungen und Schemata modifiziert werden können. Des Weiteren wird die Fähigkeit der Betroffenen (Typ I und Typ II Traumen) zur Selbstfürsorge, Selbstberuhigung und affektiven Selbstregulation gestärkt.

Insulinresistenz:

Vermindertes Ansprechen der Zellen des menschlichen Körpers auf das Hormon Insulin. Diese reduzierte Sensibilität der Körperzellen auf Insulin beeinträchtigt die Wirkung sowohl von körpereigenem als auch von gespritztem Insulin. Insulin sorgt für normale Blutzuckerwerte. Bei einer Insulinresistenz schnellen diese Werte hoch.

J

K

Kognitives Training nach Stengel:

Training kognitiver und psychischer Funktionen wie beispielsweise Konzentration, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Problemlösung zur Abdeckung sensorisch perzeptiver als auch psychisch-funktioneller, therapeutischer Ziele (Selbstständigkeit, Belastungstoleranz, situationsgerechtes Verhalten). Das evaluierte Training nach Stengel ist ein richtlinienbasiertes Verfahren (Heilmittel-Richtlinien).
Es ist indiziert bei Depressionen, bipolaren Störungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Schizophrenie, AD(H)S sowie bei chronischen Schmerzempfindungen und Suchterkrankungen; Setting:  Einzel- und/ oder Gruppentherapiestunden. Bei dementiellen Erkrankungen wird umgekehrt symptomorientiert trainiert. Nach einem Schlaganfall oder bei Hirnverletzungen findet der Symptom-orientierte Ansatz Anwendung; Setting bei beiden Indikationen: Einzel- und/ oder Kleingruppentherapie.

Komorbidität:

Begleiterkrankung (engl. comorbidity) zusätzlich zu einer Grunderkrankung. Komorbiditäten können, müssen aber nicht – im Sinne einer Folgeerkrankung– ursächlich mit der Grunderkrankung zusammenhängen.

L

M

Maladaptivität:

Hat Bedeutung im Zusammenhang mit Bewältigungsstrategien belastender Erlebnisse.   Man spricht von Maladaptivität, wenn das Verhalten einer Person ihre Fähigkeit hemmt, sich an bestimmte Situationen anzupassen.

Meditation:

Abgeleitet aus dem lateinischen Verb meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“. Durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen dringt der Mensch  zu seinem Selbst vor.

Metabolisches Syndrom:

Risikofaktor für Herzerkrankungen. Faktoren sind Adipositas, Bluthochdruck (Hypertonie), veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz.

Mihaly Csikszentmihalyi:

Emeritierter Professor für Psychologie an der University of Chicago (*1934), beschrieb das sog. Flow-Erleben, wenn ein Mensch vollkommen in seiner Tätigkeit aufgeht und so einen Glückzustand erreicht.

N

O

P

Pflegetheorie nach Peplau:

Pflege ist ein signifikanter, therapeutischer, interpersonaler Prozess. Sie wirkt in Kooperation mit anderen menschlichen Prozessen, die dem Einzelnen in der Gesellschaft Gesundheit ermöglichen. Um eine partnerschaftliche Pflege für Patienten leisten zu können, sind die Interaktionsdynamik zwischen Pflegekräften und Patienten im Prozess des Kennenlernens, das Verständnis der Pflegenden für die Gefühle, das Verhalten und die Überzeugungen der Patienten sowie die Reflexion der eigenen Haltung unerlässlich. Peplau versteht die Beziehung zwischen Pflegekräften und Patienten als Ergebnis ineinander übergehender oder sich überlappender Interaktionsphasen. Die US-Amerikanerin Hildegard Peplau (1909 – 1999) war zunächst diplomierte Krankenpflegerin, studierte dann Interpersonale Psychologie und arbeitete im amerikanischen Armee-Pflegecorps in der Neuro-Psychiatrie. Sie schloss ihr Studium mit einem M.A. in psychiatrischer Krankenpflege ab und promovierte 1953 in Curriculumsentwicklung.  Ab 1954 erhielt sie einen Ruf an die Universität nach Rutgers.

PITT nach Reddemann:

Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie (PITT) ist ein innovativer, klinisch bewährter  Therapieansatz  zur Behandlung von Trauma-Folgestörungen (PTBS), dissoziativen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. PITT integriert Elemente von angewandter Psychoanalyse mit solchen aus der kognitiven Verhaltenstherapie und imaginativen Verfahren sowie Prinzipien der Achtsamkeitsmeditation. Leitend ist das Konzept der Selbstregulation und Selbstheilung.

