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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Bekannte Werke und einige Raritäten

von: Marketingabteilung | Datum: 7. November 2018

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Im inzwischen 56. Sigma-Konzert am 05. November 2018 begeisterten acht Studenten der Musikhochschule Freiburg in der Reihe „Auf’s Podium!“.
Dazu schrieb am 07.11.2018 die Badische Zeitung:

„Acht Studenten der Musikhochschule Freiburg aus der Klavierklasse von Gilead Mishory sind im Sigma-Zentrum aufgetreten.

Ein vielfältiges Konzert mit bekannten Werken und einigen Raritäten haben die zahlreichen Zuhörer am Montagabend im Sigma-Zentrum in Bad Säckingen erlebt, als acht Studenten der Musikhochschule Freiburg aus der Klavierklasse von Gilead Mishory ihr Können vorführten.

Am Anfang stand Bach, der mit Tanzsätzen aus den Französischen Suiten in Es-Dur und c-moll vertreten war. Yuriko Tanaka und Chenxi Wang zeigten ein sauberes, klares und transparentes Spiel mit subtilem Anschlag und dem für die Barockzeit typischen Non-Legato. Ein Vertreter der Klassik, der auch von Mozart (widerwillig) geschätzt wurde, war Clementi. Dass dieser Meister mehr war als ein Virtuose, machte Wuxi Ni in der Sonate fis-moll deutlich: Sehr empfindsam spielte er den ausdrucksvollen Lento-Satz mit den unaufgelösten dissonanten Akkorden, und die brillanten Figuren des Presto-Satzes gestaltete er mit scheinbarer Leichtigkeit, ohne Anflug von mechanischer Etüdenhaftigkeit. Eunhei Kim hatte aus Beethovens D-Dur-Sonate den ersten, „Presto“ betitelten Satz ausgewählt, den sie mit energischem Zugriff und rhythmischem Schwung vorführte. Ein großer Sprung führte von der Klassik zu Skrjabin, der zwischen Spätromantik, Impressionismus und früher Moderne einzuordnen ist und erhebliche Ansprüche an seine Interpreten – in diesem Falle Jared Liew – stellt. Die Tendenz zur Auflösung festgefügter Formen und das Spiel mit Harmonien an der Grenze der Tonalität zeigten sich in dem Andante der Sonate in fis-Dur, in dem der Pianist mit großer Klangsensibilität und kultiviertem Anschlag die Arpeggien verklingen ließ. Auch das in üppigem Figurenwerk schwelgende Prestissimo konnte er recht klar und durchhörbar gestalten.

Aaron Löchle stellte Beethovens „Wut über den verlorenen Groschen“ vor: Ein fast humoristisches Werk, in dem das Thema ständig wiederkehrt, um die zwanghafte Suche und nicht zuletzt durch Sforzati und Akkordschläge die Wut des Suchenden zu beschreiben, das aber auch Raum zur Entfaltung heiter-spielerischer Passagen lässt. Wie Organisatorin Lisa Wellisch erklärte, habe Janácek nur ein schmales, aber bedeutendes Klavierwerk hinterlassen, das viel zu selten zu hören sei. Dass sich eine Entdeckung lohnt, zeigte Ryo Yamanishi mit dem Andante und dem Adagio aus der Komposition „Im Nebel“.

Eine überzeugende, sehr einfühlsame Interpretation, die weder im Hinblick auf Klangschönheit noch auf Virtuosität Wünsche offen ließ. Zum Schluss erklang Schumanns Lied „Widmung“ in der Klavierbearbeitung von Liszt. Yeontaek Oh entfesselte im Mittelteil den obligatorischen Virtuosenrausch, hob aber am Anfang und Schluss sehr schön das Liedthema mit der schumanntypischen Innigkeit hervor.

Artikel vom 07.11.2018, Badischen Zeitung >>>

Text: Michael Gottstein


56. Konzert „Auf´s Podium“

von: Marketingabteilung | Datum: 29. Oktober 2018

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 5. November 2018 findet das nächste Konzert in der Reihe „Auf’s Podium“ für junge Musiker statt.

Mittlerweile zum vierten Mal ist die Klavierklasse von Prof. Gilead Mishory von der Musikhochschule Freiburg im Sigma-Zentrum zu Gast. Verschiedene junge Pianisten aus den Studiengängen Bachelor und Master für Klavier interpretieren im Sigma-Zentrum Meisterwerke u.a. von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann. Sie geben den Zuhörern einen interessanten Einblick in die vielfältigen Arbeitsstadien des Klavierstudiums.

