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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Treffen ehemaliger Patienten 2018

von: Marketingabteilung | Datum: 29. Mai 2018

Am Wochenende des 16./17. Juni 2018 findet das inzwischen 16. Ehemaligen-Treffen im Sigma-Zentrum statt. Wie in den zurückliegenden Jahren sind dazu unsere ehemaligen Patienten eingeladen und finden die Möglichkeit der persönlichen Begegnung untereinander sowie mit Ärzten, Psychologen, Fachtherapeuten und Pflegemitarbeitern der Klinik. Das Programm umfasst Vorträge, gemeinsame Mahlzeiten sowie Gelegenheiten für vertrauliche Einzelgespräche mit den anwesenden Ärzten und Therapeuten, des Weiteren eine Reihe von Gruppeninteraktionen. Die Teilnehmer werden als Gäste in einigen öffentlichen Teilen der Klinik empfangen – die Therapiebereiche und Patientenzimmertrakte bleiben den aktuellen Patienten vorbehalten.

Die dabei von uns angebotenen Gespräche und Gruppenangebote sind kostenfrei; es werden lediglich Kosten für die Teilnahme an der Verpflegung erhoben (Frühstück: 6,00€, Mittag-/Abendessen: je 11,00€) und die Teilnehmer müssen nur Anreise und Übernachtung in Eigenregie und auf eigene Kosten organisieren.

Von Seiten der Klinik betrachten wir es als Angebot unserer Fürsorge und therapeutischen Gemeinschaft, mit den ehemaligen Patienten, die dies wünschen, in Kontakt zu bleiben. Rund 100 Gäste erwarten wir wieder zum Ehemaligen-Treffen 2018, die für ein Wochenende nach Bad Säckingen zurückkehren und die Gelegenheit nutzen, mit den anwesenden Sigma-Mitarbeitern über ihre persönliche Entwicklung seit Abschluss der stationären Behandlung zu sprechen und sich weitere Beratung zu holen. Wir wünschen allen Teilnehmern harmonische und erfolgreiche Begegnungen.

Anmeldungen sind für alle ehemaligen Sigma-Patienten noch bis zum 04.06.2018 an patiententreffen@sigma-zentrum.de möglich.

 


Die Wirkung des Rechts auf die Gesundheit

von: Marketingabteilung | Datum:

Rechtsanwalt Johannes Hansmann, Justiziar des Sigma-Zentrums und Mitglied der Heidelberger Rechtshistorischen Gesellschaft, ist Autor einer Abhandlung mit dem Titel „Die Wirkung des Rechts auf die Gesundheit“, den Sie auf der Seite der Sigma-Akademie erreichen. Sie hat den interessanten Versuch zum Gegenstand, eine therapeutische Verknüpfung unseres multimodalen Behandlungskonzeptes mit der den Bürger immer häufiger verwirrenden Rechtswirklichkeit im globalen Kontext und deren Auswirkungen auf psychisch Gefährdete herzustellen, im Sinne eines Denkanstoßes…

Mehr Information >>>


Pferdegestützte Therapie im Sigma-Zentrum

von: Marketingabteilung | Datum: 23. Mai 2018

Das multimodale Therapiekonzept des Sigma-Zentrums mit seiner Vielzahl medizinischer, psychotherapeutischer, fachtherapeutischer und adjuvanter Interventionen wird seit diesem Jahr erweitert durch die pferdegestützte Therapie. Neu im Team sind seit einigen Wochen Dorothea Kundel, Fachtherapeutin für tiergestützte Therapien und die auf die Arbeit mit Patienten ausgebildete Stute Amy.

Die pferdegestützte Therapie findet im eigenen Stall und der großzügigen Koppel unweit der Klinik in den Rheinauen statt.

