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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Im Round Table-Gespräch mit MdB Michael Theurer

von: Marketingabteilung | Datum: 11. Dezember 2018

Lange Wartezeiten, Infragestellung der Kostenübernahme durch Krankenkassen: Bei der Behandlung psychisch Kranker gibt es in Deutschland weiterhin Probleme. Die privaten Fachkrankenhäuser sind deshalb gerade im Bereich der psychiatrischen Erkrankungen ein wichtiger Stützpfeiler in der Gesundheitsversorgung.
 
In einem Round Table-Gespräch hat deshalb Michael Theurer (MdB, Landesvorsitzender der FDP BW, Mitglied im Bundespräsidium und Bundesvorstand der FDP, Stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag) mit der Geschäftsleitung des Sigma-Zentrums die schwierigen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen diskutiert und angekündigt, eine entsprechende Parlamentsanfrage zu formulieren. Gleichzeitig zeigte er sich beeindruckt vom Konzept eines der deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin: Höchstindividualisierte Therapie mit dem Patienten als Partner im Behandlungsprozess.
 
Zum Artikel vom 06.12.2018, Badischen Zeitung >>>

 


Wechselwirkungen beherrschen – Bad Säckinger Psychopharmakologie-Tage

von: Marketingabteilung | Datum: 24. November 2018

Mit den vom Sigma-Zentrum veranstalteten Bad Säckinger Psychopharmakologie-Tagen wurde das im Sigma-Zentrum bereits etablierte Ärztliche Fortbildungsforum nun erstmalig für Ärzte aus ganz Deutschland geöffnet. Der europaweit renommierte Pharmakologie-Experte Dr. Gabriel Eckermann aus Berlin hat mit dem Thema Vielfachmedikation ein zentrales Element eines modernen medizinischen Risikomanagements behandelt. Rund 50 Ärztinnen und Ärzte sind der Einladung zu dem medizinisch-psychiatrischen Workshop gefolgt um sich in Bezug auf die Wechselwirkungen von Medikamenten auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen.

Vielfachmedikation ist keine Ausnahme, sondern eher die Regel im Therapiealltag von Hausärzten, Internisten, Neurologen und Psychiatern, die damit auch schwere körperliche und psychische Erkrankungen behandeln. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden Patienten immer älter und haben viele Erkrankungen parallel (Multimorbidität). Hinzu kommt der Faktor Selbstmedikation; gerade ältere Patienten erwerben in der Apotheke oft zusätzlich rezeptfreie Arzneimittel, um ihre »Gesundheit zu stärken« und um Symptome zu behandeln. Diese Faktoren führen dazu, dass die Liste der eingenommenen Medikamente immer länger wird. Je mehr Arzneistoffe auf dem Medikationsplan stehen, um so größer das Risiko einer unerwünschten Arzneimittelwirkung (UAW). So beläuft sich das Interaktionsrisiko bei 7 Medikamenten auf durchschnittlich 80 %. Nimmt beispielsweise ein Patient mit fünf Erkrankungen mittlerer Schweregrade leitliniengerecht zehn unterschiedliche Medikamente ein, gibt es dafür dann bis zu 45 mögliche, zum Teil unangenehme oder auch gefährliche Wechselwirkungen. Nach neuesten Forschungsergebnissen sollen ca. 10 % der Krankenhauseinweisungen durch solche Wechselwirkungen bedingt sein.