Das Konzert am 05.11.2018 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

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Musik als Beitrag zur Therapie

von: Marketingabteilung | Datum: 17. Oktober 2018

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Im inzwischen 55. Sigma-Konzert am 15. Oktober 2018 begeisterte die Pianistin Mildred Derenty-Camenen in der Reihe „Auf’s Podium!“.
Dazu schrieb am 17.10.2018 die Badische Zeitung:

„Pianistin Mildred Derenty-Camenen hat im Sigma-Zentrum ein umjubeltes Konzert gegeben

Die Pianistin und Musikwissenschaftlerin Mildred Derenty-Camenen spielte anlässlich der Konzertreihe „Aufs Podium“ im Sigma-Zentrum für Patienten und Gäste.

Musik ist vieles und Musik kann vieles. Dieser Devise folgt die Konzertreihe des Sigma-Zentrums in Bad Säckingen, das darin ebenfalls ein erweitertes therapeutisches Angebot sieht.
Das nunmehr 55. Konzert der Reihe, die auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist, hat am vergangenen Montagabend mit einem Auftritt der französischen Pianistin Mildred Derenty-Camenen stattgefunden.
Zum dritten Mal gastierte die Künstlerin in dem Privatklinikum und ließ ihr Publikum dabei für einen Abend in eine andere, musikalische Welt gleiten.
Das Repertoire der studierten Pianistin und Musikwissenschaftlerin umfasste Stücke verschiedener Komponisten, die im Programmarrangement die unterschiedlichen Facetten der klassischen Musikgeschichte zeigten.
Zum Auftakt spielte Derenty-Camenen eine Fantasie über Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“, geschrieben von Carl Czerny. Eigentlich berühmt für seine eigensinnigen Etüden, gehört seine Interpretation von Mozarts Oper zu seinen weniger bekannten, aber dennoch hörenswerten Stücken.
Im Gegensatz dazu ertönten ruhig und sanft zwei Transkriptionen von Franz Liszt, die er nach Schubert niedergeschrieben hat. Sozusagen als Hommage an ihre Herkunft bot Derenty-Camenen Werke dreier französischer Komponisten dar. Mit vier Sätzen aus der „Nouvelles Suites de Piéces de Clavecin“ gab die Pianistin zudem einen Einblick in die Welt des Barock.
Mit tänzerischen Figuren und lautmalerischen Episoden spielte sie sich filigran durch das Stück von Jean-Philippe Rameau.
Es folgte eine Etüde von Frédéric Chopin, der es verstand, die eigentlichen Fingerübungen so zu komponieren, dass sie zugleich auch konzertant sind. Dies bewies Derenty-Camenen eindrucksvoll mit „Revolution“. Einen ähnlichen Stil verfolgte Claude Debussy, als er die „Étude pour les dégres chromatiques“ geschrieben hat.
Das Stück ist bei Weitem mehr als eine Übung zur Fingerfertigkeit. Es trägt eine traurig-schöne Melancholie in sich, gepaart mit Momenten, die typisch für Debussy sind. Zum Abschluss ihres viel und laut beklatschten Konzerts spielte Mildred Derenty-Camenen die Sonate in h-moll von Muzio Clementi, die sie mit einer bewundernswerten Leichtigkeit darbot und somit bewies, wie frei Musik auch machen kann.“

Artikel vom 17.10.2018, Badischen Zeitung >>>

Text: Maria Schlageter


55. Konzert „Auf´s Podium“

von: Marketingabteilung | Datum: 8. Oktober 2018

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 15. Oktober 2018 findet das nächste Konzert in der Reihe „Auf’s Podium“ für junge Musiker statt.

Zu Gast ist diesmal die Pianistin Mildred Derenty-Camenen. Quer durch die Epochen, mit zum Teil selten gehörten Werken, führt sie mit spannenden Erzählungen zu den Stücken durch die Musikgeschichte von Jean-Philippe Rameau über Frédéric Chopin bis Claude Debussy.

Das Konzert am 15.10.2018 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

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Stilisierte Tänze von Harfe und Violine

von: Marketingabteilung | Datum: 13. Juni 2018

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Im inzwischen 54. Sigma-Konzert am 11. Juni 2018 begeisterten Nina Reddig (Violine) und Miriam Overlach (Harfe).
Dazu schrieb am 13.06.2018 die Badische Zeitung:

Nina Reddig und Miriam Overlach schmeichelten dem Gehör, verlangten aber auch Konzentration.       

