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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Buch „Geweihte“ erschienen

von: Marketingabteilung | Datum: 20. November 2020

Im November 2020 ist das Buch „Geweihte“ (Hrsg. Johanna Müller; Verlagshaus Hernals, ISBN 978-3-902975-98-0) erschienen. Johanna Müller ist Kunsttherapeutin im Sigma-Zentrum Bad Säckingen und bietet im Haus kreatives Schreiben im Einzel- und Gruppensetting an.

Die in diesem Buch versammelten Textstücke wurden während eines psychosomatischen, psychiatrischen oder neurologischen Klinikaufenthalts ohne ein Richtig oder Falsch geschrieben. Entstanden sind starke, authentische Texte. Die Schreibenden ließen fremde und eigene Konventionen fallen. Dem Leser begegnet Spontanität, Direktheit und Freiheit im Assoziieren. Manchmal begegnet sich der Leser auch selbst. Die Grenzen zwischen Therapie, Literatur und Selbsterfahrung verschwimmen. Eine literarische Art Brut.
Der Sammelband zeigt, wie nah sich Selbstanalyse und Literatur sind.

Geweihte wurde gefördert durch das Sigma-Zentrum, Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin mit therapeutischer Methodenvielfalt, kybernetischem Vernetzen und Handeln, sich bekennend zu Kunst, Musik, Literatur, bis hin zur Gartentherapie.

Prof. Dr. Christoph Bielitz schrieb hierzu das „Vor dem Vorwort“:

„Ich arbeite seit 20 Jahren an einem Ort ständiger Entwicklung und innerer Veränderung. Und aus bestimmten Gründen ist es mir ein wichtiges Anliegen, den Raum zur persönlichen Entwicklung, zum Erkennen des „Ichs“ und den Umgang damit zu ermöglichen. Denn in einer stetig komplexer werdenden Welt verlieren sich Menschen untereinander leicht aus dem Blick, manche verlieren sich sogar selbst. Wenn ich einen Moment innehalte, staune ich über das, was die Menschen an diesem Ort leisten. Sie begegnen sich selbst, manche zum ersten Mal.

Mit Dankbarkeit für die Texte der „Geweihten“ und der authentischen Arbeit der professionellen Akteure der Sigma-Klinik, soll die vorliegende Schriftensammlung den Blick öffnen helfen für die Fantasien innerseelischer Lebenswirklichkeiten. Das Geschriebene der „Geweihten“ kann hier den jeweiligen Autoren selbst und dem Leser zugleich helfen, eine Brücke zu bilden: von der innerseelischen Landschaft zur Realität.“

Das Buch ist am Empfang des Sigma-Zentrums käuflich erwerbbar sowie bestellbar direkt auf der Verlagsseite: Verlagshaus Hernals

Johanna Müller (Hrsg.)
Geweihte – Kreatives Schreiben in persönlichen Krisen
€ 23,90
198 Seiten, Klappenbroschüre
ISBN 978-3-902975-98-


Radio-Interviews

von: Marketingabteilung | Datum: 9. November 2020

Radio Seefunk-Ratgeber „Psychische Gesundheit“
Jeden Mittwoch um 14.30 Uhr: Prof. Bielitz im Interview beim Radio Seefunk zu einem anderen Thema der Rubrik Psychische Gesundheit.

>>> Zum Nachhören >>>


Ängste in Zeiten von Corona

von: Marketingabteilung | Datum: 19. Oktober 2020

Prof. Bielitz im Interview mit dem SWR4


Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum

von: Marketingabteilung | Datum: 17. September 2020

Helena Kundel, Fachtherapeutin für pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum, im Interview mit dem Radio Seefunk

Welche Ziele mit Pferdegestützter Therapie verfolgt werden und weitere Fragen zum diesem Thema beantwortet Helena Kundel im Interview mit Das neue Radio Seefunk!

Weitere interessante Radiobeiträge der Rubrik „Zeit für die Seele“ finden Sie hier oder immer mittwochs zwischen 14:30 und 15:00 Uhr bei Das neue Radio Seefunk.


