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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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SAVE THE DATE: Treffen ehemaliger Patienten 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 15. Februar 2019

Am Wochenende des 18. und 19. Mai 2019 findet das inzwischen 17. Ehemaligen-Treffen im Sigma-Zentrum statt. Wie in den zurückliegenden Jahren sind dazu unsere ehemaligen Patienten eingeladen und finden die Möglichkeit der persönlichen Begegnung untereinander sowie mit Ärzten, Psychologen, Fachtherapeuten und Pflegemitarbeitern der Klinik. Das Programm umfasst Vorträge, gemeinsame Mahlzeiten sowie Gelegenheiten für vertrauliche Einzelgespräche mit den anwesenden Ärzten und Therapeuten, des Weiteren eine Reihe von Gruppeninteraktionen. Die Teilnehmer werden als Gäste in einigen öffentlichen Teilen der Klinik empfangen – die Therapiebereiche, Vitaminbar und Patientenzimmertrakte bleiben den aktuellen Patienten vorbehalten.

Die dabei von uns angebotenen Gespräche und Gruppenangebote sind kostenfrei; es werden lediglich Kosten für die Teilnahme an der Verpflegung erhoben und die Teilnehmer müssen nur Anreise und Übernachtung in Eigenregie und auf eigene Kosten organisieren.

Von Seiten der Klinik betrachten wir es als Angebot unserer Fürsorge und therapeutischen Gemeinschaft, mit den ehemaligen Patienten, die dies wünschen, in Kontakt zu bleiben. Rund 100 Gäste erwarten wir jährlich zum Ehemaligen-Treffen, die für ein Wochenende nach Bad Säckingen zurückkehren und die Gelegenheit nutzen, mit den anwesenden Sigma-Mitarbeitern über ihre persönliche Entwicklung seit Abschluss der stationären Behandlung zu sprechen und sich weitere Beratung zu holen. Wir wünschen allen Teilnehmern harmonische und erfolgreiche Begegnungen.

Die Einladungen werden postalisch Ende Februar versandt.
Anmeldungen sind für alle ehemaligen Sigma-Patienten ab Ende Februar bis zum 01.05.2019 an patiententreffen@sigma-zentrum.de möglich.

 


Das Sigma-Zentrum auf Gesundheitsmessen

von: Marketingabteilung | Datum: 14. Februar 2019

„Ein Herz und eine Seele“

Mit den am 16./17. Februar 2019 stattfindenden „Gesundheitstagen Balingen Fit & Gesund“ und den beide am 16./17. März 2019 stattfindenden Messen „Gesundheitstagen Bodensee“ in Konstanz und „Balance“ in Offenburg finden im ersten Quartal in Baden-Württemberg gleich drei Gesundheitsmessen statt, die auch Aussteller mit überregionaler Ausrichtung ansprechen.

So bietet mit dem Sigma-Zentrum Bad Säckingen eines der deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Anregungen für die Erhaltung und Wiederherstellung der eigenen Gesundheit. Anlässlich der bevorstehenden Gesundheitsmessen macht das Kompetenzzentrum auf den Zusammenhang von Herz und Psyche aufmerksam. Mit dem Früherkennungszentrum für psychische Störungen wurde eine Anlaufstelle geschaffen für alle, die einen diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychosomatischen Unwohlseins suchen. Weiterführende Informationen unter www.sigma-zentrum.de  und www.frueherkennung.de

Stress und negative Gefühle können dem Herzen stark zusetzen.

Depressionen und andere psychische Belastungen können das Risiko einer Herzkrankheit sogar ähnlich stark erhöhen wie andere Risikofaktoren. Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin sowie Kortisol können die Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Herz schädigen, aber auch die Herzmuskelzellen direkt schädigen und die Mikro-Gefäße am Herzen verengen. In der Folge der entstehenden Verkrampfungen kann es unter Umständen zu gestörten Pumpbewegungen kommen.