Die aparte Kombination von Violine und Harfe hat am Montag bei dem letzten Sigma-Konzert vor der Sommerpause so viele Zuhörer angelockt, dass der Vortragssaal der Klinik fast an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen wäre. Die aus Amsterdam angereisten Musikerinnen Nina Reddig (Violine) und Miriam Overlach (Harfe) boten ein kleinteiliges Programm mit Werken aus dem Barock, der Spätromantik und der klassischen Moderne.

Vielen der Werke lagen Tanzsätze zu Grunde – zum Teil war deren Herkunft aus der Volksmusik deutlich herauszuhören, zum Teil handelte es sich um stilisierte Kunstmusik, und manchmal war die inhaltliche Fülle so überwältigend, dass sie die Tanzform beinahe sprengte.

Zum Auftakt präsentierten die Künstlerinnen mit Faurés „Sicilienne“ ein populäres, oft in der Version für Klavier und Violine gespieltes Werk, in dem die Harfe den aus Dreiklangsbrechungen aufgebauten Begleitpart mühelos übernehmen konnte. Die Violinistin spielte mit einem leichten, gleichwohl tragenden Ton und schönem Legato die außerordentlich kantable Melodiestimme. Ein Originalwerk war Faurés Harfen-Impromptu, das beinahe (gewollt) klischeehaft mit einer Folge von klangrauschartigen Arpeggien und Glissandi sowie einer von reichen Figurationen umrankten Melodielinie begann. Dass die Harfe auch energisch sowie rhythmisch akzentuiert spielen und ein beachtliches Forte entfalten kann, machte Miriam Overlach im weiteren Verlauf deutlich.

Zu den Hauptwerken für Solovioline gehört zweifellos die Ciaconna in d-moll aus Bachs Partita Nr. 2. Der melodische und figurative Reichtum und die überbordende Gedankenfülle ließen sich kaum noch in die Form einer Variationenfolge gießen. Sehr konzentriert, mit selbstverständlicher Virtuosität und expressiv aufgeladenem Ton meisterte Nina Reddig die schwierigen Akkordgriffe und Läufe. Die rhythmischen Impulse kamen deutlich zur Geltung, während sie die singenden Passagen mit zurückgenommener Lautstärke und zartem Timbre spielte: Eine differenzierte, mit großen dynamischen Kontrasten arbeitende Wiedergabe, die aber das Barockwerk nie unangemessen romantisierte. Wie barocke Unterhaltungsmusik auf höchstem Niveau klang, zeigte die Harfenistin in zwei kleinen Sonaten Scarlattis, der wie kaum ein anderer die Kunst beherrschte, aus einfachen, klaren Strukturen filigrane Kunstwerke zu schaffen. Auch die klassische Moderne griff gerne auf Tanzformen zurück. Besonders deutlich wurde dies in Granados’ „Andaluza“, und bei Bartóks „Rumänischen Tänzen“, die mit einem gewissen rustikalen Charme, einer charakteristischen Harmonie, Melancholie, wilder Ausgelassenheit und virtuosen Ausflügen in höchste Violinlagen (abseits aller Klischees von schluchzenden „Zigeunergeigen“) aufwarteten.

Hochkomplex hingegen ist Bartóks Solosonate für Violine, aus der Nina Reddig die beiden Sätze „Melodia“ und „Presto“ spielte: Ein für Interpreten wie Zuhörer herausforderndes, formstrenges und vielschichtiges Werk, das klassischen Vorstellungen von Schönheit eine Absage erteilte, dafür aber mit einem enormen Farbenreichtum aufwartete, der sogar Vierteltöne umfasste.

Artikel vom 13.06.2018, Badischen Zeitung >>>

Foto und Text: Michael Gottstein


54. Konzert „Klassik im Sigma-Zentrum“

von: Marketingabteilung | Datum: 6. Juni 2018

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 11. Juni 2018, findet das nächste Konzert in der Reihe „Klassik im Sigma-Zentrum“ statt.

Zu Gast sind diesmal zwei Musikerinnen mit internationaler Konzerterfahrung, die sich in vielfältigen Musikgenres bewegen. Mit ihrem Programm „Tanz durch die Jahrhunderte“ lassen Miriam Overlach, Harfe und Nina Reddig, Violine Werke u.a. von Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré und Béla Bartók im Sigma-Zentrum erklingen.

