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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Fortbildung: Einführung in die therapeutische Märchenarbeit

von: Marketingabteilung | Datum: 15. Januar 2019

Termin: Donnerstag, 24. Januar 2019, 14:00 – 17:15 Uhr

Einführung in die therapeutische Märchenarbeit: „Hans mein Igel“ (Gebrüder Grimm)
Der Weg aus belasteter Kindheit zur reifen Lebensgestaltung

Jeder, der ein Märchen hört, nimmt es ganz individuell und subjektiv auf, bekommt ein Gefühl dazu, wird dadurch in seinem eigenen Erleben angeregt:

  • Wo kann ich mich mit meinen Anteilen wiederfinden?
  • Wo erlebe ich Widerstand?
  • Was ist mir fremd?
  • Welche „Botschaft“ hat das Märchen für mich?

Reinhold Grüning und seine Frau Margit Scheld-Grüning werden in diesem Workshop gemeinsam mit den Fortbildungsteilnehmern das Märchen „Hans mein Igel“ erarbeiten. Es findet ein Austausch statt, ob und wie Märchenarbeit in der therapeutischen Arbeit fruchtbar integriert werden kann.

Referenten:
Margit Scheld-Grüning, Märchenerzählerin, Seelsorgerin im Ehrenamt
Reinhold Grüning, Pfarrer i. R., Pastoralpsychologe (DGfP), Lehrsupervisor, Psychoonkologe

Die Fortbildung richtet sich an Ärzte, Psychologen, Fachtherapeuten und Pflegepersonal. Für die Fortbildung sind bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg 5 CME-Punkte beantragt.

Anmeldung per Fax +49 (0) 77 61 / 55 66-1079 oder fortbildung@sigma-zentrum.de

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Emotionale Wunden heilen

von: Marketingabteilung | Datum: 7. Januar 2019

Effektive Hilfe in seelisch besonders schwierigen Situationen durch mehrstufige Behandlungskonzept im Sigma-Zentrum

Wenn ein Mensch etwas erlebt, das seine Anpassungs- und Bewältigungsstrategien überfordert, wird automatisch sein Stresssystem aktiviert. Bei einer »Posttraumatischen Belastungsstörung« (PTBS) dauern die seelischen Schmerzen an – oft über Jahre und Jahrzehnte – und ziehen massive, z. T. auch akute Symptome nach sich wie z. B. Unfähigkeit, Reize zu verarbeiten, Desorientierung in bestimmten Situationen (Dissoziation), Rückzug, innere und äußere Unruhe. Vor einer Trauma-Bearbeitung gilt es unbedingt, die betroffenen Personen psychisch zu stabilisieren und u. a. eine Ressourcenaktivierung einzuleiten. Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen hat dazu ein mehrstufiges Behandlungskonzept entwickelt, bei dem die Traumabehandlung so dosiert wird, dass die psychische Verarbeitungsfähigkeit des Patienten nicht überschritten wird.

Angespannt
Stressreaktionen sind ein genetisch verankertes, überlebensnotwendiges und automatisiertes Reaktions- und Verhaltensprogramm, das mit körperlichen Symptomen verbunden ist. Charakteristisch für die Entwicklung eines Posttraumatischen Belastungssyndroms ist u. a. der Umstand, dass die psychische Anspannung des Menschen nach Stunden oder Tagen nicht nachlässt, da die Person nicht in der Lage ist, das Erlebte psychisch zu verarbeiten. In Folge dessen kann es nicht in die Erfahrungswelt integriert werden und in das Langzeitgedächtnis übergehen. Es wird nicht zur Erinnerung. Damit das Erlebte nicht ständig präsent ist, bleibt der Psyche nur die Möglichkeit, das Unverarbeitete abzuspalten.

Die Wucht der Bilder
Die Intensität der Abspaltung variiert. Im extremen Fall ist sie dem Bewusstsein nicht mehr zugänglich. Durch Auslöser (Trigger) kann die unbewusste Erinnerung jedoch plötzlich und unerwartet wieder aktiviert werden. Dies kann über alle Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Haut) geschehen. In Folge davon tauchen die Bilder der Ereignisse unvermittelt auf und/oder die damit einhergehenden Gefühle und/oder Körperreaktionen stellen sich ein. Die Person wird dann davon überflutet, da dies unwillkürlich passiert und sie keinen Einfluss darauf hat. Sie hat das Gefühl, als ob der traumatisierende Vorgang „jetzt“ (wieder) passierte. Daher stellen sich dann auch damit einhergehende Stressreaktionen wieder ein, wie beim Erleben des Traumas selbst.

Therapie
„Bei der Behandlung von Traumafolgestörungen geht es darum, dass die betroffene Person darin unterstützt wird, das traumatische Geschehen zu verarbeiten, damit es integriert werden kann und somit zur Erinnerung wird“, erläutert Prof. Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums Bad Säckingen. Das mehrstufige Behandlungskonzept des Sigma-Zentrums besteht in der Regel aus mindestens zwei 50-minütigen Einzelgesprächen pro Woche, Teilnahme an intensiver Körperpsychotherapie, an einer speziell für traumatisierte Menschen konzipierten Stabilisierungsgruppe sowie ggf. der Teilnahme an Gestaltungstherapie, Musiktherapie, Tanz- und Bewegungstherapie und an Entspannungsverfahren.

Wenn Krankheit mutlos macht
Auch Diagnosen wie z. B. Krebs können bei vielen Betroffenen Ängste und Sorgen auslösen und nicht selten auch zu Traumafolgestörungen führen. Der Verlauf der Erkrankung ist oft nicht vorhersehbar, nicht kontrollierbar, sondern oft unberechenbar, eine Zerreißprobe zwischen Hoffnungen und Befürchtungen, eine Achterbahn der Gefühle. Diese anhaltende Bedrohung, die nicht von außen, sondern aus dem eigenen Körper kommt, erleben viele Menschen wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit losgehen kann und der sie sich hilflos ausgeliefert fühlen. Gelingt es nicht, Gedanken und Gefühle mitzuteilen, sind häufig depressive Verstimmungen und Schwankungen des seelischen Gleichgewichts die Folge. Obwohl die Psychoonkologie für eine patientenzentrierte onkologische Versorgung unabdingbar ist, fehlen in Deutschland für sehr junge aber auch für betagte Patienten oft notwendige, etablierte psychoonkologische Versorgungskonzepte. Die Psychoonkologie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen unterstützt diese Patientengruppen mit ihren Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit und hilft ihnen, in belastenden Situationen Mut, Kraft und Hoffnung zu schöpfen.

Weitere Informationen zur Traumatherapie im Sigma-Zentrum >>>


Vorsätze für das Jahr 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 3. Januar 2019

Im Rahmen des RSF-Ratgebers „Psychische Gesundheit“ sprach Prof. Dr. Bielitz über die geplanten Vorhaben für das neue Jahr.

Alle Beiträge des RSF-Ratgebers „Psychische Gesundheit“ finden Sie zum Nachhören auf der Website des Radio Seefunk.

 

 


Zitat des Monats Januar 2019

von: Marketingabteilung | Datum: 1. Januar 2019

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“

Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)
Griechischer Philosoph


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