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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Home » Medizinisches Forum » Qualitätsmanagement » Höchste Qualität zertifiziert

Sigma-Zentrum zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 mit vielen Neuerungen

Auch 2019 fand im Sigma-Zentrum das jährlich routinemäßig erfolgende Überwachungsaudit unseres Qualitäts- und Risikomanagements statt. Diesmal ging es um das Upgrade nach der neuen DIN EN ISO 9001 in der Ende 2015 verabschiedeten neuen Version. Dies setzt die sogenannte „high level structure“ voraus, die eine internationale Vereinheitlichung der Strukturen anspruchsvoller Qualitätsmanagementsysteme ermöglicht und diese mit zusätzlichen Anforderungen wie denen eines effektiven Risiko- und Wissensmanagements im Unternehmen verknüpft.

Wir freuen uns, dass das Audit absolut erfolgreich und reibungslos verlief. Das äußerst positive Feedback unserer externen Auditoren hat das gesamte Team motiviert, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Zwar haben wir seit Jahren ein ausgefeiltes und in hohem Maße unsere therapeutische Qualität sicherndes Qualitätsmanagementsystem. Aber die Anforderungen der neuen Norm gaben uns die Möglichkeit, eine erneute Betrachtung und Prüfung der Strukturen und Anforderungen unseres QM-Systems sowie der daraus abgeleiteten Prozesse und ihrer Wechselwirkungen unter teils neuen Aspekten durchzuführen.

Die Anforderungen an die Rechenschaftspflicht der Klinikleitung, speziell auch an die Geschäftsführung und Ärztliche Direktion der Klinik, hinsichtlich der Umsetzung des QM-Systems wurden in der neuen Norm deutlich verschärft, so dass eine gelebte Qualitätskultur auch auf der Ebene der Unternehmensleitung und auf der Ebene der Geschäfts- und Klinikführung verlangt wird, was uns im Audit entsprechend attestiert wurde.

Durch die Einrichtung einer Stabsstelle für Qualitäts- und Risikomanagement auf der Führungsebene, die unter die Leitung des Facharztes für Allgemeinmedizin Dr. Wolfgang Krämer-von der Hardt, gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung, gestellt wurde, war dem im Grundsatz Rechnung getragen worden.

Ein zentrales Organ des Risikomanagements ist das neu etablierte und integrierte Compliance-Management. Dieses beschäftigt sich vordringlich mit der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und den Gefahren der Verstöße gegen Gesetze sowie mit vorbeugenden Verbesserungsmaßnahmen. Das in das Risikomanagement integrierte Compliance-Management-System der Klinik basiert auf einem eigens hierfür erstellten Compliance-Management-Handbuch. Datenschutzrichtlinien und Patientenschutz haben im Sigma-Zentrum höchste Standards.

Wie im alten QM-System auch tragen und trugen im Sigma-Zentrum sowohl die intern jährlich neu durchgeführte Managementbewertung als auch die regelmäßig durchgeführten internen Audits zur kontinuierlichen Verbesserungsplanung und –umsetzung bei.

Schon seit vielen Jahren ist im Sigma-Zentrum im Bereich Pharmakotherapiesicherheit ein sowohl internes als auch externes Critical-Incident-Reporting-System (CIRS) etabliert, welches inzwischen auf alle anderen Bereiche der Klinik ausgedehnt wurde.

Das jetzt auch neugeschaffene Kompetenz-und Wissensmanagement trägt mit der Ermittlung von Qualifikations- und Kompetenzanforderungen an unsere Mitarbeiter sowie der gezielten, an der Unternehmenspolitik orientierten Planung derselben zur deutlichen Aufwertung des spezifischen Know-hows der Klinik bei.

Zur Überprüfung der Qualität unserer Behandlung werden unsere Patienten nach wie vor sowohl vor als auch nach der Behandlung mit international anerkannten und in vielen klinischen Studien verwendeten Instrumenten zur Einschätzung der Symptomstärke untersucht. Im nächsten Schritt wird überprüft, ob sich eine Änderung der Symptomstärke durch die Behandlung nachweisen lässt. Im letzten Schritt haben wir zur Abschätzung, ob die nachgewiesene Symptomreduktion nur statistisch oder aber tatsächlich klinisch signifikant ist, die Effektstärke der Behandlung berechnet.

Die bereits im Jahre 2014 begonnene Therapieeffektstudie ergab für die Behandlung im Sigma-Zentrum eine mittlere Therapieeffektstärke von d=1,35, was einem sehr guten Therapieeffekt entspricht (siehe Qualitätsstudie des Σ Sigma-Klinikums über mehr als 1400 Patienten). Durch laufende kontinuierliche Auswertung lässt sich auch weiterhin eine hohe Ergebnisqualität für die im Sigma-Zentrum erfolgten Behandlungen ableiten.

Auch zukünftig werden neben medizinisch-therapeutischen Weiterentwicklungen neue gesetzliche Anforderungen, demographische Veränderungen, Ressourcenverknappung und gesellschaftlich neu entstandene Ansprüche die Umsetzung und Weiterentwicklung der klinischen Arbeit und des QM-Systems des Sigma-Zentrums bestimmen.

 

>>> Sigma-Qualität im Gespräch:

Interview mit dem Leiter des Sigma-Qualitätsmanagements Dr. Wolfgang Krämer