Da bisher noch keine Datenbank der Welt alle möglichen Wechselwirkungen praktikabel anwendbar wiedergeben kann, kommt es hier auf die Qualifikation der handelnden Personen an. „Die Kunst der individuellen Risikoeinschätzung von potenziellen Wechselwirkungen besteht darin, in der Liste der verordneten Arzneimittel besonders wechselwirkungsträchtige Wirkstoffe zu identifizieren“, betont Dr. Wolfang Krämer, Leiter des Medizinischen Qualitäts- u. Risikomanagements im Sigma-Zentrum sowie Mitglied der Geschäftsleitung, und ergänzt: „Unser durch jahrelange Zusammenarbeit fest verbundener Experte Dr. Gabriel Eckermann supervidiert und berät regelmäßig die Ärzteteams im Sigma-Zentrum, um pharmakologisch auch bei komplexen Fragestellungen passende Lösungen zu finden“. So attestierte die Mitte 2018 erfolgte Wiederholungszertifizierung mit upgrade nach DIN EN ISO 9001:2015 dem Sigma-Zentrum eine gelebte Qualitätskultur, nicht zuletzt durch das etablierte Critical-Incident-Reporting-System (CIRS) mit Vernetzung zu Experten und anderen Kliniken. Ein zentrales Anliegen der Ärzte des Sigma-Zentrums wurde während der Veranstaltung deutlich: Die routinemäßige und schnelle Einbeziehung bisher vorhandener moderner medizinischer und pharmakologischer Datenbanken mit Warnungen vor UAW sollte Eingang in den ärztlichen Verordnungs- und Verschreibungsalltag der Klinikärzte und auch der niedergelassenen Ärzte finden. Die Handhabung wurde beispielhaft im Rahmen des Workshops demonstriert und geübt. Unter der Voraussetzung einer partnerschaftlichen und offenen Einbeziehung von aufgeklärten Patienten oder betreuenden Angehörigen in die Medikationsplanung lässt sich hierbei eine größtmögliche Sicherheit für die medikamentöse Behandlung erreichen.


Erfolgreiches Therapiekonzept mit pferdegestützter Therapie

von: Marketingabteilung | Datum: 22. Oktober 2018

Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen

Im Mai diesen Jahres hat das Sigma-Zentrum Bad Säckingen sein Therapiekonzept um die pferdegestützte Therapie erweitert. Schon heute hat das in dieser Form seltene Therapieangebot eine sehr hohe Anziehungskraft: Eine große Zahl von Patienten aus ganz Deutschland hat unter fachtherapeutischer Leitung im Stall und auf der Koppel unweit der Klinik diese Zusatzleistung der Privatklinik bereits in Anspruch genommen. Indem Patienten dem Pferd Orientierung geben, erfahren gerade sie Selbstwirksamkeit und bauen Sicherheit, innere Klarheit und Selbstbewusstsein auf.

„Die speziell auf die Arbeit mit Patienten ausgebildete Stute Amy wird zum Beispiel bei Patienten mit Burnout, Depression, Traumafolgestörungen oder Angststörungen eingesetzt“, erläutert der Ärztliche Direktor Professor Dr. Christoph Bielitz und ergänzt: „Da die in der Natur stattfindende pferdegestützte Therapie den Menschen in seiner momentanen Situation abholt und ganzheitlich auf emotionaler, körperlicher und kognitiver Ebene fordert, ist sie schon heute ein wichtiges Zusatzangebot in unserem höchstindividualisierten Therapierepertoire mit dem Patienten als Partner im Behandlungsprozess.“

Über den begrenzten Rahmen der Angebote gesetzlicher Krankenversicherungen hinaus, nimmt sich im Sigma-Zentrum Bad Säckingen ein persönlicher Ansprechpartner (Bezugs-Psychologen-System) die erforderliche Zeit, um über die Aktivierung vorhandener Ressourcen des Patienten und die Integration aller patientenwirksamen Modelle und Methoden den nachhaltigen Therapieerfolg abzusichern. „Zu den Therapiezielen im Umgang und in der Kommunikation mit dem Pferd gehört das Erfahren von sozialen Kompetenzen und Handlungskompetenzen; aber auch Beziehungsarbeit, Erlernen von Entspannung und Selbstwirksamkeitserfahrungen zur Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung des Selbstvertrauens gehören zum Therapieansatz bei der Arbeit mit Pferden“, betont Fachtherapeutin Dorothea Kundel. Waren es zum Start des Therapieangebotes überwiegend weibliche Patienten, sind heute über die Hälfte der Patienten männlich. Auch der Anteil Jugendlicher ist überproportional hoch.