Massiver psychischer Druck kann die Herzarterien verengen, bereits bestehende Schäden in Arterien verschlimmern und damit auch bei der Entstehung eines „echten“ Infarkts eine zentrale Rolle spielen. „Psychosoziale Risikofaktoren wie Depressionen, Stress oder akut belastende Lebensereignisse sind für eine große Zahl der Herzinfarkte mitverantwortlich“, betont Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums. Körper und Seele gehören zusammen. Bei wenigen Patientengruppen wird das so deutlich, wie bei Menschen mit somatoformen Störungen. Für die Betroffenen steht meist erst einmal die körperliche Symptomatik im Vordergrund. Ein psychischer Hintergrund wird oft verneint, manchmal sogar vehement abgelehnt. So ist es dann zunächst meist Aufgabe des Hausarztes, auch an somatoforme Störungen zu denken und den Patienten vorsichtig darüber aufzuklären. Beim multimodal-multiprofessionellen Therapiekonzept ist es in einem solchen Fall dann wichtig, neben einer guten Ausstattung im Bereich der Psychotherapie u. a. ein umfangreiches allgemeinmedizinisch-diagnostisches und körperlich-therapeutisches Angebot vorzuhalten. Im Sigma-Zentrum stehen erfahrene Allgemeinmediziner und Internisten zur Verfügung, die im Bedarfsfall z. B. mit den benachbarten Kardiologen, Radiologen oder dem benachbarten spezialisierten Schmerzzentrum intensiv zusammenarbeiten.

Im Sigma-Zentrum stehen neben Medikamenten (wie z.B. manchen Antidepressiva) insbesondere psychosomatische und psychiatrische Behandlungsoptionen sowie psychotherapeutische Gesprächsangebote zur Verfügung – und dies im ambulanten, tagesklinischen oder vollstationären Rahmen. Das Sigma-Zentrum arbeitet mit der Herzfrequenz-Variabilität (HRV) als Spiegelbild eines funktionierenden aber auch eines gestörten vegetativen Nervensystems und verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit der 24-Stunden-Analyse, die Betroffenen tiefere Einblicke in die aktuelle Stressbelastung und Erholungsfähigkeit des Nervensystems gibt und damit ein bewährtes Frühwarnsystem bildet.

 

Erschienen auf regionimblick.de >>>


Gesundheitstage Balingen: Besuchen Sie den Stand des Sigma-Zentrums!

von: Marketingabteilung | Datum: 12. Februar 2019

Besuchen Sie das Sigma-Zentrum am 16./17. Februar 2019 im Rahmen der Gesundheitstage Balingen​ im Gebäude der „volksbankmesse Balingen“. Das Sigma-Zentrum ist mit einem Informationsstand für persönliche Fragen und Gespräche vertreten sowie mit Fachvorträgen und zwei Podiumsgesprächen. Außerdem nimmt die Privatklinik am kostenlosen Gesundheitsparcour mit Vorführung von Biofeedback teil.

Vorträge:

  • Samstag, 16.02.19, 14.45 – 15.30 Uhr:
    „Was nagt an unserer Seele und macht uns krank? Antriebslos, erschöpft, unkonzentriert – Symptome erkennen und den passenden Heilungsweg finden“
    Prof. Dr. med. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor SIGMA-Zentrum Bad-Säckingen
  • Sonntag, 17.02.19, 12.30 – 13.15 Uhr:
    „Kunsttherapie – der Einsatz von künstlerischer Therapie bei verschiedenen seelischen Leiden“
    Gabriele Schuler, Kunsttherapeutin SIGMA-Zentrum Bad Säckingen

Podiumsgespräche:

  • Samstag, 16.02.19, 16.00 – 16.45 Uhr:
    „Depression hat viele Gesichter – Prävention, Ursachen, Symptome und Behandlung“
    Prof. Dr. med. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor SIGMA-Zentrum Bad-Säckingen
    Vinzenz von Paul Hospital (Teilnehmer wird noch bekannt gegeben)
    Dr. oec. troph. Ute Streicher, AOK Neckar-Alb
  • Samstag, 16.02.19, 16.45 – 17.30 Uhr
    „Flugangst, Platzangst & Co. Die Ursachen von Ängsten verstehen und überwinden.“
    Prof. Dr. med. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor SIGMA-Zentrum Bad-Säckingen
    Vinzenz Von Paul Hospital (Teilnehmer wird noch bekannt gegeben)

Weitere Informationen zur Messe >>>


Vorsätze für das Jahr 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 3. Januar 2019

Im Rahmen des RSF-Ratgebers „Psychische Gesundheit“ sprach Prof. Dr. Bielitz über die geplanten Vorhaben für das neue Jahr.

