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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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2020

von: Marketingabteilung | Datum: 29. Dezember 2019

Das Team vom SIGMA-Zentrum wünscht allen ein schönes Silvesterfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Übrigens: Auch zwischen den Jahren sind wir wie gewohnt für Sie da.

 


Berufsbilder im Sigma-Zentrum: Hygienefachkraft

von: Marketingabteilung | Datum: 19. Dezember 2019

Als Hygienefachkraft ist Frau Christine Völkel für die Überwachung der Krankenhaushygiene in vielen Bereichen, wie beispielsweise dem Arbeitsschutz und dem Qualitätsmanagement, Ansprechpartnerin.

Sie sind im Sigma-Zentrum Hygienefachkraft – Was verstehen Sie unter Hygiene?
Hygiene ist Prävention, welche die Qualität der Behandlung, der Versorgungsabläufe und der Behandlungsergebnisse verbessert und sicherstellt.

In welchen Abteilungen wirken Sie mit?
Grundsätzliche übe ich eine beratende Funktion aus, arbeite mit dem hygienebeauftragten Arzt und der Pflegedienstleitung zusammen sowie mit Mitarbeitern aus verschiedenen Funktionsbereichen und Arbeitsbereichen der Klinik. Zudem arbeite ich mit der Leitung der Abteilung Reinigung und Hygiene der Klinik, Frau Christine Büche, zusammen und bin ihre Stellvertreterin. Als Hygienefachkraft bin ich Ansprechpartnerin in allen Hygienefragen und unterstütze damit das Personal aller Abteilungen des Sigma-Zentrums.

Welche Tätigkeitsbereiche umfasst diese Funktion?
Als Hygienefachkraft überwache ich die Krankenhaushygiene und krankenhaushygienischen Maßnahmen mit. Ich helfe dabei, die Hygiene und Infektionsprävention durch Maßnahmen der Erkennung, der Verhütung und der Bekämpfung von Infektionen zu verbessern. Weitere Aufgabenbereiche sind folgende:

  • Vorbereitung und Durchführung von regelmäßigen Besichtigungen, Begehungen und Beratungen aller pflegerischen, diagnostischen, therapeutischen und versorgungstechnischen Klinikbereiche, mit anschließender Dokumentation. So kann ich zur Umsetzung infektionspräventiver Maßnahmen beitragen.
  • Durchführung von Umgebungsuntersuchungen auf mögliche Keimbelastung zum Zweck der Qualitätssicherung und Ursachenforschung und daraus resultierende Schulung des Personals der entsprechenden Bereiche.
  • Mitarbeit im Qualitäts- und Risikomanagement
  • Mitarbeit im CIRS-Workshop
  • Vorbereitung und Durchführung von internen Personalfortbildungen
  • Mitwirkung im Rahmen des Ausbruchsmanagements
  • Mitarbeit im Arbeitssicherheitsausschuss
  • Beratung bei baulichen Veränderungen / Tätigkeiten in Hygienefragen
  • Mitarbeit in hygienerelevanten Arbeitskreisen, Projekten und Qualitätszirkeln
  • Ständiges Mitglied der Hygienekommission

Wie bilden Sie sich weiter?
Ein regelmäßiges Studium neuester hygienerelevanter Fachliteratur ist wichtig, um für die Klinik notwendige qualitätssichernde Umsetzungsmöglichkeiten zu schaffen.

Was haben Sie vorher gemacht und wie kamen Sie ins Sigma-Zentrum?
Seit mehr als vier Jahrzehnten bin ich als Gesundheits- und Krankenpflegerin in unterschiedlichen medizinischen Bereichen tätig. Auch in der Altenpflege, wie ebenso in der ambulanten Pflege oder auch in Rehabilitationseinrichtungen habe ich einige Jahre gearbeitet. Die Sigma-Klinik hat mir die Ausbildungsmöglichkeit zur „Hygienefachkraft für Krankenhäuser“ angeboten. So ist es auch möglich, meine Berufserfahrung in meine neue Aufgabe der Hygienefachkraft einfließen zu lassen.

