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Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus sind die Konzerte im Sigma-Zentrum längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Am 11. März 2019 fand ein Klavierabend mit Lisa Wellisch, im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der Sigma-Konzerte, statt.
„Lisa Wellisch beeindruckt mit romantischen Klängen in Bad Säckingen
Die Pianistin Lisa Wellisch begeistert Publikum mit anspruchsvollem Programm im Sigma-Zentrum.
Die künstlerische Leiterin des Sigma-Zentrums war am Montagabend beim Konzertabend zu hören. Lisa Wellisch begeisterte und überraschte das Publikum mit gefühlvollen Klängen und einer fesselnden Liebesgeschichte. Der jungen Pianistin liegt am Herzen, den Gästen die klassische Musik näher zu bringen. Mit ihrem Konzept der „Gesprächskonzerte“, das sie als künstlerische Leiterin mit eingeführt hat, werden die Gäste „einfühlsam“ und „erläuternd“ an die klassische Musik herangeführt.
Lisa Wellisch informierte das Publikum, dass es eine Ausnahme sei, dass sie hier spiele – übrigens das letzte Mal vor drei Jahren. Anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann und des zehnjähriges Bestehens der Sigma-Konzerte, hat sie ein Programm mit Werken von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms zusammengestellt.
Anspruchsvolle Stücke „Wir haben für dieses spezielle Thema keinen geeigneten Solo-Pianisten gefunden“, sagte Lisa Wellisch. Sie spielte an diesem Abend die technisch anspruchsvollen Stücke meist ohne Noten und mit viel Gefühl. Zum Leben von Clara Schumann, die von 1819 bis 1896 wirkte, gehörte ihr Mann Robert Schumann wie auch ihr enger Freund Johannes Brahms. Auch von diesem Komponisten hatte Wellisch einige Stücke dabei. Von Robert Schumann trug Wellisch „Papillons Op. 2“ vor. Das Stück handelt von zwei Brüdern, die in dasselbe Mädchen verliebt sind. Mit einigen Schmunzeln im Publikum und ihren natürlichen Charme erklärte Wellisch die verschiedenen Abschnitte des Stückes und wie sich Robert Schumann das Geräusch eines Stiefels auf dem Klavier vorstellte.
Mit Hingabe und Empathie Dass Wellisch sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzte, zeigte sich auch in der Textpassage eines Briefes von Brahms an Clara Schumann, die sie aus dem Buch „Du bist mir so unendlich lieb“ vorgelesen hat. Mit den Worten „ich liebe Sie zu viel, um es Ihnen schreiben zu können“, erahnte man die tiefe Verehrung, die Brahms Clara entgegenbrachte. „Mit dem Klavierstücken Op. 118 könnte Brahms versucht haben, den Tod von Clara zu verarbeiten“, erläuterte Wellisch. Das Stück spiegelt das Vermissen und das Wiedersehen wider, Wellisch spielte auch dieses Stück mit Hingabe und Empathie.
Als erste Zugabe spielte Wellisch die „Romanze Zyklus 118“ von Brahms. Zu den 80 Gästen sagte Wellisch scherzhaft, als sie noch eine weitere Zugabe forderten: „Das letzte Stück habe ich erst letzte Woche einstudiert.“ Es handelte sich dabei um „Caprice à la Boléro“ von Clara Schumann, das mit einem kräftigen Tastenschlag endet. Die Gäste zeigten sich an diesem Abend positiv überrascht, die Organisatorin der Sigma-Konzerte als Pianistin zu erleben. Und auch die Zugaben kamen beim Publikum vortrefflich an.
Anfang des Jahres 2018 hatten wir mit der ersten Ausgabe des Sigma-Magazins ein neues Informationsmedium in klassischer Druckform aufgelegt, das in kompakter Form einen Überblick über aktuelle Informationen aus dem Sigma-Zentrum Bad Säckingen gibt.
Wir freuen uns, Ihnen hiermit bereits die dritte Ausgabe präsentieren zu können.
Sie bekommen beispielweise einen Überblick über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Mediensucht“ sowie Informationen über unsere Behandlungsmethode „Biofeedback“. Erstmalig gibt es auch Einblicke in das von den Gästen sehr geschätzte gastronomische Angebot des Sigma-Zentrums. Eine fundierte Beschreibung der Auswirkungen von Personalstabilität und Personaldichte auf die Behandlungsqualität unterstreicht, wie wertvoll gerade auch die langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Sigma-Zentrum sind. Viele weitere Beiträge verdeutlichen, was das Sigma-Zentrum ausmacht.
Mit dem SIGMA-Magazin bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine übersichtliche Möglichkeit, sich über aktuelle Themen und Projekte und die öffentliche Wahrnehmung zu informieren. Das SIGMA-Magazin ist ein vorrangig internes Kommunikationsinstrument, das aber auch von Patienten oder externen Interessenten gelesen werden kann.
