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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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SAVE THE DATE: Treffen ehemaliger Patienten 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 15. Februar 2019

Am Wochenende des 18. und 19. Mai 2019 findet das inzwischen 17. Ehemaligen-Treffen im Sigma-Zentrum statt. Wie in den zurückliegenden Jahren sind dazu unsere ehemaligen Patienten eingeladen und finden die Möglichkeit der persönlichen Begegnung untereinander sowie mit Ärzten, Psychologen, Fachtherapeuten und Pflegemitarbeitern der Klinik. Das Programm umfasst Vorträge, gemeinsame Mahlzeiten sowie Gelegenheiten für vertrauliche Einzelgespräche mit den anwesenden Ärzten und Therapeuten, des Weiteren eine Reihe von Gruppeninteraktionen. Die Teilnehmer werden als Gäste in einigen öffentlichen Teilen der Klinik empfangen – die Therapiebereiche, Vitaminbar und Patientenzimmertrakte bleiben den aktuellen Patienten vorbehalten.

Die dabei von uns angebotenen Gespräche und Gruppenangebote sind kostenfrei; es werden lediglich Kosten für die Teilnahme an der Verpflegung erhoben und die Teilnehmer müssen nur Anreise und Übernachtung in Eigenregie und auf eigene Kosten organisieren.

Von Seiten der Klinik betrachten wir es als Angebot unserer Fürsorge und therapeutischen Gemeinschaft, mit den ehemaligen Patienten, die dies wünschen, in Kontakt zu bleiben. Rund 100 Gäste erwarten wir jährlich zum Ehemaligen-Treffen, die für ein Wochenende nach Bad Säckingen zurückkehren und die Gelegenheit nutzen, mit den anwesenden Sigma-Mitarbeitern über ihre persönliche Entwicklung seit Abschluss der stationären Behandlung zu sprechen und sich weitere Beratung zu holen. Wir wünschen allen Teilnehmern harmonische und erfolgreiche Begegnungen.

Die Einladungen werden postalisch Ende Februar versandt.
Anmeldungen sind für alle ehemaligen Sigma-Patienten ab Ende Februar bis zum 01.05.2019 an patiententreffen@sigma-zentrum.de möglich.

 


Das Sigma-Zentrum auf Gesundheitsmessen

von: Marketingabteilung | Datum: 14. Februar 2019

„Ein Herz und eine Seele“

Mit den am 16./17. Februar 2019 stattfindenden „Gesundheitstagen Balingen Fit & Gesund“ und den beide am 16./17. März 2019 stattfindenden Messen „Gesundheitstagen Bodensee“ in Konstanz und „Balance“ in Offenburg finden im ersten Quartal in Baden-Württemberg gleich drei Gesundheitsmessen statt, die auch Aussteller mit überregionaler Ausrichtung ansprechen.

So bietet mit dem Sigma-Zentrum Bad Säckingen eines der deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Anregungen für die Erhaltung und Wiederherstellung der eigenen Gesundheit. Anlässlich der bevorstehenden Gesundheitsmessen macht das Kompetenzzentrum auf den Zusammenhang von Herz und Psyche aufmerksam. Mit dem Früherkennungszentrum für psychische Störungen wurde eine Anlaufstelle geschaffen für alle, die einen diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychosomatischen Unwohlseins suchen. Weiterführende Informationen unter www.sigma-zentrum.de  und www.frueherkennung.de

Stress und negative Gefühle können dem Herzen stark zusetzen.

Depressionen und andere psychische Belastungen können das Risiko einer Herzkrankheit sogar ähnlich stark erhöhen wie andere Risikofaktoren. Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin sowie Kortisol können die Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Herz schädigen, aber auch die Herzmuskelzellen direkt schädigen und die Mikro-Gefäße am Herzen verengen. In der Folge der entstehenden Verkrampfungen kann es unter Umständen zu gestörten Pumpbewegungen kommen.