Hintergrundinformationen zur Pferdetherapie
Von den eleganten und gutmütigen Tieren geht für den Menschen eine unmittelbare Wirkung aus. Mensch und Pferd sind schon seit Tausenden von Jahren eng verbunden. Bereits der Arzt Hippokrates berichtete im 4. Jahrhundert vor Christus „über den heilsamen Rhythmus des Reitens und die Stärkung des Menschen beim Umgang mit Pferden“. Pferde werden auch mit Gefühlen wie Freiheit, Stärke, Unabhängigkeit, Sanftmut, Schönheit, Treue, Freundschaft assoziiert. Als Herdentiere leben sie in festen Familienstrukturen und sind an Kontakten interessiert. Sie sind äußerst soziale Tiere und gehen wertfrei auf jeden Menschen zu, unabhängig von Bildungsstand, Lebenssituation, Aussehen oder sozialem Status. Darin liegt der therapeutische Ansatz für das Erfahren von Sozialkompetenzen, Interaktionen, Kommunikation und Beziehungsarbeit. Weil sie über Körpersprache kommunizieren, reagieren sie nonverbal auch beim Menschen äußerst fein und direkt. Sie nehmen „versteckte“ oder unterdrückte Emotionen wahr und spiegeln diese über ihr eigenes Verhalten und ihre Reaktion. Der Therapeut fungiert dabei anfangs als „Übersetzer“ zwischen Pferd und Patient, die eine zunehmend direktere Beziehung miteinander aufbauen. Dies ermöglicht so ein direktes Reflektieren ohne Fremdbewertung, das auch „therapiemüde“ Patienten sehr gut auffängt. Unter pferd.sigma-zentrum.de ist ein aktuelles Erklärvideo abrufbar.


WHO-Welttag der seelischen Gesundheit

von: Marketingabteilung | Datum: 10. Oktober 2018

Sigma-Zentrum setzt auf Somatopsychisches Modell

Rund um den Welttag der seelischen Gesundheit der WHO am 10. Oktober steht die seelische Gesundheit deutschlandweit im Fokus der Aufmerksamkeit. Organisationen und Initiativen in ganz Deutschland sind vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit aufgerufen, ihre Angebote einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Tatsächlich ist die Zahl der psychischen Erkrankungen in Deutschland aufgrund gesellschaftlicher und beruflicher Veränderungen seit Jahren angestiegen. Man kann davon ausgehen, dass fast jeder Dritte einmal in seinem Leben an psychischen und/oder psychosomatischen Störungen erkrankt. Davon sind etwa 11 Prozent psychosomatische Störungen. Diese können sich in einer Vielzahl von Symptomen äußern. Zur Behandlung setzt das Sigma-Zentrum Bad Säckingen auf ein multimodales und multiprofessionelles Therapiekonzept.

Die häufigsten und in der Bevölkerung am meisten verbreiteten psychosomatischen Krankheitsbilder sind die schmerzhaften Erkrankungen des Muskel-, Bindegewebs- und Skelettapparates, speziell der Wirbelsäule, häufig assoziiert mit sogenannten Verspannungen und Spannungskopfschmerzen. Die hiermit verbundenen, zum Teil großflächig auf den ganzen Rücken projizierten Schmerzen können im Zusammenhang mit psychischen Belastungen oder Erkrankungen dann zum Teil schwere Ausmaße annehmen.

Psychische oder psychosoziale Faktoren sind in unterschiedlichem Ausmaß an der Auslösung oder Verschlimmerung solcher Erkrankungen bzw. ihrer Beschwerden beteiligt. Beim multimodal-multiprofessionellen Therapiekonzept ist es wichtig, neben einer guten Ausstattung im Bereich der Psychotherapie u. a. ein umfangreiches allgemeinmedizinisch-diagnostisches und körperlich-therapeutisches Angebot vorzuhalten. Im Sigma-Zentrum stehen u.a. erfahrene Allgemeinmediziner und Internisten zur Verfügung, die im Bedarfsfall z. B. mit den benachbarten Radiologen und dem benachbarten spezialisierten Schmerzzentrum intensiv zusammenarbeiten.