Wir freuen uns, Ihnen hier die dritte Ausgabe zum Download präsentieren zu dürfen und erlauben uns, Sie auch in Zukunft auf diesem Weg an der Entwicklung des Sigma-Zentrums teilhaben zu lassen.
In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 11. März 2019, findet ein Klavierabend, im Rahmen des 10-jährigen Bestehens der Sigma-Konzerte, statt.
Zu Gast ist diesmal die Pianistin Lisa Wellisch. Anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann hat sie ein Programm mit Werken von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms zusammengestellt.
Das Konzert am 11.03.2019 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.
Mit den am 16./17. März 2019 stattfindenden Messen „Gesundheitstagen Bodensee“ in Konstanz und „Balance“ in Offenburg finden im ersten Quartal in Baden-Württemberg gleich drei Gesundheitsmessen statt, die auch Aussteller mit überregionaler Ausrichtung ansprechen. Am 16./17. Februar 2019 haben bereits die „Gesundheitstage Balingen Fit & Gesund“ stattgefunden.
So bietet mit dem Sigma-Zentrum Bad Säckingen eines der deutschlandweit größten privaten Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Anregungen für die Erhaltung und Wiederherstellung der eigenen Gesundheit. Anlässlich der bevorstehenden Gesundheitsmessen macht das Kompetenzzentrum auf den Zusammenhang von Herz und Psyche aufmerksam. Mit dem Früherkennungszentrum für psychische Störungen wurde eine Anlaufstelle geschaffen für alle, die einen diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychosomatischen Unwohlseins suchen. Weiterführende Informationen unter www.sigma-zentrum.de und www.frueherkennung.de
Stress und negative Gefühle können dem Herzen stark zusetzen.
Depressionen und andere psychische Belastungen können das Risiko einer Herzkrankheit sogar ähnlich stark erhöhen wie andere Risikofaktoren. Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin sowie Kortisol können die Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Herz schädigen, aber auch die Herzmuskelzellen direkt schädigen und die Mikro-Gefäße am Herzen verengen. In der Folge der entstehenden Verkrampfungen kann es unter Umständen zu gestörten Pumpbewegungen kommen.
Massiver psychischer Druck kann die Herzarterien verengen, bereits bestehende Schäden in Arterien verschlimmern und damit auch bei der Entstehung eines „echten“ Infarkts eine zentrale Rolle spielen. „Psychosoziale Risikofaktoren wie Depressionen, Stress oder akut belastende Lebensereignisse sind für eine große Zahl der Herzinfarkte mitverantwortlich“, betont Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums. Körper und Seele gehören zusammen. Bei wenigen Patientengruppen wird das so deutlich, wie bei Menschen mit somatoformen Störungen. Für die Betroffenen steht meist erst einmal die körperliche Symptomatik im Vordergrund. Ein psychischer Hintergrund wird oft verneint, manchmal sogar vehement abgelehnt. So ist es dann zunächst meist Aufgabe des Hausarztes, auch an somatoforme Störungen zu denken und den Patienten vorsichtig darüber aufzuklären. Beim multimodal-multiprofessionellen Therapiekonzept ist es in einem solchen Fall dann wichtig, neben einer guten Ausstattung im Bereich der Psychotherapie u. a. ein umfangreiches allgemeinmedizinisch-diagnostisches und körperlich-therapeutisches Angebot vorzuhalten. Im Sigma-Zentrum stehen erfahrene Allgemeinmediziner und Internisten zur Verfügung, die im Bedarfsfall z. B. mit den benachbarten Kardiologen, Radiologen oder dem benachbarten spezialisierten Schmerzzentrum intensiv zusammenarbeiten.
Im Sigma-Zentrum stehen neben Medikamenten (wie z.B. manchen Antidepressiva) insbesondere psychosomatische und psychiatrische Behandlungsoptionen sowie psychotherapeutische Gesprächsangebote zur Verfügung – und dies im ambulanten, tagesklinischen oder vollstationären Rahmen. Das Sigma-Zentrum arbeitet mit der Herzfrequenz-Variabilität (HRV) als Spiegelbild eines funktionierenden aber auch eines gestörten vegetativen Nervensystems und verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit der 24-Stunden-Analyse, die Betroffenen tiefere Einblicke in die aktuelle Stressbelastung und Erholungsfähigkeit des Nervensystems gibt und damit ein bewährtes Frühwarnsystem bildet.
Erschienen auf regionimblick.de >>>
Radio-Ankündigungen:
Radio Neckaralb Messehinweis Gesundheitstage Balingen 2019
Das neue Radioseefunk Messehinweis Gesundheitstage Bodensee 2019: