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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Prof. Bielitz im Interview: Informationen zur Corona-Krise

von: Marketingabteilung | Datum: 23. April 2020

Der Geschäftsführende Ärztliche Direktor gibt Einblicke, wie das Sigma-Zentrum mit der aktuellen Situation umgeht, welchen Beitrag die Klinik leistet und welche Folgen und Chancen er im Gesundheitswesen für die Zukunft sieht.

 

Hinweis:
Das Sigma-Zentrum ist als Versorger bei #pflegereserve der Bertelsmann Stiftung registriert. Durch die Covid-19-Pandemie kann es zu Engpässen in der Gesundheitsversorgung und Pflege in Deutschland kommen. Teils gibt es diese schon jetzt, an vielen Stellen deuten sie sich an. #pflegereserve möchte dazu beitragen, die Engpässe zu reduzieren.


Zwangserkrankungen

von: Marketingabteilung | Datum: 22. April 2020

Wenn die Herdplatte zur Plage wird, dann ist dies ein Indiz für eine Zwangsstörung. Diese sind verbreiteter, als gedacht.

Zwangsstörungen – durch Hollywood- Filme wie „Besser geht’s nicht“ oder „Aviator“ ist dieser Begriff schon lange von der Couch des Psychiaters auf die Fernsehcouch unserer Wohnzimmer umgezogen. Betroffene können durch ihre Störung im wahrsten Sinne des Wortes „gezwungen“ sein, bis zu hundert Mal am Tag Herdplatten, Türschlösser, Gashähne oder Aschenbecher zu kontrollieren. Manche verbringen Stunden damit, Gegenstände wie Bücher, Kleidung oder Nahrungsmittel nach genauen Regeln präzise anzuordnen. Andere können an bestimmten Gegenständen wie z. B. Straßenlaternen nicht vorbeigehen, ohne sie anzufassen, wieder andere können bestimmte Gegenstände wie Türklinken niemals anfassen, und wenn, dann nur mit Gummihandschuhen. Diese Handlungen zu unterlassen, bedeutet für einen Betroffenen, unerträgliche Angstzustände aushalten zu müssen. Denn die Definition eines Zwangs ist – im Gegensatz zu beispielsweise wahnhaftem Verhalten – dass der Betroffene die Zwänge selbst als unsinnig und unangenehm erlebt, ihnen aber nicht widerstehen kann. Das macht diesen Zustand umso qualvoller.

Was tun, wenn ich selbst betroffen bin?
Wer zu den 3,8 % der Deutschen gehört, die an einer Zwangserkrankung leiden, muss nicht daran verzweifeln: Bundesweit gibt es ca. 17.000 Praxen von Psychotherapeuten und ca. 2.600 psychiatrische Kliniken. Diese sind verbreiteter, als gedacht. Im Wandel der Zeit sind psychische Krankheiten von einem Dasein hinter geschlossenen Türen längst schon in die Welt der Hochglanzmagazine vorgedrungen. Hollywood-Ikonen wie Charlize Theron thematisieren öffentlich ihre Zwangsstörung, David Beckham erzählt in Interviews, dass er es nicht aushält, wenn Gegenstände in ungerader Anzahl vorliegen. Was einst ein tabuisierter Makel war, ist heute im Auge der Öffentlichkeit zu einem Feature geworden, das der Popularität Menschlichkeit hinzufügt. Auch im Bekanntenkreis wird mittlerweile nicht nur mit Selfies vom Infinity-Pool des letzten Bali-Urlaubs geprahlt oder mit glänzenden Augen von Outdoor-Abenteuern der letzten Backpack-Reise in Neuseeland erzählt. Längst haben der Speiseplan der letzten Privatklinik, die intensiven Erfahrungen mit den Therapiegruppenmitgliedern oder die Frisur des attraktiven Therapeuten bisweilen die ehemals üblichen Gesprächsthemen abgelöst. Offensichtlich ist festzustellen, dass es nicht mehr mit den gleichen gesellschaftlichen Vorurteilen wie vor 20 Jahren behaftet ist, sich Hilfe zu holen. Bleibt die Frage: Wie sieht die Hilfe aus, die ich mir holen kann?

Was aber wirkt nun gegen Zwänge?
Escitalopram, Sertralin, Paroxetin oder Fluoxetin: Diese sogenannten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sind im eigentlichen Sinne Antidepressiva, entfalten aber durch ihren Einfluss auf hirneigene Botenstoffe auch eine Wirkung gegen Zwänge. Noch immer sind starke Vorurteile gegenüber Psychopharmaka in unserer Gesellschaft verankert. Ängste vor Nebenwirkungen oder vor Abhängigkeit werden durch das ohnehin schon verbreitete Misstrauen gegenüber der Pharmaindustrie noch geschürt. Dabei gelten vor allem SSRI der zweiten Generation als besonders nebenwirkungsarm und werden daher nicht ohne Grund zu den sogenannten „Clean Drugs“ gezählt. Ebenso ist bei diesen die Abhängigkeitsgefahr reiner Mythos; SSRI greifen in das serotonerge System des Hirnstoffwechsels ein, haben dadurch keinen Einfluss auf das Belohnungszentrum des Gehirns. Letzteres ist für eine Suchtentwicklung unabdingbar. Deshalb machen Antidepressiva nicht abhängig, weder körperlich noch psychisch.