Was würde Ihren Arbeitsalltag erleichtern?
Das Berufsbild der Hygienefachkraft und deren ständige Präsenz in unserer Klinik sind neu. So gibt es bei den Mitarbeitern vereinzelt noch Unsicherheiten in Kompetenzbereichen. Keine Sorge, dies kann im gemeinsamen Gespräch Klärung finden. Gerne bin ich Ansprechpartnerin für alle Alltagssituationen und Arbeitsbereiche, die es in der Klinik gibt. So würde ich mir eine lebendige, konstruktive Zusammenarbeit, wie Austausch, Kommunikation mit allen Mitarbeitern aller Fachbereiche wünschen, um vieles im Fokus zu haben, um gleich gemeinsam adäquat reagieren zu können. So kann Infektionen gemeinsam vorgebeugt werden, und sie können erfolgreich verhindert werden.

Ich freue mich, ein Baustein im Rahmen der Verhütung von Infektionen und der Qualitätssicherung in unserer Klinik zu sein.

 

 


Leben auf der Überholspur – Weihnachtszeit

von: Marketingabteilung | Datum: 13. Dezember 2019

Gesund ist, wenn Sie sich rundherum wohl fühlen.

Im eigenen Körper. In der eigenen Seele. Im eigenen Leben.

baden.fm und das Sigma Zentrum in Bad Säckingen kümmern sich um Sie und Ihre Gesundheit.

Erfahren Sie wie Sie mit Körper und Seele im Einklang stehen.

Wir bringen Sie auf neue Ideen. Wir erklären Zusammenhänge und zeigen Ihnen einfache Möglichkeiten wie Sie mit Stress und Belastungen fertig werden.

Heute erhalten Sie bei baden.fm einen Gesundheitstipp in der Reihe „Leben auf der Überholspur“ von und mit Prof. Dr. Christoph Bielitz und Lisa – baden.fm. Diesmal zum Thema „Weihnachten„.

 

 


Von den Höhenflügen und Abgründen der Liebe

von: Marketingabteilung | Datum: 11. Dezember 2019

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus sind die Konzerte im Sigma-Zentrum längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Am 9. Dezember 2019 fand ein weiteres Konzert im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der Sigma-Konzerte statt.

Dazu schrieb am 11.12.2019 die Badische Zeitung:

„Zwei junge koreanische Musikerinnen überzeugten in bekannten – und anspruchsvollen – Liedern der deutschen Romantik. 

BAD SÄCKINGEN. Der hohen Kunst des Liedgesangs war das Sigma-Konzert am Montag gewidmet. Die Sopranistin Irina Jae-Eun Park und die Pianistin Dokyung Han widmeten sich berühmten Werken von Schumann, Wolf und Liszt.

Bereits in Liszts Lied „Freudvoll und leidvoll“ (nach Goethe) zeigte die Sopranistin die ganze Bandbreite der Gefühle, die sie zu schildern vermochte. Sie entschied sich für eine expressive Lesart, kostete die dramatischen Momente mit opernhaftem Pathos aus und legte auch Andeutungen von Seufzern in die Kantilenen. Eine an Tonmalerei reiche Musikerzählung ist Liszts „Lorelei“ (nach Heine). Die Pianistin trug mit ihrem kultivierten Anschlag zur Charakteristik bei, setzte markante Akzente, etwa im Fortissimo, das den Schiffbruch schilderte, beschrieb in rauschenden Tonfiguren den Fluss und harmonisierte mit der Gesangsstimme.Besonders anspruchsvoll waren die Lieder, die Hugo Wolf der Gestalt der Mignon (aus Goethes „Wilhelm Meister“) gewidmet hatte. Mehr noch als bei Liszt und Schumann stand da die Schärfe der psychologischen Charakteristik im Mittelpunkt, und das Klavier war ein ebenbürtiger Kommentator, der das ausdrückte, was der Text nicht explizit sagte. „Heiss mich nicht reden“ wirkte eher wie ein Sprechgesang, und in „Nur wer die Sehnsucht kennt“ verschwammen die Harmonien in unsteter Chromatik: Ein Zeichen, dass der Liebe Mignons kein glückliches Ende beschieden war. In „So lass mich scheinen“ entfaltete die Sängerin die Kantilene in großer Schönheit. Ein Höhepunkt war „Kennst Du das Land“, in dem die Sängerin mit großer Intensität die Hoffnungen der Mignon beschwor, um dann ihren unterdrückten Gefühlen und der Verzweiflung im leidenschaftlichen Forte-Ausbruch Raum zu geben.

