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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Digitales Gesundheitsforum „Brustkrebs im Fokus“

von: Marketingabteilung | Datum: 24. November 2020

Die Diagnose Brustkrebs löst bei Betroffenen oft Ängste und Sorgen aus. Die Zerreißprobe zwischen Hoffnungen und Befürchtungen ist eine Achterbahn der Gefühle und es braucht Lösungen, um dem persönlichen Kontrollverlust zu begegnen. Gelingt es nicht, Gedanken und Gefühle mitzuteilen, sind Schwankungen des seelischen Gleichgewichts oder sogar Depressionen die Folge.

Mit dem in den Gesundheitscampus am Diakoniekrankenhaus integrierten Sigma-Institut unterstützten wir Patientinnen mit ihren Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit und helfen ihnen, in dieser belastenden Situation Mut, Kraft und Zuversicht zu schöpfen.

Gerne empfehlen wir den Video-Livestream zum Online-Gesundheitsforum „Brustkrebs im Fokus“ am 25. November um 19 Uhr. Moderatorin ist das Model Dany Michalski, die selbst an Brustkrebs erkrankt war und erfolgreich therapiert wurde.

>>> Youtube-Livestream >>>


Buch „Geweihte“ erschienen

von: Marketingabteilung | Datum: 20. November 2020

Im November 2020 ist das Buch „Geweihte“ (Hrsg. Johanna Müller; Verlagshaus Hernals, ISBN 978-3-902975-98-0) erschienen. Johanna Müller ist Kunsttherapeutin im Sigma-Zentrum Bad Säckingen und bietet im Haus kreatives Schreiben im Einzel- und Gruppensetting an.

Die in diesem Buch versammelten Textstücke wurden während eines psychosomatischen, psychiatrischen oder neurologischen Klinikaufenthalts ohne ein Richtig oder Falsch geschrieben. Entstanden sind starke, authentische Texte. Die Schreibenden ließen fremde und eigene Konventionen fallen. Dem Leser begegnet Spontanität, Direktheit und Freiheit im Assoziieren. Manchmal begegnet sich der Leser auch selbst. Die Grenzen zwischen Therapie, Literatur und Selbsterfahrung verschwimmen. Eine literarische Art Brut.
Der Sammelband zeigt, wie nah sich Selbstanalyse und Literatur sind.

Geweihte wurde gefördert durch das Sigma-Zentrum, Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin mit therapeutischer Methodenvielfalt, kybernetischem Vernetzen und Handeln, sich bekennend zu Kunst, Musik, Literatur, bis hin zur Gartentherapie.

Prof. Dr. Christoph Bielitz schrieb hierzu das „Vor dem Vorwort“:

„Ich arbeite seit 20 Jahren an einem Ort ständiger Entwicklung und innerer Veränderung. Und aus bestimmten Gründen ist es mir ein wichtiges Anliegen, den Raum zur persönlichen Entwicklung, zum Erkennen des „Ichs“ und den Umgang damit zu ermöglichen. Denn in einer stetig komplexer werdenden Welt verlieren sich Menschen untereinander leicht aus dem Blick, manche verlieren sich sogar selbst. Wenn ich einen Moment innehalte, staune ich über das, was die Menschen an diesem Ort leisten. Sie begegnen sich selbst, manche zum ersten Mal.

Mit Dankbarkeit für die Texte der „Geweihten“ und der authentischen Arbeit der professionellen Akteure der Sigma-Klinik, soll die vorliegende Schriftensammlung den Blick öffnen helfen für die Fantasien innerseelischer Lebenswirklichkeiten. Das Geschriebene der „Geweihten“ kann hier den jeweiligen Autoren selbst und dem Leser zugleich helfen, eine Brücke zu bilden: von der innerseelischen Landschaft zur Realität.“

Das Buch ist am Empfang des Sigma-Zentrums käuflich erwerbbar sowie bestellbar direkt auf der Verlagsseite: Verlagshaus Hernals

Johanna Müller (Hrsg.)
Geweihte – Kreatives Schreiben in persönlichen Krisen
€ 23,90
198 Seiten, Klappenbroschüre
ISBN 978-3-902975-98-


Saisonale Depression

von: Marketingabteilung | Datum: 18. November 2020

Es ist bekannt, dass die lichtärmeren Zeiten viele Menschen psychisch bedrücken. Im Herbst und Winter nimmt die Anzahl der von saisonaler Depression Betroffenen zu. Warum dies so ist, fragten wir den Ärztlichen Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen Herrn Prof. Dr. Christoph Bielitz.