Multimodales Vorgehen
Auch das Argument, dass man mit Tabletten die eigene Persönlichkeit auf unnatürliche Weise verändere, ist nicht mehr zeitgemäß. Ein Mensch, der sich ein Bein bricht, verzichtet auch nicht auf den Gips, weil dieser nicht natürlicherweise im Körper vorkommt. SSRI haben dem Gips aber voraus, dass sie dem Körper keinen Botenstoff hinzufügen, sondern so wirken, dass sie die hirneigenen Botenstoffe wieder aktivieren. Wer dennoch skeptisch bleibt und eine medikamentöse Behandlung lieber vermeiden möchte, hat trotzdem weitere mögliche Therapieoptionen. Im Sigma-Zentrum Bad Säckingen, einer Privatklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, wird einem multimodalen, interdisziplinären Ansatz Rechnung getragen. Neben der oben genannten Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Behandlung bietet die Klinik eine Bandbreite an kreativen und körperorientierten Therapieverfahren an. Die dort vertretene Grundhaltung, dass nicht die Krankheit, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht, kann ein wichtiges Fundament zur Reaktivierung eigener Ressourcen des Betroffenen bedeuten. Letzten Endes ist jedes therapeutische Bestreben darauf ausgerichtet, dass Menschen ihren eigenen Weg wiederfinden, den sie mit ihren eigenen Füßen gehen. Auf die Bewältigung einer Zwangsstörung übertragen, bedeutet dies die Rückeroberung eines wichtigen Stücks eigener Freiheit. Um es mit Jean-Jacques Rousseaus Worten abzuschließen: Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.


Statement zum Thema Mundschutzmasken im Sigma-Zentrum

von: Marketingabteilung | Datum: 6. April 2020

Auch wenn wir bis heute in unserem Haus keinen Coronavirus-Nachweis haben, nehmen wir diese Erkrankung sehr ernst. Und mit dem Tragen einer Mundschutzmaske setzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sigma-Zentrums ein Zeichen für den bestmöglichen Schutz unserer Patienten.

Hier ein aktuelles Statement von Prof. Dr. med. Christoph Bielitz, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums.
Aufgenommen im Sigma-Institut (im Ärztehaus beim Freiburger Diakoniekrankenhaus).

 

 

06.04.2020: Interview vom Radio Seefunk mit Prof. Bielitz zum Thema Hygienebewusstsein und Behelfsmundschutz:

07.04.2020: Interview vom Radio Seefunk mit Prof. Bielitz zum Thema Wachsamkeit:

 

Hinweis:
Das Sigma-Zentrum ist als Versorger bei #pflegereserve der Bertelsmann Stiftung registriert. Durch die Covid-19-Pandemie kann es zu Engpässen in der Gesundheitsversorgung und Pflege in Deutschland kommen. Teils gibt es diese schon jetzt, an vielen Stellen deuten sie sich an. #pflegereserve möchte dazu beitragen, die Engpässe zu reduzieren.


Aktuelle Informationen zum Umgang des Sigma-Zentrums mit Coronavirus COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

von: Marketingabteilung | Datum: 1. April 2020

Aufgrund der spürbaren Verunsicherung in der Bevölkerung bezüglich der steigenden Anzahl bestätigter Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) möchten wir Sie nachfolgend mit der gebotenen Ruhe und Sorgfalt über unseren Umgang mit der aktuellen, in steter Entwicklung befindlichen Situation informieren.

Auch wenn wir bis heute in unserem Haus keinen Coronavirus-Nachweis haben, nehmen wir diese Erkrankung sehr ernst.
Das sind wir allen Patienten, hier insbesondere den älteren und auch körperlich kranken Patienten, und unseren Mitarbeitern in besonderem Maße schuldig. Sämtliche Hygiene-Maßnahmen werden in unserem Haus von der hygieneverantwortlichen Funktionsoberärztin Dr. Heike Zachowski konsequent umgesetzt, neue Erkenntnisse sowie Empfehlungen verfolgt und unverzüglich in die Hygieneroutine übernommen. Ausnahmslos alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten sich mit großer Sorgfalt an diese Regeln.