Schumanns Zyklus „Frauenliebe und –leben“ schildert die Gefühle in ebenso überzeugender Weise, entfernt sich aber nicht so weit von konventioneller Tonalität. „Seit ich ihn gesehen“ und „Er, der Herrlichste von allen“ sang die Sopranistin mit großer Emphase, man hörte die schwärmerische Begeisterung heraus. Den Kontrast bildete das Lied um den verstorbenen Geliebten. Die Sopranistin ließ die Stimme subtil in fast tonlosem Flüstern verklingen, doch in dem Nachspiel des Klaviers kehrten die Harmonien wieder: Ganz so hoffnungslos sollte der Zyklus doch nicht enden.

Artikel vom 11.12.2019, Badische Zeitung >>>

Text: Michael Gottstein


Behandlungsmöglichkeit Reflecting Team

von: Marketingabteilung | Datum: 9. Dezember 2019

Ein besonderes Kennzeichen der Behandlung im Sigma-Zentrum ist, dass über viele verschiedene Fachbereiche hinweg Ärzte, Pflege und therapeutisches Personal eng zusammen arbeiten und in regem, intensivem Austausch miteinander stehen. Die Rückmeldungen aus den Fragebögen zur Behandlungszufriedenheiten zeigen, wie sehr dies von den zu behandelnden Menschen geschätzt wird.

Die systemische Therapie trägt diesem Umstand schon seit langem Rechnung, indem sie alle Beteiligten einer Behandlung zur aktiven Teilnahme und Auseinandersetzung einlädt. Ursprünge finden sich bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts in dem Versuch, die Vielfalt der Perspektiven mehr zu nutzen. Seit einigen Jahren integriert das Sigma-Zentrum diesen Ansatz in das eigene multimodale Behandlungskonzept, das auch systemische Sichtweisen und Interventionen berücksichtigt, durch die Anwendung des sogenannten Reflecting Teams.

Bei dieser Intervention setzt sich das ganze Behandlungsteam mit der Patientin oder dem Patienten im Kreis zusammen und reflektiert den therapeutischen Prozess. Dabei tauschen sich zunächst alle Behandler miteinander über den Patienten aus – so als wäre dieser nicht anwesend. Nach einem ersten Durchgang von circa 15 bis 20 Minuten, in denen alle Perspektiven zusammengetragen und kommentiert worden sind, hat der Patient die Möglichkeit, einige Minuten zum Gehörten Stellung zu beziehen, während alle an der Behandlung Beteiligten der Schilderung seiner Perspektive zuhören. Je nach Bedarf kann in einer dritten Runde noch ein gemeinsamer Austausch über das Gehörte stattfinden. So dauert ein Reflecting Team in der Regel ungefähr eine halbe Stunde. Aufgrund der Vielfalt der Perspektiven und Informationen hat es sich bewährt, diese Zeit als Maßstab zu nehmen, um Überforderung zu vermeiden. Im Anschluss können die verschiedenen Aspekte in den einzelnen Therapien weiter vertieft werden.

Reflecting Team als Intervention möglichst effizient zu gestalten, haben sich einige Spielregeln bewährt, die zwar selbstverständlich sind, aber doch besser erläutert werden. Umso weniger Angst die Beteiligten haben, desto besser. Zunächst soll das Gespräch vom selben Wohlwollen und derselben Wertschätzung des Menschen getragen sein, die auch in den Teamsitzungen herrschen. Das heißt nicht, dass Kritisches nicht angesprochen werden darf oder soll, sondern dass es wohlwollend und wertschätzend angesprochen wird. Zudem gilt, dass während des Reflecting Teams alle Perspektiven gleichwertig sind – vom Chefarzt zur Pflege und zwischen Behandlern und Behandelten. Umso mehr Perspektiven, desto besser. Dies entspricht dem Grundsatz der systemischen Therapie, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, sondern viele Wahrheiten. In diesem Sinne sollen unnötige Verstrickungen dadurch vermieden werden, dass alle Beteiligten inklusive des Patienten angehalten werden, auf Neues und Anregendes zu achten und Verschiedenartiges nebeneinander bestehen zu lassen, anstatt Ansichten anderer zu korrigieren.