Wenn die Krise im Kopf ankommt

von: Marketingabteilung | Datum: 7. September 2020

Die Corona-Pandemie stellt vieles, was wir für selbstverständlich gehalten haben, in Frage. Emotionaler Stress, gar Traumata, können die Folgen sein.

Auch, wenn wir uns nun in der Zeit der Lockerungen der Corona-Auflagen befinden, bedeutet dies nicht, dass unser Leben wieder so wie zuvor abläuft. Im Gegenteil. Und gerade, wenn man selbst zu denjenigen zählt, die eine solche Infektion überstanden haben, ist die Psyche auch danach im Ausnahmezustand. Wir sprachen darüber mit Prof. Dr. Christoph Bielitz, dem Ärztlichen Direktor des Sigma-Zentrums in Bad Säckingen.

Wie verarbeiten ehemalige Patienten diese Post-Corona-Zeit?
Patienten, die eine schwere Corona-Infektion überstanden haben und deren Angehörige sehnen sich zurück nach einem normalen Leben. Viele Menschen erleben Symptome, die denen von Traumata ähneln. Jetzt in die Aktion zu gehen, hilft in Krisenzeiten psychisch halbwegs gesund zu bleiben. Denn wenn ein Mensch etwas erlebt, das seine Anpassungsund Bewältigungsstrategien überfordert, wird automatisch sein Stresssystem aktiviert. Vor einer Trauma- Bearbeitung gilt es unbedingt, die betroffenen Personen psychisch zu stabilisieren und u. a. eine Ressourcenaktivierung einzuleiten. Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen hat dazu ein mehrstufiges Behandlungskonzept entwickelt, bei dem die Traumabehandlung so dosiert wird, dass die psychische Verarbeitungsfähigkeit des Patienten nicht überschritten wird.

Also eine posttraumatische Belastungsstörung? Erläutern Sie uns diese doch bitte.
Bei einer »Posttraumatischen Belastungsstörung « (PTBS) dauern die seelischen Schmerzen an – oft über Jahre und Jahrzehnte – und ziehen massive, z. T. auch akute Symptome nach sich wie z. B. Unfähigkeit, Reize zu verarbeiten, Desorientierung in bestimmten Situationen (Dissoziation), Rückzug, innere und äußere Unruhe. Stressreaktionen sind ein genetisch verankertes, überlebensnotwendiges und automatisiertes Reaktions- und Verhaltensprogramm, das mit körperlichen Symptomen verbunden ist. Charakteristisch für die Entwicklung eines Posttraumatischen Belastungssyndroms ist u. a. der Umstand, dass die psychische Anspannung des Menschen nach Stunden oder Tagen nicht nachlässt, da die Person nicht in der Lage ist, das Erlebte psychisch zu verarbeiten. In Folge dessen kann es nicht in die Erfahrungswelt integriert werden und in das Langzeitgedächtnis übergehen. Es wird nicht zur
Erinnerung.

Was macht das mit uns, mit unserer Psyche?
Damit das Erlebte nicht ständig präsent ist, bleibt der Psyche nur die Möglichkeit, das Unverarbeitete abzuspalten. Die Intensität der Abspaltung variiert. Im extremen Fall ist sie dem Bewusstsein nicht mehr zugänglich. Durch Auslöser (Trigger) kann die unbewusste Erinnerung jedoch plötzlich und unerwartet wieder aktiviert werden. Dies kann über alle Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Haut) geschehen. In Folge davon tauchen die Bilder der Ereignisse unvermittelt auf und/oder die damit einhergehenden Gefühle und/oder Körperreaktionen stellen sich ein. Die Person wird dann davon überflutet, da dies unwillkürlich passiert und sie keinen Einfluss darauf hat. Sie hat das Gefühl, als ob der traumatisierende Vorgang »jetzt« (wieder) passierte. Daher stellen sich dann auch damit einhergehende Stressreaktionen wieder ein, wie beim Erleben des Traumas selbst.