Weitere Informationen zur Pferdegestützten Therapie >>>


Vorschau Sigma-Fortbildungen

von: Marketingabteilung | Datum: 17. Mai 2018

Öffentliche Fortbildungen und Workshops 2018:

„Behandlung von Zwangserkrankungen im stationären Setting“
Donnerstag, 28. Juni 2018, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Vorstellung der Sigma-Projektgruppe Zwang in Zusammenarbeit mit dem Referenten Dr. rer. nat. Christoph Wölk, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor (IFT), Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen (DGZ) und Kuratoriumsmitglied. Langjährige Tätigkeit an der Universität Osnabrück, jetzt in eigener Praxis tätig.
6 Fortbildungspunkte

„Autismus-Spektrum-Störungen bei Erwachsenen“
Donnerstag, 12. Juli 2018, 15.45 Uhr bis 19.00 Uhr
Referent: PD Dr. med. Dr. phil. Andreas Riedel, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg
5 Fortbildungspunkte

Psychopharmakologie-Tage im Sigma-Zentrum
Freitag, 16. November und Samstag, 17. November 2018
Referenten: Chefärzte und Oberärzte des Sigma-Zentrums und Dr. med. Gabriel Eckermann, Facharzt für Psychiatrie, Co-Leiter des Referats Psychopharmakologie der DGPPN, Mitherausgeber der Online- Datenbank www.psiac.de, Sachverständiger der bayerischen Krankenkassen und Institutsambulanzen bei der Bearbeitung von Regressproblemen
16 Fortbildungspunkte
Weitere Informationen zu den Psychopharmakologie-Tagen >>>

„Ess-Störungen – Klinik, Therapie und Prognose“
Donnerstag, 29. November 2018, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Referentin: Frau Prof. Dr. Almut Zeeck, Leitende Oberärztin, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg
6 Fortbildungspunkte

Siehe auch Informationen der Sigma-Akademie >>>

 


Fagott und Piano klingen gemeinsam

von: Marketingabteilung | Datum: 11. Mai 2018

Seit 2009 sind die Sigma-Konzerte Teil des ganzheitlichen Sigma-Konzeptes, in dem Musik und Kulturerlebnis eine Anregung für Geist und Psyche innerhalb des Klinikaufenthaltes darstellen. Darüber hinaus ist die „Klassik im Sigma-Zentrum“ längst auch in der Region von Bad Säckingen zu einem Begriff geworden. Im inzwischen 53. Sigma-Konzert am 7. Mai 2018 begeisterten Francisco Bautista Ortega Arenas (Fagott) und Rebecca Vogt (Klavier).
Dazu schrieben am 09.05.2018 die Badische Zeitung sowie der SÜDKURIER:

Fagottist Francisco Bautista Ortega Arenas und Pianistin Rebecca Vogt überzeugten ihr Publikum im Sigma-Zentrum in Bad Säckingen vollkommen mit virtuosen Soli und wundervoll verwobenem Duospiel

In der Reihe „Auf’s Podium“ haben sich im Bad Säckinger Sigma-Zentrum die 1993 geborene Pianistin Rebecca Vogt sowie der um ein Jahr ältere Fagottist Francisco Bautista Ortega Arenas präsentiert. Der Auftritt stand unter dem Titel „Fantasiestücke“.

Die künstlerische Leiterin der Konzertreihe, Lisa Wellisch, führte ebenso kurz wie sachkundig in die einzelnen Programmpunkte ein, die für Pianistin Rebecca Vogt gleichzeitig als Generalprobe für ihre anstehende Bachelorprüfung an der Freiburger Musikhochschule gelten durften.

Zu Beginn erklang Claude Debussys Sarabande aus der „Suite pour piano“ für Fagott und Klavier, in der beide Instrumente über weite Strecken der weit ausgreifenden Legatomelodie parallel miteinander musizierten, was dem elegischen Grundcharakter des Stückes wie auch der Steigerung zu sehnsuchtsvoller Dramatik einen besonderen Reiz verlieh. Danach interpretierte Rebecca Vogt Bachs virtuose Englische Suite Nr. 3. Mit Verve ging sie das Prelude an, gestaltete den Satz musikalisch flexibel.

Nachdenkliche Ritardandi charakterisierten die Allemande, sehr zügig und mit markanten Akzenten durchsetzt formte die Pianistin die Courante aus, wodurch der starke Kontrast der schwer lastenden, melancholischen Sarabande im Anschluss besonders schön zur Geltung kam. Auf die beiden munter und liedhaft wirkenden Gavotten folgte eine wieselflinke Gigue.