Reflecting Team ist eine Intervention, die auf Beschluss des ganzen Teams stattfindet. Aufgrund des hohen damit verbundenen Aufwandes, bedarf es einer speziellen Indikation und kann nicht standardmäßig angeboten werden. Zudem ist besonders wichtig, dass der Patient einverstanden ist und die Maßnahme als zielführend erachtet. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass besonders Menschen vom Reflecting Team profitieren, die sich vor dem Austausch des Behandlungsteams fürchten, da sie z.B. aufgrund schlechter Erfahrungen erwarten, dass schlecht über sie gesprochen wird. Auch profitieren Menschen, die das Gefühl haben, ihr therapeutischer Prozess stagniert und sie kommen nicht mehr vorwärts – oder, dass sie „tausend Baustellen“ haben. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass diese Intervention hilfreich ist, wenn jemand mit „der Klinik“ Schwierigkeiten hat und das Gefühl hat, dass seine Perspektive nicht gesehen oder ernstgenommen wird. So können verschiedene Perspektiven zusammengeführt werden. Manchmal hilft es auch, wenn Menschen vor der Entlassung fürchten, dass sie alles Gute, das sie erfahren haben, verlieren könnten. So erfahren sie nochmal eine Stärkung.

In diesem Sinne möchten wir alle Beteiligten auffordern, die Idee des Reflecting Teams aufzugreifen und gemeinsam zu diskutieren, ob die Anwendung sinnvoll ist. Pflege, Patienten, Fachtherapeuten, Psychologen, Psychiater und diejenigen, die wir hier womöglich leider übersehen haben. Systemische Therapie heißt eben vor allem auch die Integration verschiedener Perspektiven zu einem mehr oder weniger stimmigen Gesamtbild.

Mag. phil. Benedikt Mayer

 


So wird die Weihnachtszeit stressfrei

von: Marketingabteilung | Datum: 6. Dezember 2019

Christoph Bielitz, der ärztliche Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen, erklärt, wie der Advent und Weihnachten viel entspannter sein können. Hohe Erwartungen an ein perfektes Fest schaffen demnach unnötigen Druck.

Weihnachten ist ein Fest, mit dem in vielerlei Hinsicht hohe Erwartungen verknüpft sind. Es steht sinnbildlich für familiäre Idylle, Besinnlichkeit und Ruhe. Es ist das Fest des Schenkens und Beschenktwerdens. Viele Menschen fühlen sich jedoch in dieser Zeit des Jahres besonders gestresst und empfinden die Weihnachtszeit alles andere als beschaulich. Warum ist das so, und was lässt sich dagegen tun? Wir haben mit dem ärztlichen Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen, Christoph Bielitz, gesprochen.

„Stress ist ein subjektives Empfinden. Wir machen uns oft selbst den Druck, es allen Recht zu machen und die Feierlichkeiten harmonisch gestalten zu wollen“, lautet seine These. Vor allem der „Was wäre, wenn…“-Gedanke sei bei vielen Menschen in der Vorbereitungszeit auf Weihnachten allgegenwärtig und sei laut dem Experten für viele Probleme verantwortlich: „Was ist, wenn mein Geschenk nicht gefällt?“ oder: „Was ist, wenn das Festtagsessen nicht so wird, wie ich mir das vorstelle?“ seien dabei gängige Fragen, die Menschen beschäftigten und für Stress und Verunsicherung sorgten. Das sei bis zu einem gewissen Grad durchaus normal: „Stressempfinden ist bei vielen Menschen mit größeren Ereignissen wie Geburtstagen, Weihnachten oder auch Ostern verbunden“, so Bielitz.

Gerade in der Vorweihnachtszeit häufen sich derweil Verpflichtungen und feierliche Anlässe – betrieblicher und privater Natur. „Statt die Zeit der schönen Rituale genießen zu können, wird die Adventszeit mitunter als lästig empfunden. Dabei liegt es an uns selbst, diesem Empfinden entgegenzuwirken“, erklärt Christoph Bielitz.

Wenn man sich durch die Weihnachtszeit gestresst fühle, helfe es, diese Zeit gelassener zu betrachten. Weniger Pläne, weniger Vorsätze, was alles geleistet werden muss, und generell die Erwartungen herunterschrauben – das alles könne zur Senkung des Stressempfindens beitragen.

Dabei ist es laut Bielitz vor allem wichtig, Prioritäten zu setzen. Das kann so aussehen, dass man eben nur noch drei Sorten Plätzchen statt fünf backt. Oder anstatt zig Weihnachtsbriefe zu verschicken, lasse sich heutzutage auch einfach auf E-Mails zurückgreifen. „Man sollte sich gelassener auf die Rituale vorbereiten und bewusster genießen“, rät der Experte. Machen, auf was man Lust hat, das sei die Devise der Vorweihnachtszeit.