Das Konzert am 11.06.2018 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

>>> Download Programm

 


Fagott und Piano klingen gemeinsam

von: Marketingabteilung | Datum: 11. Mai 2018

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Im inzwischen 53. Sigma-Konzert am 7. Mai 2018 begeisterten Francisco Bautista Ortega Arenas (Fagott) und Rebecca Vogt (Klavier).
Dazu schrieben am 09.05.2018 die Badische Zeitung sowie der SÜDKURIER:

Fagottist Francisco Bautista Ortega Arenas und Pianistin Rebecca Vogt überzeugten ihr Publikum im Sigma-Zentrum in Bad Säckingen vollkommen mit virtuosen Soli und wundervoll verwobenem Duospiel

In der Reihe „Auf’s Podium“ haben sich im Bad Säckinger Sigma-Zentrum die 1993 geborene Pianistin Rebecca Vogt sowie der um ein Jahr ältere Fagottist Francisco Bautista Ortega Arenas präsentiert. Der Auftritt stand unter dem Titel „Fantasiestücke“.

Die künstlerische Leiterin der Konzertreihe, Lisa Wellisch, führte ebenso kurz wie sachkundig in die einzelnen Programmpunkte ein, die für Pianistin Rebecca Vogt gleichzeitig als Generalprobe für ihre anstehende Bachelorprüfung an der Freiburger Musikhochschule gelten durften.

Zu Beginn erklang Claude Debussys Sarabande aus der „Suite pour piano“ für Fagott und Klavier, in der beide Instrumente über weite Strecken der weit ausgreifenden Legatomelodie parallel miteinander musizierten, was dem elegischen Grundcharakter des Stückes wie auch der Steigerung zu sehnsuchtsvoller Dramatik einen besonderen Reiz verlieh. Danach interpretierte Rebecca Vogt Bachs virtuose Englische Suite Nr. 3. Mit Verve ging sie das Prelude an, gestaltete den Satz musikalisch flexibel.

Nachdenkliche Ritardandi charakterisierten die Allemande, sehr zügig und mit markanten Akzenten durchsetzt formte die Pianistin die Courante aus, wodurch der starke Kontrast der schwer lastenden, melancholischen Sarabande im Anschluss besonders schön zur Geltung kam. Auf die beiden munter und liedhaft wirkenden Gavotten folgte eine wieselflinke Gigue.

Das Fagottstück „Tripitura“ des zeitgenössischen Komponisten Òscar Àlvarez setzt sozusagen alle Facetten des Windes in Töne. Eingebettet in eine sehr sanglich fließende Linie sind kurze, in für das Fagott atemberaubender Höhe gesetzte Floskeln im Wechsel mit vibrierenden abgrundtiefen Basstönen. Pfeifende Windgeräusche unterbrechen das aparte Laufwerk. Ein Wiederhören mit alten Bekannten brachte die Interpretation der beiden Schubert-Impromptus Op. 90 Nr. 1 und 3, von Rebecca Vogt ausgesprochen differenziert und kraftvoll vorgetragen. Dabei glänzte das erste Impromptu durch seine klare Durchhörbarkeit, das zweite durch die ausdrucksstarke Melodieführung.

Eine wundervoll verwobene Einheit bildeten die beiden Instrumente bei den abschließenden Fantasiestücken op. 73 von Robert Schumann, mit einem frohlockenden Fagott und einem weich fließenden Klavier, die beide die Bravorufe der Zuhörer mehr als verdient hatten. Die beiden jungen Künstler bedankten sich mit einem kurzen Stückchen von Charles Koechlin als Zugabe.

Artikel vom 09.05.2018, Badischen Zeitung >>>
Artikel vom 09.05.2018, SÜDKURIER >>>

Foto und Text: Karin Stöckl-Steinebrunner


53. Konzert „Auf´s Podium“

von: Marketingabteilung | Datum: 2. Mai 2018

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 7. Mai 2018 findet das nächste Konzert in der Reihe „Auf’s Podium“ für junge Musiker statt.

Zu Gast sind diesmal Rebecca Vogt am Flügel und Francisco Bautista Ortega Arenas am Fagott. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann.

Das Konzert am 07.05.2018 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.
 
 

Programm:

CLAUDE DEBUSSY (1862 – 1918)
Sarabande aus „Suite pour piano“
für Fagott und Klavier

JOHANN SEBASTIAN BACH (1865 – 1750)
Englische Suite Nr. 3 g-Moll
I. Prelude – II. Allemande – III. Courante – IV. Sarabande – V. Gavotte I. & II. – VI. Gigue

FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828)
Impromptu Op. 90/1 c-Moll
Impromptu Op. 90/3 Ges-Dur

ROBERT SCHUMANN (1810 – 1856)
Fantasiestücke Op. 73
I. Zart und mit Ausdruck – II. Lebhaft, leicht – III. Rasch und mit Feuer


