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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Ziele in der Interdisziplinären Therapie

Wir sprechen zum Beispiel von interdisziplinärer Therapie bei Psychiatrie und Allgemeinmedizin, da diese Fachrichtungen verwandte Bereiche aufweisen, die durch Regelkreise verknüpft sind. In sie kann man wie oben erwähnt steuernd eingreifen. Interdisziplinär arbeitet ein Psychotherapeut auf diese Weise auch mit einem Neurophysiologen zusammen, um die Ursache einer Neuralgie zu eruieren. Ein Neuropsychologe kooperiert vielleicht mit einem Physiker und Physiologen, um die Darstellung von Hirnaktivitäten therapeutisch zu nutzen.

Ein Internist arbeitet mit Psychologen und Soziologen zusammen, daneben entwickelt er noch eigene Methoden, wenn sich die Methoden aus den anderen beiden Fachbereichen für die Lösung bestimmter Probleme als unzureichend erweisen. Ein Sozialmediziner fördert bzw. unterstützt wiederum das Verständnis von Ärzten und Patienten im Krankenhaus für die ökologischen (inkl. sozialen) Ursachen einer Erkrankung.

Da die Wirklichkeit, die psychiatrische Arbeit reflektiert, vielschichtig und komplex ist, findet eine Unterteilung in Einzelbereiche therapeutisch nicht statt. Die Therapien werden wie auch die Probleme eines Menschen entsprechend den interdisziplinären Übergängen nicht getrennt gesehen. Kollegen anderer Disziplinen werden bei der Therapieplanung natürlich vorher integriert.

Unsere diagnostischen Ziele sehen wir in der Erfassung und Erklärung der Verzahnung und Verwobenheit dieser Aspekte in einem ökosomatischen Prozess (dieser beinhaltet immer die Soziologie und deren Repräsentation in der Medizin), der sich auf Grund vitaler Abläufe im menschlichen Körper und der Ökologie ständig ändert (selbstregulativer Anpassungsprozess).

Es handelt sich um eine psychosoziale Medizin mit fünf Dimensionen wie im kybernetischen Modell dargelegt.