Auch die Suche nach einem passenden Geschenk ist ein Faktor, der viele Menschen stresst. Vereinbarungen, sich keine materiellen Dinge, sondern Zeit zu schenken, seien gute Möglichkeiten, den Stress zu mindern. Allerdings müssten sich dann auch alle Parteien an eine solche Vereinbarung halten. „Ansonsten wird Verdruss erzeugt“, sagt Bielitz.

Alternativ lasse sich auch auf ein Weihnachtsfest im herkömmlichen Sinne verzichten. Stattdessen könne man verreisen oder aber das Fest anders gestalten. „Man kann sich am Abend treffen und jeder bringt eine Kleinigkeit mit und man schaut, was passiert, ohne überzogene Vorbereitung oder Erwartung. Oder aber man schenkt sich Zeit und fährt gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt, geht gemeinsam in ein Konzert.“ Der Fantasie seien keine Grenzen gesetzt, sagt der Experte. Entscheidend ist, sich etwas zu entschleunigen und Weihnachten so zu gestalten, dass man die Zeit mit den Liebsten genießen kann, jeder aber auch Gelegenheit erhält, sich in dem Trubel etwas Zeit für sich selbst zu nehmen, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

Text: Daniela Seiberle
Quelle: Südkurier, 06.12.2019

 

>>> Information für Einweiser

Für einweisende Ärzte und Therapeuten stehen unsere Ärzte gerne für Rückfragen und Konsile zur Verfügung – auch nach 17.00 Uhr und an Wochenend- und Feiertagen.

Akuteinweisung Sigma-Klinik


Leben auf der Überholspur – Lustlosigkeit und Frustration im Alltag

von: Marketingabteilung | Datum:

Gesund ist, wenn Sie sich rundherum wohl fühlen.

Im eigenen Körper. In der eigenen Seele. Im eigenen Leben.

baden.fm und das Sigma Zentrum in Bad Säckingen kümmern sich um Sie und Ihre Gesundheit.

Erfahren Sie wie Sie mit Körper und Seele im Einklang stehen.

Wir bringen Sie auf neue Ideen. Wir erklären Zusammenhänge und zeigen Ihnen einfache Möglichkeiten wie Sie mit Stress und Belastungen fertig werden.

Heute erhalten Sie bei baden.fm einen Gesundheitstipp in der Reihe „Leben auf der Überholspur“ von und mit Prof. Dr. Christoph Bielitz und Lisa – baden.fm. Diesmal zum Thema „Lustlosigkeit und Frustration im Alltag“.

 

 


Diagnose Krebs – was nun?

von: Marketingabteilung | Datum: 3. Dezember 2019

Jedes Jahr erhalten laut der Deutschen Krebsgesellschaft etwa 500.000 Deutsche die Diagnose Krebs. Betroffene und Angehörige suchen Anlaufstellen, um sich aus erster Hand über psychoonkologische Unterstützung zu informieren. Welche Belastungsfaktoren können bei Krebs auftreten und welche Rolle spielt die Psyche im Verlauf von Krebserkrankungen?

Die Ängste der an Krebs Erkrankten sind zum großen Teil existenzielle Ängste. Der Verlauf der Erkrankung ist oft nicht vorhersehbar, nicht kontrollierbar, sondern unberechenbar, eine Zerreißprobe zwischen Hoffnungen und Befürchtungen, eine Achterbahn der Gefühle. Patienten erleben die anhaltende Bedrohung, die nicht von außen, sondern aus dem eigenen Körper kommt, oft wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit losgehen kann und der sie sich hilflos ausgeliefert fühlen. „Lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs können auch Depressionen auslösen, die oftmals zu einer Abwärtsspirale führen, weil sie dem Patienten den Lebensmut rauben, die Immunabwehr schwächen und dadurch die Kraft nehmen, gegen die Krebserkrankung zu kämpfen“ berichtet Professor Dr. med. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen. Dabei sind die Problemlagen und daraus resultierenden psychosozialen Bedürfnisse von Krebspatienten je nach Lebensphase, in der die Erkrankung auftritt, oft sehr unterschiedlich. Bei betagten Patienten bestehen z.B. häufig Multimorbidität und daraus resultierend schwierige Behandlungsentscheidungen, aber auch Probleme der Alltagsbewältigung oder Gefahren von sozialer Vereinsamung. Bei sehr jungen Menschen kann die Krankheit psychische und soziale Entwicklungsvorgänge beeinträchtigen, die Betroffenen haben aber gleichzeitig weniger Verarbeitungsmöglichkeiten, mit Lebenskrisen umzugehen als ältere Patienten.