Alle Beiträge des RSF-Ratgebers „Psychische Gesundheit“ finden Sie zum Nachhören auf der Website des Radio Seefunk.

 

 


Im Round Table-Gespräch mit MdB Michael Theurer

von: Marketingabteilung | Datum: 11. Dezember 2018

Lange Wartezeiten, Infragestellung der Kostenübernahme durch Krankenkassen: Bei der Behandlung psychisch Kranker gibt es in Deutschland weiterhin Probleme. Die privaten Fachkrankenhäuser sind deshalb gerade im Bereich der psychiatrischen Erkrankungen ein wichtiger Stützpfeiler in der Gesundheitsversorgung.
 
In einem Round Table-Gespräch hat deshalb Michael Theurer (MdB, Landesvorsitzender der FDP BW, Mitglied im Bundespräsidium und Bundesvorstand der FDP, Stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag) mit der Geschäftsleitung des Sigma-Zentrums die schwierigen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen diskutiert und angekündigt, eine entsprechende Parlamentsanfrage zu formulieren. Gleichzeitig zeigte er sich beeindruckt vom Konzept eines der deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin: Höchstindividualisierte Therapie mit dem Patienten als Partner im Behandlungsprozess.
 
Zum Artikel vom 06.12.2018, Badischen Zeitung >>>

 


Wechselwirkungen beherrschen – Bad Säckinger Psychopharmakologie-Tage

von: Marketingabteilung | Datum: 24. November 2018

Mit den vom Sigma-Zentrum veranstalteten Bad Säckinger Psychopharmakologie-Tagen wurde das im Sigma-Zentrum bereits etablierte Ärztliche Fortbildungsforum nun erstmalig für Ärzte aus ganz Deutschland geöffnet. Der europaweit renommierte Pharmakologie-Experte Dr. Gabriel Eckermann aus Berlin hat mit dem Thema Vielfachmedikation ein zentrales Element eines modernen medizinischen Risikomanagements behandelt. Rund 50 Ärztinnen und Ärzte sind der Einladung zu dem medizinisch-psychiatrischen Workshop gefolgt um sich in Bezug auf die Wechselwirkungen von Medikamenten auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen.

Vielfachmedikation ist keine Ausnahme, sondern eher die Regel im Therapiealltag von Hausärzten, Internisten, Neurologen und Psychiatern, die damit auch schwere körperliche und psychische Erkrankungen behandeln. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden Patienten immer älter und haben viele Erkrankungen parallel (Multimorbidität). Hinzu kommt der Faktor Selbstmedikation; gerade ältere Patienten erwerben in der Apotheke oft zusätzlich rezeptfreie Arzneimittel, um ihre »Gesundheit zu stärken« und um Symptome zu behandeln. Diese Faktoren führen dazu, dass die Liste der eingenommenen Medikamente immer länger wird. Je mehr Arzneistoffe auf dem Medikationsplan stehen, um so größer das Risiko einer unerwünschten Arzneimittelwirkung (UAW). So beläuft sich das Interaktionsrisiko bei 7 Medikamenten auf durchschnittlich 80 %. Nimmt beispielsweise ein Patient mit fünf Erkrankungen mittlerer Schweregrade leitliniengerecht zehn unterschiedliche Medikamente ein, gibt es dafür dann bis zu 45 mögliche, zum Teil unangenehme oder auch gefährliche Wechselwirkungen. Nach neuesten Forschungsergebnissen sollen ca. 10 % der Krankenhauseinweisungen durch solche Wechselwirkungen bedingt sein.