Im Sigma-Zentrum haben wir verstanden, dass wir nur gemeinsam gegen diese Gefahr prophylaktisch handeln können.
Garantien gibt es nie, gerade nicht bei Krankheit und Gesundheit und auch nicht in einem Krankenhaus. Sie dürfen davon ausgehen, dass wir ständig kollegial miteinander überlegen, was noch verbessert werden kann, und die laufenden Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes aufgreifen. In unserem Hause können wir keine internistische intensivmedizinische Versorgung leisten, aber, und das ist eine sehr gute Nachricht, wir haben ausgezeichnete Allgemeinmediziner und Internisten, welche unsere im Haus tätigen Psychiater und Psychologen auf höchstem medizinischen Niveau begleiten. Wir kümmern uns bereits bei der Aufnahme von neuen Patienten darum, dass keine unnötigen Risiken eingegangen werden. Bei Bedarf können wir Patienten, bei denen der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, umgehend isolieren und werden die Infektion labordiagnostisch prüfen. Somit dürfen Sie darauf vertrauen, in ein zertifiziertes Krankenhaus zu kommen, welches das Qualitäts- und das Risikomanagement auch im Hinblick auf den neuartigen Coronavirus konsequent umsetzt.

Kontakt zum Sigma-Zentrum und Hotline für Rat suchende Patientinnen und Patienten, Bürgerinnen und Bürger.
Bei etwaigen Fragen rund um Ihren Aufenthalt können Sie den diensthabenden Arzt unter der Telefonnummer 07761 5566-0 ansprechen. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie. Selbstverständlich steht Ihnen auch Frau Dr. Heike Zachowski für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung (Kontakt: E-Mail, Telefon: 07761 5566-332). Da wir wissen, dass psychische Erkrankungen in besonderem Maße mit Angst verbunden sind, wollen wir Ihnen aber zugleich mitteilen, dass aus unserer Sicht ein sehr konsequenter und seriöser Umgang mit dem Coronavirus geboten ist. Wir beteiligen uns daher nicht an unangemessenen Debatten, Gerüchten und überzogener thematischer Ausgestaltung. Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags zwischen 9:00 Uhr und 16:00 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.

>  Informationen vom Landesgesundheitsamt sind hier abrufbar.

>  Informationen vom Robert-Koch-Institut sind hier abrufbar.

Abschließend bitten wir um Verständnis, dass wir Personen mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Durchfall, bis auf Weiteres weder als Besucher des Hauses noch als künftige Patientinnen bzw. Patienten nicht zulassen können. Wir bitten ferner, von Besuchen unserer im Haus befindlichen Patienten abzusehen. Der Zutritt zum Gebäude ist derzeit ausschließlich Patientinnen und Patienten sowie den Mitarbeitern des Sigma-Zentrums gestattet. Dies sind vorbeugende Maßnahmen zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Sigma-Team, 12.03.2020

 

Hinweis:
Das Sigma-Zentrum ist als Versorger bei #pflegereserve der Bertelsmann Stiftung registriert. Durch die Covid-19-Pandemie kann es zu Engpässen in der Gesundheitsversorgung und Pflege in Deutschland kommen. Teils gibt es diese schon jetzt, an vielen Stellen deuten sie sich an. #pflegereserve möchte dazu beitragen, die Engpässe zu reduzieren.


Konzept zur Behandlung von Traumafolgestörungen

von: Marketingabteilung | Datum:

2020 setzen wir speziell drei neue leitlinienbasierte Sigma-Behandlungskonzepte um, in welchen wir unsere langjährigen Erfahrungen mit den evidenzbasierten Vorgaben verknüpfen wollen:

  1. Unser leitliniengerechtes Behandlungskonzept für somatoforme Störungen und chronische Schmerzstörung verhilft teils langjährig resignierten Patienten zu mehr Kontrolle, zu signifikantem Nachlassen der Schmerzintensität und Verbesserung der Lebensqualität und Lebensfreude.
  2. Die schonende Behandlung von Traumafolgestörungen ist seit langem ein Schwerpunkt unserer stationären Behandlung und wird nun als in Diagnostik und Therapie leitliniengerecht strukturiertes konzeptionell abgestimmtes einheitliches Behandlungsvorgehen umgesetzt.
  3. Die konzeptbasierte Behandlung von Internet- und Mediensucht ist inzwischen ein weiterer Schwerpunkt unseres Behandlungsangebots und wird sowohl im diagnostischen als auch im therapeutischen Vorgehen systematisiert und strukturiert umgesetzt.

Das erste und zweite Behandlungskonzept stellen wir Ihnen gerne schon heute als ausgearbeitete Flyer zum Download zur Verfügung:

>>> Behandlungskonzept für somatoforme Störungen und chronische Schmerzstörung>>> Behandlungskonzept für Traumafolgestörungen

Das dritte Behandlungskonzepte folgt im nächsten Quartal.

Gerne stehen wir Ihnen zur bestmöglichen Versorgung Ihrer Privatpatienten für fachliche Rücksprachen und Konsile zur Verfügung. Dazu haben wir für Ärzte und Psychotherapeuten die Telefonnummer
+49 7761 5566-300 reserviert
, durch die Sie direkt mit einem/-r Fachkollegen/-in verbunden werden.


Zitat des Monats April 2020

von: Marketingabteilung | Datum:

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

Die Natur ist die beste Apotheke.“

Sebastian Kneipp (1821 – 1897)
Priester
Informationen zu unserer Natur- und Gartentherapie finden Sie hier >>>


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