Gelingt es nicht, Gedanken und Gefühle mitzuteilen, sind häufig depressive Verstimmungen und Schwankungen des seelischen Gleichgewichts die Folge. Obwohl die Psychoonkologie für eine patientenzentrierte onkologische Versorgung unabdingbar ist, fehlen in Deutschland für sehr junge aber auch für betagte Patienten etablierte psychoonkologische Versorgungskonzepte. Die Psychoonkologie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen unterstützt diese Patientengruppen mit ihren Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit und hilft ihnen, in belastenden Situationen Mut, Kraft und Hoffnung zu schöpfen. Die sich auch an Angehörige von an Krebs erkrankten Menschen richtenden Behandlungsangebote tragen der Tatsache Rechnung, dass die Fragen und Problemlagen bei einer Krebserkrankung sowohl medizinisch als auch psychologisch adressiert werden müssen und Onkologie und Psychoonkologie nicht getrennt voneinander gesehen werden dürfen

Die Diagnose Krebs ist eine erschütternde Feststellung, die bei vielen Betroffenen Ängste und Sorgen auslöst und nicht selten auch traumatisch verarbeitet wird. Bei der Behandlung von derartigen Traumafolgestörungen geht es darum, dass die betroffene Person darin unterstützt wird, das traumatische Geschehen zu verarbeiten, damit es integriert werden kann und somit zur Erinnerung wird“, erläutert Prof. Dr. Christoph Bielitz. Das mehrstufige Behandlungskonzept des Sigma-Zentrums besteht in der Regel aus mindestens zwei 50-minütigen Einzelgesprächen pro Woche, Teilnahme an intensiver Körperpsychotherapie, an einer speziell für traumatisierte Menschen konzipierten Stabilisierungsgruppe sowie ggf. der Teilnahme an Gestaltungstherapie, Musiktherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, an Entspannungsverfahren und ggf. weiteren ergänzenden fachtherapeutischen Verfahren.

Informationen zum Gesundheitsforum zu diesem Thema am 11.12.2019 finden Sie hier:

„Diagnose Krebs – und nun?“ – Gesundheitsforum in Freiburg am 11.12.2019


Sopran und Klavier im Sigma-Zentrum am 09.12.2019

von: Marketingabteilung | Datum: 2. Dezember 2019

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, dem 9. Dezember 2019 um 19.00 Uhr, findet in unserem Vortragsraum, Weihermatten 1, ein weiteres Konzert statt.

Zu Gast sind diesmal Sopranistin Irina Jae-Eun Park und die Pianistin Dokyung Han. Das Programm mit dem Titel „Frauenliebe und -leben“ wurde mit Werken von Franz Liszt, Robert Schumann und Hugo Wolf gestaltet.

Das Konzert am 09.12.2019 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

>>> Download Programm

 

 

 

 

 

 

 


Therapeutische Märchenarbeit im Sigma-Zentrum für Patienten

von: Marketingabteilung | Datum:

Liebe Patientinnen und Patienten des Sigma-Zentrums,

wir laden Sie wieder herzlich zu unserer monatlichen Märchenlesung in der kühleren und dunkleren Jahreszeit ein. Mit den beiden Referenten können sie das Märchen hören und erleben und es vielleicht neu entdecken, auch in seiner Bedeutung.

Märchen sind symbolische Geschichten über das Leben und die Beziehungen der Menschen. Sie erzählen von Glück und Leid und Reifungsprozessen auf dem Lebensweg.

„Sneewittchen“ (Schneewittchen)

Mittwoch, 04.12.2019

17:00 bis 18:30 Uhr

Sigma-Zentrum Bad Säckingen, Raum E 20

Dieses Märchen der Gebrüder Grimm werden wir nicht nur hören, sondern auch miteinander erarbeiten, welche Botschaften und Lebensweisheiten in ihm verborgen sind.

Wir freuen uns auf ihr Kommen!

Margit Scheld-Grüning, Märchenerzählerin und Seelsorgerin

Reinhold Grüning, Pfr.i.R., Pastoralpsychologe, Psychoonkologe


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