Das klingt alles andere als leicht für ehemalige Corona-Patienten.
Ja, denn überlebt heißt nicht überstanden und genesen ist nicht gesund. Bei der Behandlung von Traumafolgestörungen geht es darum, dass die betroffene Person darin unterstützt wird, das traumatische Geschehen zu verarbeiten, damit es integriert werden kann. Daher bieten wir im Sigma-Institut im neuen Ärztehaus beim Diakoniekrankenhaus in Freiburg mit Ambulanz, Früherkennungszentrum und Spezialsprechstunden für privatversicherte Ratsuchende und Patienten einen persönlichen und diskreten Zugang zu Beratung im Bereich psychischer und psychosomatischer Beschwerden an.


Leben auf der Überholspur – Selbstliebe

von: Marketingabteilung | Datum: 26. August 2020

Gesund ist, wenn Sie sich rundherum wohl fühlen.

Im eigenen Körper. In der eigenen Seele. Im eigenen Leben.

baden.fm und das Sigma Zentrum in Bad Säckingen kümmern sich um Sie und Ihre Gesundheit.

Erfahren Sie wie Sie mit Körper und Seele im Einklang stehen.

Wir bringen Sie auf neue Ideen. Wir erklären Zusammenhänge und zeigen Ihnen einfache Möglichkeiten wie Sie mit Stress und Belastungen fertig werden.

Heute erhalten Sie bei baden.fm einen Gesundheitstipp in der Reihe „Leben auf der Überholspur“ von und mit Prof. Dr. Christoph Bielitz und Lisa – baden.fm. Diesmal zum Thema „Selbstliebe“.

Zum Video >>>


Behandlung von Traumafolgestörungen

von: Marketingabteilung | Datum: 11. August 2020

Die schonende Behandlung von Traumafolgestörungen ist ein Schwerpunkt unserer stationären Behandlung, insbesondere für

  • posttraumatische Belastungsstörung im weitesten Sinne
  • komplexe posttraumatische Belastungsstörung
  • traumainduzierte
    • Angststörungen
    • Depressionen
    • Somatisierungsstörungen
    • chronische Schmerzstörungen
  • Traumafolgestörungen
    • nach körperlichen Erkrankungen und medizinischen Eingriffen
    • nach lebensbedrohlichen
    • Erkrankungen, intensivmedizinischen Behandlungen oder Eingriffen im Zusammenhang mit Hilflosigkeitserleben
    • traumatisierte Angehörige lebensbedrohlich und chronisch Erkrankter

Fallvignetten:

Eine 50-jährige Krankenschwester erlebt 1993 als unschuldig Beteiligte einen Verkehrsunfall, bei dem ein Mann ums Leben kommt. Sie denke
ständig an den Unfall, welcher vor ihr ablaufe wie ein Film, „als ob sich in meinem Kopf eine Videokassette befindet, die ich nicht abstellen kann“. Durch den Unfall sei etwas in ihr zerbrochen, „ist etwas kaputt gegangen, so kaputt wie mein Auto“. Sie kann ihre berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben, da die Konfrontation mit Schmerz, Leiden oder gar Tod für sie unerträglich ist, und sie wird berentet.

Der 50-jährige Postbeamte wird 1997 in seiner Postfiliale überfallen. Ein Mann bedroht ihn mit einer Pistole und nötigt ihn, den Tresor zu öffnen und das ganze Geld herauszugeben. Der Postbeamte, der zuvor nicht wusste, was Angst ist, erlebt intensive Angstzustände. Er kann anfangs nicht mehr alleine sein, kann nur unter höchster Anspannung seinen Beruf ausüben. Da er nicht versetzt werden kann, entscheidet er schweren Herzens, die Pensionierung zu beantragen.

Der 60-jährige Direktor entwickelt Angstzustände in kleinen Räumen. Als Ursache stellt sich eine Mandeloperation im Kindesalter heraus, bei der er zu wenig Narkosemittel erhalten hatte und von mehreren Krankenschwestern festgehalten worden war. Nach der Traumabehandlung hat er keine Angstzustände mehr.