Massiver psychischer Druck kann die Herzarterien verengen, bereits bestehende Schäden in Arterien verschlimmern und damit auch bei der Entstehung eines „echten“ Infarkts eine zentrale Rolle spielen. „Psychosoziale Risikofaktoren wie Depressionen, Stress oder akut belastende Lebensereignisse sind für eine große Zahl der Herzinfarkte mitverantwortlich“, betont Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums. Körper und Seele gehören zusammen. Bei wenigen Patientengruppen wird das so deutlich, wie bei Menschen mit somatoformen Störungen. Für die Betroffenen steht meist erst einmal die körperliche Symptomatik im Vordergrund. Ein psychischer Hintergrund wird oft verneint, manchmal sogar vehement abgelehnt. So ist es dann zunächst meist Aufgabe des Hausarztes, auch an somatoforme Störungen zu denken und den Patienten vorsichtig darüber aufzuklären. Beim multimodal-multiprofessionellen Therapiekonzept ist es in einem solchen Fall dann wichtig, neben einer guten Ausstattung im Bereich der Psychotherapie u. a. ein umfangreiches allgemeinmedizinisch-diagnostisches und körperlich-therapeutisches Angebot vorzuhalten. Im Sigma-Zentrum stehen erfahrene Allgemeinmediziner und Internisten zur Verfügung, die im Bedarfsfall z. B. mit den benachbarten Kardiologen, Radiologen oder dem benachbarten spezialisierten Schmerzzentrum intensiv zusammenarbeiten.

Im Sigma-Zentrum stehen neben Medikamenten (wie z.B. manchen Antidepressiva) insbesondere psychosomatische und psychiatrische Behandlungsoptionen sowie psychotherapeutische Gesprächsangebote zur Verfügung – und dies im ambulanten, tagesklinischen oder vollstationären Rahmen. Das Sigma-Zentrum arbeitet mit der Herzfrequenz-Variabilität (HRV) als Spiegelbild eines funktionierenden aber auch eines gestörten vegetativen Nervensystems und verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit der 24-Stunden-Analyse, die Betroffenen tiefere Einblicke in die aktuelle Stressbelastung und Erholungsfähigkeit des Nervensystems gibt und damit ein bewährtes Frühwarnsystem bildet.

 

Erschienen auf regionimblick.de >>>


Eine Reise der Gefühle

von: Marketingabteilung | Datum: 13. Februar 2019

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Am 11. Februar 2019 fand der Jahresauftakt mit dem „Ábo Klavierquartett“ zum 10-jährigen Bestehen der Sigma-Konzerte statt.

Dazu schrieb am 13.02.2019 die Badische Zeitung:

„Ábo Klavierquartett“ macht den Auftakt der neuen Reihe der Sigma-Konzerte in Bad Säckingen

Das „Ábo Klavierquartett“ hat den Auftakt der neuen Reihe der Sigma-Konzerte in Bad Säckingen gebildet. Das 58. Konzert in der Reihe, die es bereits seit zehn Jahren gibt, war mit 80 Besuchern bis zum letzten Sitz gefüllt. Das in 2017 gegründete Quartett setzt sich aus Laura Mead (Geige), Cristina Alvarado (Bratsche), Ülker Tümer (Cello) und Max Philip Klüser (Klavier) zusammen.

Die vier Musiker präsentierten im Sigma- Zentrum Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms. Die künstlerische Leiterin, Lisa Wellisch, organisiert die Konzerte seit Beginn an. Sie sagte: „In den zehn Jahren ist einiges passiert, wir hatten zusammen in beiden Reihen 100 Konzerte mit Musikern aus insgesamt 24 Ländern.“ So gab der japanische Pianist Wataru Hisasue beim dem ARD-Musikwettbewerb 2017 unter seinen Stationen im Lebenslauf Paris, Berlin, Tokio und Bad Säckingen an“, freute sich Lisa Wellisch. Die Konzertreihe sei anfangs schleppend angelaufen, so Wellisch. Mit der Einführung des Moderations- Konzeptes, bei dem die Künstler ihre Werke selbst ankündigen und kurz erläutern, sprach sich die Konzertreihe herum. Der Begriff „Ábo““ ist in der türkischen Sprache ein Ausruf des Erstaunens oder der Begeisterung.

