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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Home » Aktuelles

Zeiterscheinung „Burnout“

von: Marketingabteilung | Datum: 16. Juli 2019

Sprechstunde Psychische Gesundheit
mit Prof. Dr. med. Christoph Bielitz

Der Begriff „Burnout“ schafft es in der Google-Suche auf 44,8 Millionen Treffer. Das Thema beschäftigt sehr, obwohl es kein offizielles Krankheitsbild ist und nicht zum Abrechnungskatalog der Krankenkassen gehört. Dennoch erleben immer mehr Menschen Erschöpfungszustände und Unternehmen verzeichnen steigende Krankenstände. Pro Jahr gehen etwa 60 Millionen Fehltage auf psychische Belastungen zurück.

Das Thema hat sicher mit unserer Leistungsgesellschaft zu tun: Hohe Ziele und Produktivitätsanforderungen, geringe Selbstwirksamkeit in entrückten digitalen Sphären, oftmals schwindender Rückhalt im Privatleben, Kontrollverlust über die eigene Lebensplanung machen aus uns oft Stress-Getriebene, die ihren inneren Mittelpunkt aus dem Auge verlieren. Es folgen das Gefühl, öfter und schneller „platt“ zu sein, Verhaltensveränderungen, Antriebslosigkeit, Angstzustände oder körperliches Unwohlsein. Stress versetzt den Körper in gesundheitlichen Daueralarm.

Im Alltag müssen wir uns psychische Gesundheit erarbeiten: durch bewusstes Einplanen von Zeit für Bewegung und Sport, ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung, Pflege von Freundschaften und anregende Freizeiterlebnisse. Das Gegenteil ist meist der Fall. Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement wird den psychischen Stressfaktoren kaum Beachtung geschenkt und auch im Privaten werden psychische Belastungen oft abgetan. Dabei kommt ein „Burnout“ nicht über Nacht, sondern stufenweise von übertriebenem Ehrgeiz und Zwang sich zu beweisen und dem Ausblenden eigener Bedürfnisse (Schlaf, gesunde Ernährung) über Reizbarkeit, emotionalen und sozialen Rückzug bis zur Depression mit dem Gefühl von innerer Leere, Erschöpfung und emotionaler Selbstaufgabe.

Aus dieser Spirale finden Betroffene trotz körperlicher Warnsignale meist nur durch eine helfende Außenperspektive heraus: durch (gute) Freunde und Familie. Aber weil diese sozialen Sicherungen im modernen Leben häufig versagen, sind Hausärzte und Kliniken für psychische und psychosomatische Erkrankungen zunehmend wichtige Ratgeber. Wenden Sie sich an einen Gesprächspartner, der sich Zeit für Sie nimmt.


Wann ist eine Paartherapie sinnvoll?

von: Marketingabteilung | Datum: 5. Juli 2019

Diese und weitere Fragen zum Thema Paartherapie beantwortet Prof. Bielitz im Interview mit Das neue Radio Seefunk!

Weitere interessante Radiobeiträge der Rubrik „Zeit für die Seele“ finden Sie hier oder immer mittwochs zwischen 14:30 und 15:00 Uhr bei Das neue Radio Seefunk.


Zitat des Monats Juli 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 1. Juli 2019

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen“

Antoine de Saint-Exupéry (1900 – 1944)
Französischer Schriftsteller


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