Als Therapieziel nennen die Patienten fast alle: „Ich möchte wieder genauso
werden, wie ich einmal war!“. Dies ist aber nicht möglich. Das Erlebnis eines Traumas verändert den Menschen. Er kann daran zerbrechen, aber auch daran reifen. Damit Patienten wieder ein symptomfreies Leben führen und an einem Trauma in ihrer Persönlichkeit reifen können, bieten wir einige schonende Behandlungsmöglichkeiten an.

Am Anfang steht die Diagnostik
Viele Patienten werden zu uns eingewiesen wegen einer Depression, Angststörung, Somatisierungsstörung oder chronischen Schmerzstörung. Aufgrund der klinischen Diagnostik, spezieller Tests und Interviews stellt sich dann oft erst heraus, dass die führende Diagnose eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist und dass sich die anderen Erkrankungen infolge der PTBS entwickelt haben. Nicht wenige Patienten wurden zuvor in anderen Kliniken behandelt, und die PTBS war nicht diagnostiziert oder nicht leitliniengemäß behandelt worden.

Behandlungskonzept:

Unser Behandlungskonzept beinhaltet zwei bis drei 50-minütige Einzelgespräche pro Woche und darüber hinaus

  • wöchentlich mindestens eine Sitzung intensiver Körperpsychotherapie
  • die Teilnahme an der speziellen Stabilisierungsgruppe
  • fakultativ die Teilnahme an
    • Gestaltungstherapie
    • Musiktherapie
    • Tanz- und Bewegungstherapie
    • pferdegestützter Therapie
    • Entspannungsverfahren
    • u. a. m.

Stabilisierungsgruppe

Die therapeutische Stabilisierungsgruppe hat als Schwerpunkte u. a.:

  • Ausführliche Psychoedukation unter Berücksichtigung neurobiologischer Erkenntnisse:
    • Posttraumatische Stresssymptome
      • u. a. ständige Alarmstimmung
      • permanentes Gefühl der Gefahr
      • Reizbarkeit und körperlicher
      • Erregung
    • … sollen als normale Reaktionen auf ein abnormales Erlebnis verstanden werden
  • Ressourcenaktivierung
  • Bewältigungsmöglichkeiten im Umgang mit Angst, Depression oder Dissoziation
  • Fertigkeitentraining im Umgang mit innerer Anspannung, u. a. Erstellen eines Notfallkoffers und Erstellen eines Krisenplans
  • Vermittlung von Techniken zur Selbstberuhigung, u. a. durch Üben von Imaginations- und Achtsamkeitsübungen
  • Arbeit mit dem Inneren Kind, Anleitung zur Versorgung verletzter jüngerer Anteile
  • Zusammenhang zwischen Trauma und Schmerz
  • Trauma und Trauer, Anleitung zu heilsamer Trauerarbeit

Traumabearbeitung

Zur Traumabearbeitung kommen folgende traumaspezifische Techniken zum Einsatz:

  • Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) (modifiziert nach F. Shapiro)
  • Constant Installation of Present Orientation and Safety (CIPOS)
  • Narrative Expositionstherapie (NET)
  • Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) (modifiziert nach M. Smucker)
  • Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) (modifiziert nach Luise Reddemann)
  • Symbolarbeit (modifiziert nach M. & G. Wollschläger)
  • Somatic Experiencing®

Wir legen Wert auf eine schonende Behandlung, welche vielen, teils über Jahre leidenden Patienten neue Hoffnung und sinnvolle Lebensperspektiven eröffnen kann.


Wir achten auf eine leitliniengerechte Behandlung, die dem neuesten Fachstandard entspricht. Die Therapeuten werden durch die entsprechenden Fortbildungen geschult. Jede Woche findet ein internes Treffen statt, bei dem wir uns über die bestmöglichen Behandlungsmaßnahmen der entsprechenden Traumapatienten austauschen. Regelmäßig findet eine externe traumaadaptierte Fallsupervision bei einer Traumaspezialistin statt.