Da bisher noch keine Datenbank der Welt alle möglichen Wechselwirkungen praktikabel anwendbar wiedergeben kann, kommt es hier auf die Qualifikation der handelnden Personen an. „Die Kunst der individuellen Risikoeinschätzung von potenziellen Wechselwirkungen besteht darin, in der Liste der verordneten Arzneimittel besonders wechselwirkungsträchtige Wirkstoffe zu identifizieren“, betont Dr. Wolfang Krämer, Leiter des Medizinischen Qualitäts- u. Risikomanagements im Sigma-Zentrum sowie Mitglied der Geschäftsleitung, und ergänzt: „Unser durch jahrelange Zusammenarbeit fest verbundener Experte Dr. Gabriel Eckermann supervidiert und berät regelmäßig die Ärzteteams im Sigma-Zentrum, um pharmakologisch auch bei komplexen Fragestellungen passende Lösungen zu finden“. So attestierte die Mitte 2018 erfolgte Wiederholungszertifizierung mit upgrade nach DIN EN ISO 9001:2015 dem Sigma-Zentrum eine gelebte Qualitätskultur, nicht zuletzt durch das etablierte Critical-Incident-Reporting-System (CIRS) mit Vernetzung zu Experten und anderen Kliniken. Ein zentrales Anliegen der Ärzte des Sigma-Zentrums wurde während der Veranstaltung deutlich: Die routinemäßige und schnelle Einbeziehung bisher vorhandener moderner medizinischer und pharmakologischer Datenbanken mit Warnungen vor UAW sollte Eingang in den ärztlichen Verordnungs- und Verschreibungsalltag der Klinikärzte und auch der niedergelassenen Ärzte finden. Die Handhabung wurde beispielhaft im Rahmen des Workshops demonstriert und geübt. Unter der Voraussetzung einer partnerschaftlichen und offenen Einbeziehung von aufgeklärten Patienten oder betreuenden Angehörigen in die Medikationsplanung lässt sich hierbei eine größtmögliche Sicherheit für die medikamentöse Behandlung erreichen.


Erfolgreiches Therapiekonzept mit pferdegestützter Therapie

von: Marketingabteilung | Datum: 22. Oktober 2018

Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen

Im Mai diesen Jahres hat das Sigma-Zentrum Bad Säckingen sein Therapiekonzept um die pferdegestützte Therapie erweitert. Schon heute hat das in dieser Form seltene Therapieangebot eine sehr hohe Anziehungskraft: Eine große Zahl von Patienten aus ganz Deutschland hat unter fachtherapeutischer Leitung im Stall und auf der Koppel unweit der Klinik diese Zusatzleistung der Privatklinik bereits in Anspruch genommen. Indem Patienten dem Pferd Orientierung geben, erfahren gerade sie Selbstwirksamkeit und bauen Sicherheit, innere Klarheit und Selbstbewusstsein auf.

„Die speziell auf die Arbeit mit Patienten ausgebildete Stute Amy wird zum Beispiel bei Patienten mit Burnout, Depression, Traumafolgestörungen oder Angststörungen eingesetzt“, erläutert der Ärztliche Direktor Professor Dr. Christoph Bielitz und ergänzt: „Da die in der Natur stattfindende pferdegestützte Therapie den Menschen in seiner momentanen Situation abholt und ganzheitlich auf emotionaler, körperlicher und kognitiver Ebene fordert, ist sie schon heute ein wichtiges Zusatzangebot in unserem höchstindividualisierten Therapierepertoire mit dem Patienten als Partner im Behandlungsprozess.“

Über den begrenzten Rahmen der Angebote gesetzlicher Krankenversicherungen hinaus, nimmt sich im Sigma-Zentrum Bad Säckingen ein persönlicher Ansprechpartner (Bezugs-Psychologen-System) die erforderliche Zeit, um über die Aktivierung vorhandener Ressourcen des Patienten und die Integration aller patientenwirksamen Modelle und Methoden den nachhaltigen Therapieerfolg abzusichern. „Zu den Therapiezielen im Umgang und in der Kommunikation mit dem Pferd gehört das Erfahren von sozialen Kompetenzen und Handlungskompetenzen; aber auch Beziehungsarbeit, Erlernen von Entspannung und Selbstwirksamkeitserfahrungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung des Selbstvertrauens gehören zum Therapieansatz bei der Arbeit mit Pferden“, betont Fachtherapeutin Dorothea Kundel. Waren es zum Start des Therapieangebotes überwiegend weibliche Patienten, sind heute über die Hälfte der Patienten männlich. Auch der Anteil Jugendlicher ist überproportional hoch.