Das spezielle interdisziplinäre, multimodale Konzept des Sigma-Zentrums stellt für unsere Patientinnen und Patienten ein breit gefächertes, von unterschiedlichsten Fachleuten gemeinsam erarbeitetes, therapeutisches Angebot sicher, etwa sowohl aus dem Bereich der Schmerztherapie wie der Schmerzpsychotherapie bis hin zur spezialisierten Körpertherapie, Bewegungstherapie und zum Biofeedback, das unbewusst ablaufende körperliche Vorgänge erlebbar und verstehbar macht.

„So können in diesen Fällen neben schulmedizinischen Verfahren auch komplementärmedizinische Ansätze verfolgt werden“, betont Prof. Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor im Sigma-Zentrum Bad Säckingen.

 

Zum Aktionsbündnis Seelische Gesundheit
Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist eine bundesweite Initiative, gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit. Zu den rund 100 Mitgliedsorganisationen zählen die Selbsthilfeverbände der Betroffenen und Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie viele Verbände aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitsförderung und Politik. Initiiert wurde das Bündnis 2006 von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gemeinsam mit Open the doors als Partner des internationalen Antistigma-Programms.

 

 

 


SIGMA-Magazin 2/2018

von: Marketingabteilung | Datum: 3. August 2018

Anfang des Jahres haben wir mit der ersten Ausgabe des Sigma-Magazins ein neues Informationsmedium in klassischer Druckform aufgelegt, das in kompakter Form einen Überblick über aktuelle Informationen aus dem Sigma-Zentrum Bad Säckingen gibt.

Die vielen positiven Rückmeldungen haben uns bestärkt, diese Information zu erweitern und so freuen wir uns, Ihnen hiermit die zweite Ausgabe mit Informationen zum interdisziplinären Therapieangebot, zur Qualität der Patientenversorgung und innerbetrieblichen Zusammenarbeit sowie zu konzeptionellen Erweiterungen präsentieren zu können.

Mit dem SIGMA-Magazin bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine übersichtliche Möglichkeit, sich über aktuelle Themen und Projekte und die öffentliche Wahrnehmung zu informieren. Das SIGMA-Magazin ist ein vorrangig internes Kommunikationsinstrument, das aber auch von Patienten oder externen Interessenten gelesen werden kann.

Wir freuen uns, Ihnen hier die zweite Ausgabe zum Download präsentieren zu dürfen und erlauben uns, Sie auch in Zukunft auf diesem Weg an der Entwicklung des Sigma-Zentrums teilhaben zu lassen.

>>> SIGMA-Magazin 2/2018


Erweiterung der Patienteninformation

von: Marketingabteilung | Datum: 11. Juli 2018

Um die Darstellung unseres Leistungsangebotes immer weiter zu optimieren haben wir vor einigen Wochen einen neuen Folder entwickelt. Im kompakten Format ist der Folder sehr flexibel nutzbar. Ein Überblick über das Sigma-Zentrum wurde ergänzt um eine umfassende Beschreibung der multimodalen Therapien für eine individuelle Genesung und einer Darstellung des Früherkennungszentrums. Die Darstellung unserer im Früherkennungszentrum vorgehaltenen Kompetenzen lässt sich modular erweitern. Aktuell stehen bereits nachfolgende Patienteninformationen zur Verfügung:

Die jüngste Veröffentlichung beschreibt, dass die Mitte des Lebens und die natürliche Umstellung ihres Körpers von Frauen sehr unterschiedlich erfahren wird. Psychische Störungen bis hin zu Depressionen sind in der Zeit der Menopause aber keine Seltenheit. Viele Frauen erleben in den Wechseljahren Gemütsschwankungen, Niedergeschlagenheit oder auch Ängstlichkeit. Eine einfühlsame Beratung tut dann oft Not.