Progressive Muskelrelaxation:

Tiefenmuskelentspannung nach dem US-amerikanischen Arzt Edmund Jacobson (1888 – 1983); Verfahren, bei dem durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Durch die Tiefenentspannung werden auch körperliche Unruhe oder Erregung reduziert und Schmerzzustände verringert.

Psychotrope Drogen:

Eine psychotrope Substanz ist ein Stoff, der die Psyche beeinflusst.  Die Wortzusammensetzung ‚psychotrop‘ kommt aus dem Griechischen: ψυχή, „Seele“, und τρόπος, „Richtung“. Die Beeinflussung kann subtil sein und durchaus als angenehm, z. B. anregend oder entspannend, wahrgenommen werden. Es kann in die negative Richtung gehen bis hin zu Krampfanfällen, Bewusstseinstrübungen und komatösen Zuständen. Die gesundheitlichen Folgestörungen insgesamt werden anhand des Klassifikationsystems der ICD- als Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen zusammengefasst. Als psychotrope Substanzen gelten Kaffee, Zigaretten, Alkohol, Marihuana, Heroin bis hin zu den sog. Modedrogen Ecstasy und Christal Meth.

PTBS Posttraumatische Belastungsstörung:

Eine Posttraumatische Belastungsstörung ( Posttraumatic Stress Disorder, PTSD) ist eine psychische Erkrankung gemäß internationaler ICD-10- Klassifikation. Einer PTBS gehen definitionsgemäß ein oder mehrere belastende Ereignisse von außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalem Ausmaß voran, die das Trauma auslösen. Dabei muss die Bedrohung nicht unbedingt die eigene Person betreffen, sondern sie kann auch bei anderen erlebt werden (z.B. als Zeuge eines schweren Unfalls oder einer Gewalttat). Die PTBS tritt in der Regel innerhalb von einem halben Jahr nach dem traumatischen Ereignis auf und geht mit unterschiedlichen psychischen und psychosomatischen Symptomen einher. Häufig kommt es zum Gefühl von Hilflosigkeit, sowie durch das traumatische Erleben zu einer Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses.

Q

R

S

Supervision:

Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen lernen in der Supervision, ihr berufliches oder ehrenamtliches Handeln zu prüfen und zu verbessern. Supervisionen werden von einem Supervisor, der zumeist eine entsprechende Qualifikation oder Zusatzausbildung hat, geleitet. Inhalte der Supervision sind die praktische Arbeit, Rollen- und Beziehungsdynamik, Zusammenarbeit im Team oder auch in der Organisation. Supervision wird hauptsächlich im medizinischen, sozialen, pädagogischen und therapeutischen Bereich genutzt und zunehmend auch in der Wirtschaft.

Symbolarbeit:

Psychotherapie mit konkreten Symbolen (Bildern und Gegenständen) im Bereich der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Methodisch kann z.B. mit tiefenpsychologischen, lösungsorientierten, systemischen, körperorientierten und hypnotherapeutischen Herangehensweisen gearbeitet werden.

Systemaufstellung:

Verfahren, in dem Personen stellvertretend für Akteure in einem Geschehen (Familie, Arbeitsumfeld etc.) auftreten und repräsentativ zueinander in Beziehung (auf-) gestellt werden. Deren Empfindungen und Wahrnehmungen können es dem Aufstellenden ermöglichen, Sinnzusammenhänge, Ressourcen und Lösungen zu finden, zu denen er bisher keinen Zugang hatte.

T

Triangulierung:

In der Psychologie ist es das Hinzutreten eines Dritten zu einer Zweierbeziehung. In der Systemischen Familientherapie bedeutet Triangulierung die Auslagerung eines Konflikts aus einer Zweierbeziehung auf einen Dritten.

U

V

Verhaltenstherapie:

Genuin klinisch–psychologischer Heilkundeansatz mit einer Vielzahl spezifischer Techniken und Behandlungsmaßnahmen, die je nach Art der vorliegenden Problematik einzeln oder miteinander kombiniert eingesetzt werden können. Die Maßnahmen verfolgen konkrete und operationalisierte Ziele auf den verschiedenen Ebenen des Verhaltens und Erlebens, leiten sich aus einer Störungsdiagnostik (dysfunktionale Bewältigungsmuster) und individuellen Problemanalyse ab und setzen an prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Problembedingungen an.

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