„Bei einem gemeinsamen Abend haben wir uns gegenseitig die Sprache der anderen nähergebracht und kamen so auf den Ausruf“, erzählte Laura Mead. Die vier Musiker lernten sich im Rahmen ihres Studiums in Freiburg kennen. Laura Mead kündigte das erste Stück des Abends an. Früher sei die Kammermusik „für gut betuchte Laien und nicht für die Öffentlichkeit gedacht“ gewesen. Mozarts Klavierquartett Nummer zwei in Es- Dur überzeugte durch die pure Freude am Spiel der vier Künstler. Der Hauptteil wurde von Max Philip Klüser angekündigt.

Das Klavierquartett in g-Moll op. 25 wurde von Johannes Brahms inWien verfasst. Die vier Stücke nahmen das Publikum mit auf eine Reise der Gefühle. Sie endete mit dem „Rondo alla Zingarese“. „Brahms wusste um die Popularität ungarisch inspirierter Zigeunermusik in Wien und Komponierte das Klavierquartett,um mit ihm am 16. November 1862 als Komponist und Pianist in Wien zu debütieren“, erklärte Max Philip Klüser. Als Zugabe spielte das Quartett den zweiten Satz von „En la mineur“ von Turina Joaquin. Die Freude am Spiel war den vieren anzusehen.

Artikel vom 13.02.2019, Badischen Zeitung >>>

Text: Christiane Pfeifer


Gesundheitstage Balingen: Besuchen Sie den Stand des Sigma-Zentrums!

von: Marketingabteilung | Datum: 12. Februar 2019

Besuchen Sie das Sigma-Zentrum am 16./17. Februar 2019 im Rahmen der Gesundheitstage Balingen​ im Gebäude der „volksbankmesse Balingen“. Das Sigma-Zentrum ist mit einem Informationsstand für persönliche Fragen und Gespräche vertreten sowie mit Fachvorträgen und zwei Podiumsgesprächen. Außerdem nimmt die Privatklinik am kostenlosen Gesundheitsparcour mit Vorführung von Biofeedback teil.

Vorträge:

  • Samstag, 16.02.19, 14.45 – 15.30 Uhr:
    „Was nagt an unserer Seele und macht uns krank? Antriebslos, erschöpft, unkonzentriert – Symptome erkennen und den passenden Heilungsweg finden“
    Prof. Dr. med. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor SIGMA-Zentrum Bad-Säckingen
  • Sonntag, 17.02.19, 12.30 – 13.15 Uhr:
    „Kunsttherapie – der Einsatz von künstlerischer Therapie bei verschiedenen seelischen Leiden“
    Gabriele Schuler, Kunsttherapeutin SIGMA-Zentrum Bad Säckingen

Podiumsgespräche:

  • Samstag, 16.02.19, 16.00 – 16.45 Uhr:
    „Depression hat viele Gesichter – Prävention, Ursachen, Symptome und Behandlung“
    Prof. Dr. med. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor SIGMA-Zentrum Bad-Säckingen
    Vinzenz von Paul Hospital (Teilnehmer wird noch bekannt gegeben)
    Dr. oec. troph. Ute Streicher, AOK Neckar-Alb
  • Samstag, 16.02.19, 16.45 – 17.30 Uhr
    „Flugangst, Platzangst & Co. Die Ursachen von Ängsten verstehen und überwinden.“
    Prof. Dr. med. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor SIGMA-Zentrum Bad-Säckingen
    Vinzenz Von Paul Hospital (Teilnehmer wird noch bekannt gegeben)

Weitere Informationen zur Messe >>>


Stress beim Pendeln

von: Marketingabteilung | Datum: 4. Februar 2019

Prof. Dr. med. Christoph Bielitz im Interview mit dem Südkurier:

Damit Pendeln nicht in Stress ausartet: Experte gibt Tipps, wie sich negative Folgen langer Fahrten zur Arbeit vermeiden lassen.