Dr. med. Maria Geisler
Funktionsoberärztin


Stationäre Versorgung Psychisch Kranker während Corona

von: Marketingabteilung | Datum: 5. August 2020

Aus aktuellem Anlass hat das Neue Radio Seefunk mit dem Geschäftsführenden Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Christoph Bielitz ein Interview geführt.


Leben auf der Überholspur – Mobbing am Arbeitsplatz

von: Marketingabteilung | Datum: 30. Juli 2020

Gesund ist, wenn Sie sich rundherum wohl fühlen.

Im eigenen Körper. In der eigenen Seele. Im eigenen Leben.

baden.fm und das Sigma Zentrum in Bad Säckingen kümmern sich um Sie und Ihre Gesundheit.

Erfahren Sie wie Sie mit Körper und Seele im Einklang stehen.

Wir bringen Sie auf neue Ideen. Wir erklären Zusammenhänge und zeigen Ihnen einfache Möglichkeiten wie Sie mit Stress und Belastungen fertig werden.

Heute erhalten Sie bei baden.fm einen Gesundheitstipp in der Reihe „Leben auf der Überholspur“ von und mit Prof. Dr. Christoph Bielitz und Lisa – baden.fm. Diesmal zum Thema „Mobbing am Arbeitsplatz“.

 


Cranio-Sacral Therapie im Sigma-Zentrum

von: Marketingabteilung | Datum: 22. Juli 2020

Cranio-Sacral-Therapie behebt Störungen im Organismus

Entspannt liegt der Patient auf dem Rücken, die Hände der Therapeutin berühren sanft den Kopf. Weiter passiert nichts, jedenfalls nichts Erkennbares. Doch es tut sich was im Körper des Patienten. Was, das lässt sich kaum beschreiben, nur erspüren. Anita Fischer-Elleser bietet neben der Physiotherapie auch Cranio-Sacral Therapie im Sigma-Zentrum an. Auch Migräne-Patienten profitieren von der Cranio-Sacral-Therapie. Die Liste der Beschwerden, die sich mit dieser subtilen Methode behandeln lassen, ist lang. Sie reicht von Migräne, Nacken- und Rückenschmerzen, Fibromyalgie und anderen Bindegewebsstörungen, Gelenkfunktionsstörungen und emotionalen Schwierigkeiten bis hin zu Lernstörungen. Die Physiotherapeutin ist von der Wirkung der Cranio-Sacral-Therapie überzeugt. Das Ergebnis sei meist „signifikant“. Die Störungen und Blockaden im System aufzuspüren und die Selbstregulierungskräfte des Körpers anzustoßen, das ist die Aufgabe des Therapeuten und geschieht auf sanfte Weise durch Berührung und minimale Bewegungen. Deshalb eignet sich die Cranio-Sacral-Therapie auch gut für Neugeborene, Kinder, ältere Menschen und solche, die unter akuten schmerzhaften Zuständen leiden. Die Behandlung dauert etwa eine Stunde, ist für gewöhnlich tief entspannend, erfrischend und aufbauend, weiß Anita Fischer-Elleser.

Therapie
Der Name „Cranio-Sacral-Therapie“ wird aus Schädel (cranium) und Kreuzbein (sacrum) gebildet. Das Cranio- Sacrale System ist ein physiologisches wie das Atmungs- und Kreislaufsystem. Es besteht aus dem Liquor und den umgebenden Membranen. Der Rhythmus dieses Systems bewegt die Schädel- wie Kreuzbeinknochen, nach der Lehre des amerikanischen Arztes und Osteopathen William Garner Sutherland (1873 – 1954). Diese Bewegung in den Schädel- wie Kreuzbeinknochen setzt sich spürbar durch den ganzen Körper fort. Genau wie das Herz das Blut im Körper bewegt, kontrahieren und dehnen sich die Membranen rhythmisch, während Liquor um Gehirn und im Rückenmarkskanal fließt.

 


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