Viele Menschen erleben die dunkle Jahreszeit als sehr belastend. Woran erkennt man eine saisonale Depression?
Die Symptome kommen meist schleichend und zeigen sich individuell unterschiedlich. Oft beginnt es mit Erschöpfung, Konzentrations- und Antriebsstörungen, Grübeln, Sinnlosigkeitserleben, Lustlosigkeit und mentaler Schwäche. Wenn eine saisonale Depression besteht, wiederholt sich diese in den lichtärmeren Jahreszeiten. Sie schleicht sich sozusagen alljährlich ein. Typisch sind hier Energieverlust, erhöhtes Schlafbedürfnis, Heißhunger auf Süßes, Gewichtszunahme.

Unabhängig von der Jahreszeit steigt die Anzahl der psychischen Erkrankungen seit Jahren an. Was raten Sie Betroffenen?
Es scheint umstritten, ob die Häufigkeit tatsächlich zunimmt oder besser diagnostiziert wird. Wichtig ist, sich einzugestehen, dass etwas nicht im Lot ist, dann darüber mit Vertrauenspersonen zu sprechen und den Kontakt zum Arzt nicht zu scheuen. Früherkennung verhindert Verschlimmerung und Chronifizierung. Keineswegs muss jeder therapiert werden, mitunter reichen Auszeiten, z.B. Urlaub oder ein gesünderer Tages- und Wochenrhythmus.

Wenn dies nicht reicht, wie findet man die richtige Therapie?
Der Hausarzt sollte an einen Facharzt für Psychiatrie und / oder Psychotherapie überweisen. Dieser sollte dann gezielt befragen, ob Symptome für eine saisonale Depression vorliegen könnten. Leider wird das gelegentlich übersehen. Es gibt auch Verläufe, bei denen man von saisonalen Depressionsanteilen ausgeht. Wenn man das übersieht, ist das nachteilig für den gelingenden Therapieplan.

Wie behandelt man saisonale Depressionen?
Zunächst wird man die Leitlinien der Depressionsbehandlung auch hier anwenden, also psychopharmakologisch, Psychotherapie, Bewegungstherapie und andere Verfahren. Zudem gibt es die Lichttherapie. Es gibt hierfür spezielle Lichtquellen, die nach dem Medizinproduktegesetz zulässig sind für Behandlung von Depressionen. Dieses Verfahren soll morgens angewendet werden. Es kommt in Kliniken und Praxen zum Einsatz, es gibt aber auch Kleingeräte für den Hausgebrauch.

Die Lichttherapie wirkt stimulierend auf Bereiche des Nervensystems, die für den Schlaf-Wachrhythmus und die Aktivierung des Organismus zuständig sind. Es leuchtet auch Patienten im wahrsten Sinne des Wortes ein, dass Licht hilfreich sein kann. Manche Patienten sprechen hervorragend auf diese Therapieform an. Chronisch saisonal Depressive sind gut beraten, wenn sie schon im September beginnen, die Lichttherapie prophylaktisch einzusetzen, damit sie gar nicht erst depressiv werden.

Wie geht Ihre Klinik dabei vor?
Betreut von einem interdisziplinären Team, zusammengesetzt aus Medizinern, Psychiatern, Psychosomatikern, Psychotherapeuten und Fachtherapeuten wird der Patient in seinem Erkenntnisprozess, der womöglich Problemfelder aufdeckt, begleitet. Einfache ´Patentlösungen´ gibt es nicht. Es gilt, in einem ganzheitlichen Zusammenhang körperlicher Prozesse, besonders die Symptome, als „nonverbale Sprache des Körpers“ zu verstehen. Bei saisonal Depressiven ist Lichttherapie nur ein Baustein.


Radio-Interviews

von: Marketingabteilung | Datum: 9. November 2020

Radio Seefunk-Ratgeber „Psychische Gesundheit“
Jeden Mittwoch um 14.30 Uhr: Prof. Bielitz im Interview beim Radio Seefunk zu einem anderen Thema der Rubrik Psychische Gesundheit.

>>> Zum Nachhören >>>


Zitat des Monats November 2020

von: Marketingabteilung | Datum: 1. November 2020

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.“

Oscar Wilde (1854 – 1900)
Irischer Schriftsteller


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