Die umfassende Patienteninformation trägt der Tatsache Rechnung, dass es gerade bei Beschwerden in der Zeit der Menopause wichtig ist, den Ursachen für die Beschwerden auf den Grund zu gehen und auszuschließen, dass über die normalen körperlichen Veränderungen hinaus eine ernstzunehmende somatische oder eine psychische Ursache vorliegt. In der neu erschienenen Patienteninformation wird beschrieben, wie wir im Sigma- Zentrum Betroffene dabei unterstützen ihre bio-psycho-soziale Gesundheit zu erhalten. Von der Diagnostik und Beratung bis zu Therapieangeboten nach Bedarf. Der Flyer liegt im Haus aus und ist auch auf der Website des Sigma-Früherkennungszentrums www.frueherkennung.de abrufbar.


Gratulation zur Top-Platzierung

von: Marketingabteilung | Datum: 2. Juli 2018

Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Christoph Bielitz hat von dem Bewertungsportal jameda das Top-5-Siegel 06/2018 verliehen bekommen. Damit wird er von dem Portal in seinem Fachgebiet unter den Top-Ärzten der Stadt gelistet, weil er besonders häufig von Patienten weiterempfohlen wurde. jameda vergibt das Siegel alle 6 Monate.

Das Sigma-Zentrum hat eine Patienten-Weiterempfehlungsrate von 92 Prozent. Wir freuen uns über weitere Bewertungen auf der jameda-Seite des Sigma-Zentrums.

Fachärzte f. Psychiatrie & Psychotherapie
in Bad Säckingen auf jameda


Treffen ehemaliger Patienten 2018

von: Marketingabteilung | Datum: 29. Mai 2018

Am Wochenende des 16./17. Juni 2018 findet das inzwischen 16. Ehemaligen-Treffen im Sigma-Zentrum statt. Wie in den zurückliegenden Jahren sind dazu unsere ehemaligen Patienten eingeladen und finden die Möglichkeit der persönlichen Begegnung untereinander sowie mit Ärzten, Psychologen, Fachtherapeuten und Pflegemitarbeitern der Klinik. Das Programm umfasst Vorträge, gemeinsame Mahlzeiten sowie Gelegenheiten für vertrauliche Einzelgespräche mit den anwesenden Ärzten und Therapeuten, des Weiteren eine Reihe von Gruppeninteraktionen. Die Teilnehmer werden als Gäste in einigen öffentlichen Teilen der Klinik empfangen – die Therapiebereiche und Patientenzimmertrakte bleiben den aktuellen Patienten vorbehalten.

Die dabei von uns angebotenen Gespräche und Gruppenangebote sind kostenfrei; es werden lediglich Kosten für die Teilnahme an der Verpflegung erhoben (Frühstück: 6,00€, Mittag-/Abendessen: je 11,00€) und die Teilnehmer müssen nur Anreise und Übernachtung in Eigenregie und auf eigene Kosten organisieren.

Von Seiten der Klinik betrachten wir es als Angebot unserer Fürsorge und therapeutischen Gemeinschaft, mit den ehemaligen Patienten, die dies wünschen, in Kontakt zu bleiben. Rund 100 Gäste erwarten wir wieder zum Ehemaligen-Treffen 2018, die für ein Wochenende nach Bad Säckingen zurückkehren und die Gelegenheit nutzen, mit den anwesenden Sigma-Mitarbeitern über ihre persönliche Entwicklung seit Abschluss der stationären Behandlung zu sprechen und sich weitere Beratung zu holen. Wir wünschen allen Teilnehmern harmonische und erfolgreiche Begegnungen.

Anmeldungen sind für alle ehemaligen Sigma-Patienten noch bis zum 04.06.2018 an patiententreffen@sigma-zentrum.de möglich.

 


Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum

von: Marketingabteilung | Datum: 23. Mai 2018

Das multimodale Therapiekonzept des Sigma-Zentrums mit seiner Vielzahl medizinischer, psychotherapeutischer, fachtherapeutischer und adjuvanter Interventionen wird seit diesem Jahr erweitert durch die pferdegestützte Therapie. Neu im Team sind seit einigen Wochen Dorothea Kundel, Fachtherapeutin für tiergestützte Therapien und die auf die Arbeit mit Patienten ausgebildete Stute Amy.

Die pferdegestützte Therapie findet im eigenen Stall und der großzügigen Koppel unweit der Klinik in den Rheinauen statt.

Weitere Informationen zur Pferdegestützten Therapie >>>


Chronische Schmerzen – was nun?

von: Marketingabteilung | Datum: 8. Mai 2018

Psychologische Schmerztherapie im Sigma-Zentrum

Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung nehmen chronische Schmerzen an Häufigkeit zu. Viele der betroffenen Patienten entwickeln eine Depression, erhöhen damit die Sensibilität gegenüber Schmerzreizen und der Schmerz beginnt sich zu verselbstständigen, unabhängig von der primären Ursache. Die Intensität und das Ausbreitungsgebiet des Schmerzes nehmen zu, wodurch die psychosozialen Folgeprobleme an Bedeutung gewinnen. Es sollte deshalb schon in einem frühen Stadium das Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie einbezogen werden. Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen arbeitet mit Methoden der psychologischen Schmerztherapie. Dazu gehören u.a. eine spezielle Schmerzpsychotherapie, gezielte Krankengymnastik, Bewegung und das computergestützte Biofeedback, mit dem man Entspannungsverfahren lernen kann. In einem ambulanten Schmerzzentrum können dann Patienten auch ergänzend mit Akupunktur, Akupressur, manueller Medizin, Osteopathie aber auch mit interventionellen Maßnahmen behandelt werden.

Verschleißerscheinungen der großen und kleinen Gelenke, der Wirbelsäule aber auch Rheuma, rheumatischer Weichteilschmerz, Polymyalgia rheumatica, Fibromyalgie und andere Erkrankungen plagen weite Teile der Bevölkerung. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus das Restless-Legs-Syndrom. Hierbei leiden Patienten vor allem nachts an unerträglichen Kribbelphänomenen, teils mit Krämpfen, vornehmlich in den Beinen. Sie müssen dann die Beine bewegen, aufstehen, umhergehen um wenigstens kurzzeitig Linderung zu erfahren. Bei allen chronischen Erkrankungen am Bewegungsapparat stellt sich die Frage nach den richtigen Therapieansätzen. Auch wenn Erkrankungen wie das Restless-Legs-Syndrom mit Medikation gut behandelbar sind, ist es bei vielen Schmerzerkrankungen deutlich effektiver, wenn man multimodal vorgeht. „Es reicht eben oft nicht, sich auf die Schmerzmedikation zu beschränken“, betont Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums.

Besonders wirksam ist die Kombinationstherapie mit Anwendung verschiedener methodischer Ansätze, wobei entscheidend ist, dass diese gut aufeinander abgestimmt sind und stets der Patient mit einbezogen wird. So stellt sich dann oft heraus, dass trotz jahrelanger Schmerzkarriere doch noch Fortschritte erzielbar sind. Hierbei sind nicht selten Psychotherapie und ein sensibler Einsatz von Psychopharmaka zusätzlich heilsam. Was viele nicht wissen: man kann auch mit Psychopharmaka Schmerzsyndrome gut unterstützend behandeln, vor allem mit Antidepressiva. Allerdings kostet das oft viel Überzeugungsarbeit am Patienten und in der Einschleichphase dieser Medikamente ausreichend Geduld.

In den letzten Jahren hat sich zudem die Erkenntnis etabliert, dass Schonung über längere Zeiträume die Schmerzerkrankung ungünstig beeinflusst. Das Sigma-Zentrum setzt deshalb zunehmend auf Aktivierung mit patientenindividuellen Bewegungsplänen. Hierüber müssen die Patienten in der Psychotherapie aufgeklärt werden, um die häufig vorhandenen Bedenken auszuräumen. Denn chronisch Schmerzkranke haben natürlich Angst, sich mehr zu bewegen, weil sie Angst vor Intensivierung der Schmerzen haben. Generell gilt: man kann chronische Schmerzen sehr oft deutlich verringern, wenn man multimodal vorgeht und die Patienten in die Therapieplanung einbezieht. Das kennzeichnet das Sigma-Zentrum.


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