Lange Fahrten zur Arbeit und zurück gehören für viele Menschen am Hochrhein zum Berufsalltag einfach dazu. Dabei verbringen sie nicht nur buchstäblich jede Menge Zeit auf der Straße. Pendeln bedeutet unter Umständen auch eine massive Belastung für Körper und Psyche. Wie sich das auswirken kann, und welche Strategien es gibt, um die Negativ-Folgen des Pendelns zu vermeiden, darüber sprachen wir mit Professor Doktor Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen.

Pendeln am Hochrhein kann eine äußerst nervenaufreibende Sache sein. Das erfahren tausende Menschen in der Region jeden Tag aufs Neue. Auf den Straßen kommt es in den Stoßzeiten immer wieder zu Staus, die Autofahrer auf eine erhelbliche Geduldsprobe stellen. Und auch die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, schließlich stehen gerade im Bahnverkehr auf der Hochrheinstrecke Ausfälle und Verspätungen an der Tagesordnung. Die Fahrt zur Arbeit ist also mit erheblichen Belastungen verbunden.

Sie kann sogar regelrecht in Stress ausarten und schlimmstenfalls körperliche und psychische Probleme verursachen. Was Ursachen dafür sind, dass Pendeln regelrecht krank macht und welche Strategien dabei helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren, darüber sprachen wir mit Professor Doktor Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Bad Säckinger Sigma-Zentrums sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Naturheilverfahren und Suchtmedizin.

Was sind die Ursachen von Stress beim Pendeln?
„Pendeln ist nie allein die Ursache für Stress“, schildert Christoph Bielitz. Natürlich seien Staus immer ärgerlich, denn sie versinnbildlichen gewissermaßen das Gegenteil des gesellschaftlichen Lebens, das auf Fortschritt und Geschwindigkeit ausgelegt ist.

Auch ein verspäteter oder verpasster Zug sorge selten für Vergnügen. Der eigentliche Stress entstehe allerdings dann, wenn weitere Faktoren wie beruflicher Druck, Terminkolissionen oder private Herausforderungen hinzukommen, so Bielitz.

Welche Auswirkungen kann Stress beim Pendeln nach sich ziehen?
Probleme treten laut Bielitz dann ein, wenn eine Störung der Erholungsphase daraus resultiere. Das Spektrum der Folgen die ausgelöst oder verstärkt werden können, ist vielfältig: Blutdruckerhöhung, Ungeduld, Reizbarkeit oder auch Ängste.

Eine Schwächung des Immunsystems könne durchaus Grund dafür sein, dass daraus gesundheitliche Probleme entstehen. „Schlimmstenfalls kann das alles in ein Vermeidungsverhalten münden.“

Wer ist besonders stressanfällig?
Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, sagt Christoph Bielitz: „Das Ausmaß der Belastung ist abhängig von der persönlichen Konstitution.“ Das genutzte Verkehrsmittel ist dabei unerheblich.

Stress werde sowohl der Autofahrer im dichten Verkehr auf der B34 ausgesetzt als auch der Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel: „Im Zug oder Bus ist man auch ganz anderen Reizen ausgesetzt“, so Bielitz.

Es gebe durchaus Fälle, in denen Menschen durch Gedränge oder die Geräuschkulisse unangenehm berührt werden, die durch Mitreisende verursacht werden. Von Verspätungen ganz zu schweigen.

Woran erkenne ich, dass ich gestresst reagiere?
Das Umfeld – sowohl Familie, Kollegen aber auch Mitreisende oder Beifahrer – sei ein gutes Korrektiv, das man ernst nehmen sollte. Spätestens aber wenn wiederholt Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ins Haus flattern oder es sogar Punkte in Flensburg gibt, sollten die Alarmglocken schrillen.

Wann wird es gefährlich?
„Heikel wird es insbesondere dann, wenn Stress in Aggression umschlägt, die sich auf das Verhalten von Verkehrsteilnehmern auswirkt“, sagt Christoph Bielitz.