Hintergrundinformationen zur Pferdetherapie
Von den eleganten und gutmütigen Tieren geht für den Menschen eine unmittelbare Wirkung aus. Mensch und Pferd sind schon seit Tausenden von Jahren eng verbunden. Bereits der Arzt Hippokrates berichtete im 4. Jahrhundert vor Christus „über den heilsamen Rhythmus des Reitens und die Stärkung des Menschen beim Umgang mit Pferden“. Pferde werden auch mit Gefühlen wie Freiheit, Stärke, Unabhängigkeit, Sanftmut, Schönheit, Treue, Freundschaft assoziiert. Als Herdentiere leben sie in festen Familienstrukturen und sind an Kontakten interessiert. Sie sind äußerst soziale Tiere und gehen wertfrei auf jeden Menschen zu, unabhängig von Bildungsstand, Lebenssituation, Aussehen oder sozialem Status. Darin liegt der therapeutische Ansatz für das Erfahren von Sozialkompetenzen, Interaktionen, Kommunikation und Beziehungsarbeit. Weil sie über Körpersprache kommunizieren, reagieren sie nonverbal auch beim Menschen äußerst fein und direkt. Sie nehmen „versteckte“ oder unterdrückte Emotionen wahr und spiegeln diese über ihr eigenes Verhalten und ihre Reaktion. Der Therapeut fungiert dabei anfangs als „Übersetzer“ zwischen Pferd und Patient, die eine zunehmend direktere Beziehung miteinander aufbauen. Dies ermöglicht so ein direktes Reflektieren ohne Fremdbewertung, das auch „therapiemüde“ Patienten sehr gut auffängt. Unter pferd.sigma-zentrum.de ist ein aktuelles Erklärvideo abrufbar.


WHO-Welttag der seelischen Gesundheit

von: Marketingabteilung | Datum: 10. Oktober 2018

Sigma-Zentrum setzt auf Somatopsychisches Modell

Rund um den Welttag der seelischen Gesundheit der WHO am 10. Oktober steht die seelische Gesundheit deutschlandweit im Fokus der Aufmerksamkeit. Organisationen und Initiativen in ganz Deutschland sind vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit aufgerufen, ihre Angebote einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Tatsächlich ist die Zahl der psychischen Erkrankungen in Deutschland aufgrund gesellschaftlicher und beruflicher Veränderungen seit Jahren angestiegen. Man kann davon ausgehen, dass fast jeder Dritte einmal in seinem Leben an psychischen und/oder psychosomatischen Störungen erkrankt. Davon sind etwa 11 Prozent psychosomatische Störungen. Diese können sich in einer Vielzahl von Symptomen äußern. Zur Behandlung setzt das Sigma-Zentrum Bad Säckingen auf ein multimodales und multiprofessionelles Therapiekonzept.

Die häufigsten und in der Bevölkerung am meisten verbreiteten psychosomatischen Krankheitsbilder sind die schmerzhaften Erkrankungen des Muskel-, Bindegewebs- und Skelettapparates, speziell der Wirbelsäule, häufig assoziiert mit sogenannten Verspannungen und Spannungskopfschmerzen. Die hiermit verbundenen, zum Teil großflächig auf den ganzen Rücken projizierten Schmerzen können im Zusammenhang mit psychischen Belastungen oder Erkrankungen dann zum Teil schwere Ausmaße annehmen.

Psychische oder psychosoziale Faktoren sind in unterschiedlichem Ausmaß an der Auslösung oder Verschlimmerung solcher Erkrankungen bzw. ihrer Beschwerden beteiligt. Beim multimodal-multiprofessionellen Therapiekonzept ist es wichtig, neben einer guten Ausstattung im Bereich der Psychotherapie u. a. ein umfangreiches allgemeinmedizinisch-diagnostisches und körperlich-therapeutisches Angebot vorzuhalten. Im Sigma-Zentrum stehen u.a. erfahrene Allgemeinmediziner und Internisten zur Verfügung, die im Bedarfsfall z. B. mit den benachbarten Radiologen und dem benachbarten spezialisierten Schmerzzentrum intensiv zusammenarbeiten.