Trio aus Polen beeindruckt im Sigma-Zentrum

von: Marketingabteilung | Datum: 22. März 2018

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Im inzwischen 52. Sigma-Konzert am 20. März 2018 begeisterte das Trio „The Flaneur“ mit Jagoda Prucnal (Violine), Mateusz Zubik (Klavier) und Jacek Podgórski (Cello).
Dazu schrieben am 21.03.2018 die Badische Zeitung sowie der SÜDKURIER:

Sie sind erst Anfang 20, studieren noch in Krakau, traten aber bereits in großen europäischen Musikmetropolen und der Carnegie Hall auf – „von dort führte ihr Weg in das Sigma-Zentrum Bad Säckingen“, meinte die Mentorin der Reihe, Lisa Wellisch, womit sie hohe Erwartungen weckte – die das Flaneur-Trio mühelos erfüllte.

Trotz winterlicher Verhältnisse hatten Jagoda Prucnal (Violine), Mateusz Zubik (Klavier) und Jacek Podgórski (Cello) den weiten Weg von Krakau nach Bad Säckingen zurückgelegt, um am Montag zwei der wichtigsten Klaviertrios vorzustellen. Im ersten Satz von Mozarts Trio in B-Dur (KV 502) herrschte, so Lisa Wellisch, eine „nervös-bewegte Stimmung“, die hauptsächlich vom Klavierpart getragen wurde. Und der Pianist bestach durch einen ebenso frischen wie sensiblen Stil: Mit zügigem Tempo und energischem Zugriff spielte er die expressiven Passagen, aber er verfügte auch über einen kultivierten Anschlag, verstand sich auf die Kunst der Zurückhaltung und spielte die dekorativen Passagen sehr elegant.

Im langsamen, träumerischen Satz spannten die Streicher mit schlankem und sanglichem Ton weite Melodiebögen, und im Finale mit dem vordergründig auf Virtuosität ausgerichteten Thema machten sie in den Moll-Eintrübungen auch Abgründe deutlich und setzten dramatische Akzente, dabei immer im Rahmen des mozartschen Schönklangs verbleibend.

Eine immense Fülle an Einfällen durften die Zuhörer in Dvoráks Dumky-Trio erleben: Darin nahm er zahlreiche Anregungen aus der böhmischen Volksmusik auf und ließ sich von den charakteristischen, teils abrupten Wechseln zwischen schwermütigen und ausgelassenen Teilen, den Tonartverschleierungen und der Vorliebe für den Einsatz von Dissonanzen, um den Affekt des Schmerzes auszudrücken, inspirieren.

Diese Ideenfülle war durch thematische Arbeit formal gebändigt, dennoch zielten die teils ineinander überfließenden Sätze des Dumky-Trios auf eine schiere Überwältigung der Zuhörer. Und die „Flaneure“ verstanden es, dank ihrer differenzierten Interpretation die Zuhörer vom ersten bis zum letzten Takt in den Bann zu schlagen: Man vernahm wunderbar ausgehorchte, romantische Cello-Gesänge, zarte Ausflüge der Violine in hohe Pianissimo-Lagen, man genoss die elegant-virtuosen und delikat gespielten Arabesken im Klavierpart, man spürte die Ruhe und Einfühlungskunst, die das Trio in den poetisch-klangschönen Sätzen an den Tag legte. Auch vor großem Pathos – etwa den schmerzvoll-dissonanten Passagen – scheute das Flaneur-Trio nicht zurück, und in den Attacken bewies es rhythmische Prägnanz und feuriges Temperament. Zur Entspannung und als Belohnung für den Beifall gab es abschließend noch einen Tanz von Edvard Grieg.

Artikel vom 21.03.2018, Badischen Zeitung >>>
Artikel vom 21.03.2018, SÜDKURIER >>>

Foto und Text: Michael Gottstein/Badische Zeitung


52. Konzert „Klassik im Sigma-Zentrum“

von: Marketingabteilung | Datum: 15. März 2018

Das Privatklinikum sieht in guter Musik ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für seine Patienten und veranstaltet mit den Sigma-Konzerten eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 19. März 2018 findet das nächste Konzert im Sigma-Zentrum statt.

Zu Gast ist diesmal das polnische Klaviertrio „The Flaneur“ mit Jagoda Prucnal, Violine, Mateusz Zubik, Klavier und Jacek Podgórski, Violoncello. Am Konzertabend erklingen das bekannte Klaviertrio KV 502 von Wolfgang Amadeus Mozart und das berühmte „Dumky“ Trio von Antonín Dvořák.

Das Konzert am 19.03.2018 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

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