Typische Symptome im Straßenverkehr seien Drängeln, Hupen oder riskante Manöver bis hin zur Nötigung oder bewussten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

Nicht zu unterschätzen sei jedoch auch das andere Extrem: Unachtsamkeit oder Ermüdungserscheinungen, die schlimmstenfalls bis zum Einschlafen am Steuer reichen können.

Ist Pendeln generell mit Stress verbunden?
Das verneint Christoph Bielitz ausdrücklich. Es gebe viele Menschen, denen Pendeln sogar Vergnügen bereite, die eine lange Autofahrt als Auszeit oder Zeit für sich ansehen und diese entsprechend gewinnbringend nutzen.

Dazu zählt er auch sich selbst: „Man kann eine lange Autofahrt ja auch nutzen, um nachzudenken oder um sich zu entspannen.“ Es gebe Menschen, die geistig hoch aktiv sind und Pläne schmieden, wenn sie im Auto unterwegs sind, oder im Zug ein gutes Buch lesen, lernen oder einfach abschalten – Möglichkeiten gebe es diesbezüglich viele.

Wie kann ich verhindern, dass die Fahrt zur Arbeit zum Kampf wird?
„Das ist eine Frage der Grundhaltung“, sagt Bielitz. Er rät grundsätzlich zu mehr Gelassenheit beim Pendeln. Denn verschiedene Faktoren ließen sich nicht ändern, auch wenn man sich darüber aufrege.

Diese Gelassenheit zu lernen, sei nicht einfach aber durchaus möglich. Und es erleichtere das Leben erheblich: „Man kann eine ärgerliche Situation wie einen Stau ja auch mit Humor nehmen“, sagt Bielitz.

Oder man könne ein Problem auch in Relation setzen, um zu erkennen, dass es wahrlich Schlimmeres gebe. Auch Entspannungsübungen seien ein probates Mittel. Darüber hinaus rät der Experte, gezielt auf Erholungsphasen im Alltag zu achten.

Was sollte ich tun, wenn ich anhaltende Beschwerden feststelle?
Wichtig sei generell, immer wieder innezuhalten und sich und seine Lebensumstände zu hinterfragen, rät Christoph Bielitz. Dazu bedürfe es auch Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

Man müsse gegebenenfalls seine Lebenssituation hinterfragen und auch seinen Arbeitsplatz. „Wenn Probleme länger anhalten, sollte ein Psychologe zu Rate gezogen werden.“

Pendeln – ein Auslaufmodell?
„Dass Leute so häufig über weite Strecken pendeln, ist meines Erachtens eine Zeiterscheinung“, sagt Christoph Bielitz. Es sei durchaus möglich, dass sich dies ändere, weil die Menschen erkennen, dass viel Lebenszeit auf der Strecke bleibt, die anders besser eingesetzt wäre.

Immerhin verbringen Menschen, die täglich zwei Stunden im Auto sitzen, hochgerechnet 40 Stunden pro Monat allein mit pendeln. „In der Nähe des Arbeitsorts zu leben ist somit immer die bessere Lösung.“

Artikel vom 02.02.2019, Südkurier >>>

Text: Markus Baier


58. Konzert „Klassik im Sigma-Zentrum“

von: Marketingabteilung | Datum:

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 11. Februar 2019, findet der Jahresauftakt mit dem „Ábo Klavierquartett“ zum 10-jährigen Bestehen der Sigma-Konzerte statt.

Das in 2017 gegründete Quartett setzt sich aus Laura Mead, Violine; Cristina Alvarado, Bratsche; Ülker Tümer, Violoncello und Max Philip Klüser, Klavier zusammen. Die vier Musiker aus fünf Nationen präsentieren im Sigma-Zentrum Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms.

Das Konzert am 11.02.2019 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.

>>> Download Programm

 

 

 

 

 


Zitat des Monats Februar 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 1. Februar 2019

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.

Kurt Marti (1921 – 2017)
Schweizer Pfarrer und Schriftsteller


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