Das spezielle interdisziplinäre, multimodale Konzept des Sigma-Zentrums stellt für unsere Patientinnen und Patienten ein breit gefächertes, von unterschiedlichsten Fachleuten gemeinsam erarbeitetes, therapeutisches Angebot sicher, etwa sowohl aus dem Bereich der Schmerztherapie wie der Schmerzpsychotherapie bis hin zur spezialisierten Körpertherapie, Bewegungstherapie und zum Biofeedback, das unbewusst ablaufende körperliche Vorgänge erlebbar und verstehbar macht.

„So können in diesen Fällen neben schulmedizinischen Verfahren auch komplementärmedizinische Ansätze verfolgt werden“, betont Prof. Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor im Sigma-Zentrum Bad Säckingen.

 

Zum Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine bundesweite Initiative, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Zu den rund 100 Mitgliedsorganisationen zählen die Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie viele Verbände aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik. Initiiert wurde das Bündnis 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit Open the doors als Partner des internationalen Antistigma-Programms.

 

 

 


SIGMA-Magazin 2/2018

von: Marketingabteilung | Datum: 3. August 2018

Anfang des Jahres haben wir mit der ersten Ausgabe des Sigma-Magazins ein neues Informationsmedium in klassischer Druckform aufgelegt, das in kompakter Form einen Überblick über aktuelle Informationen aus dem Sigma-Zentrum Bad Säckingen gibt.

Die vielen positiven Rückmeldungen haben uns bestärkt, diese Information zu erweitern und so freuen wir uns, Ihnen hiermit die zweite Ausgabe mit Informationen zum interdisziplinären Therapieangebot, zur Qualität der Patientenversorgung und innerbetrieblichen Zusammenarbeit sowie zu konzeptionellen Erweiterungen präsentieren zu können.

Mit dem SIGMA-Magazin bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine übersichtliche Möglichkeit, sich über aktuelle Themen und Projekte und die öffentliche Wahrnehmung zu informieren. Das SIGMA-Magazin ist ein vorrangig internes Kommunikationsinstrument, das aber auch von Patienten oder externen Interessenten gelesen werden kann.

Wir freuen uns, Ihnen hier die zweite Ausgabe zum Download präsentieren zu dürfen und erlauben uns, Sie auch in Zukunft auf diesem Weg an der Entwicklung des Sigma-Zentrums teilhaben zu lassen.

>>> SIGMA-Magazin 2/2018


Erweiterung der Patienteninformation

von: Marketingabteilung | Datum: 11. Juli 2018

Um die Darstellung unseres Leistungsangebotes immer weiter zu optimieren haben wir vor einigen Wochen einen neuen Folder entwickelt. Im kompakten Format ist der Folder sehr flexibel nutzbar. Ein Überblick über das Sigma-Zentrum wurde ergänzt um eine umfassende Beschreibung der multimodalen Therapien für eine individuelle Genesung und einer Darstellung des Früherkennungszentrums. Die Darstellung unserer im Früherkennungszentrum vorgehaltenen Kompetenzen lässt sich modular erweitern. Aktuell stehen bereits nachfolgende Patienteninformationen zur Verfügung:

Die jüngste Veröffentlichung beschreibt, dass die Mitte des Lebens und die natürliche Umstellung ihres Körpers von Frauen sehr unterschiedlich erfahren wird. Psychische Störungen bis hin zu Depressionen sind in der Zeit der Menopause aber keine Seltenheit. Viele Frauen erleben in den Wechseljahren Gemütsschwankungen, Niedergeschlagenheit oder auch Ängstlichkeit. Eine einfühlsame Beratung tut dann oft Not.

Die umfassende Patienteninformation trägt der Tatsache Rechnung, dass es gerade bei Beschwerden in der Zeit der Menopause wichtig ist, den Ursachen für die Beschwerden auf den Grund zu gehen und auszuschließen, dass über die normalen körperlichen Veränderungen hinaus eine ernstzunehmende somatische oder eine psychische Ursache vorliegt. In der neu erschienenen Patienteninformation wird beschrieben, wie wir im Sigma- Zentrum Betroffene dabei unterstützen ihre bio-psycho-soziale Gesundheit zu erhalten. Von der Diagnostik und Beratung bis zu Therapieangeboten nach Bedarf. Der Flyer liegt im Haus aus und ist auch auf der Website des Sigma-Früherkennungszentrums www.frueherkennung.de abrufbar.


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