Das Fagottstück „Tripitura“ des zeitgenössischen Komponisten Òscar Àlvarez setzt sozusagen alle Facetten des Windes in Töne. Eingebettet in eine sehr sanglich fließende Linie sind kurze, in für das Fagott atemberaubender Höhe gesetzte Floskeln im Wechsel mit vibrierenden abgrundtiefen Basstönen. Pfeifende Windgeräusche unterbrechen das aparte Laufwerk. Ein Wiederhören mit alten Bekannten brachte die Interpretation der beiden Schubert-Impromptus Op. 90 Nr. 1 und 3, von Rebecca Vogt ausgesprochen differenziert und kraftvoll vorgetragen. Dabei glänzte das erste Impromptu durch seine klare Durchhörbarkeit, das zweite durch die ausdrucksstarke Melodieführung.

Eine wundervoll verwobene Einheit bildeten die beiden Instrumente bei den abschließenden Fantasiestücken op. 73 von Robert Schumann, mit einem frohlockenden Fagott und einem weich fließenden Klavier, die beide die Bravorufe der Zuhörer mehr als verdient hatten. Die beiden jungen Künstler bedankten sich mit einem kurzen Stückchen von Charles Koechlin als Zugabe.

Artikel vom 09.05.2018, Badischen Zeitung >>>
Artikel vom 09.05.2018, SÜDKURIER >>>

Foto und Text: Karin Stöckl-Steinebrunner


Chronische Schmerzen – was nun?

von: Marketingabteilung | Datum: 8. Mai 2018

Psychologische Schmerztherapie im Sigma-Zentrum

Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung nehmen chronische Schmerzen an Häufigkeit zu. Viele der betroffenen Patienten entwickeln eine Depression, erhöhen damit die Sensibilität gegenüber Schmerzreizen und der Schmerz beginnt sich zu verselbstständigen, unabhängig von der primären Ursache. Die Intensität und das Ausbreitungsgebiet des Schmerzes nehmen zu, wodurch die psychosozialen Folgeprobleme an Bedeutung gewinnen. Es sollte deshalb schon in einem frühen Stadium das Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie einbezogen werden. Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen arbeitet mit Methoden der psychologischen Schmerztherapie. Dazu gehören u.a. eine spezielle Schmerzpsychotherapie, gezielte Krankengymnastik, Bewegung und das computergestützte Biofeedback, mit dem man Entspannungsverfahren lernen kann. In einem ambulanten Schmerzzentrum können dann Patienten auch ergänzend mit Akupunktur, Akupressur, manueller Medizin, Osteopathie aber auch mit interventionellen Maßnahmen behandelt werden.

Verschleißerscheinungen der großen und kleinen Gelenke, der Wirbelsäule aber auch Rheuma, rheumatischer Weichteilschmerz, Polymyalgia rheumatica, Fibromyalgie und andere Erkrankungen plagen weite Teile der Bevölkerung. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus das Restless-Legs-Syndrom. Hierbei leiden Patienten vor allem nachts an unerträglichen Kribbelphänomenen, teils mit Krämpfen, vornehmlich in den Beinen. Sie müssen dann die Beine bewegen, aufstehen, umhergehen um wenigstens kurzzeitig Linderung zu erfahren. Bei allen chronischen Erkrankungen am Bewegungsapparat stellt sich die Frage nach den richtigen Therapieansätzen. Auch wenn Erkrankungen wie das Restless-Legs-Syndrom mit Medikation gut behandelbar sind, ist es bei vielen Schmerzerkrankungen deutlich effektiver, wenn man multimodal vorgeht. „Es reicht eben oft nicht, sich auf die Schmerzmedikation zu beschränken“, betont Professor Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor des Sigma-Zentrums.

Besonders wirksam ist die Kombinationstherapie mit Anwendung verschiedener methodischer Ansätze, wobei entscheidend ist, dass diese gut aufeinander abgestimmt sind und stets der Patient mit einbezogen wird. So stellt sich dann oft heraus, dass trotz jahrelanger Schmerzkarriere doch noch Fortschritte erzielbar sind. Hierbei sind nicht selten Psychotherapie und ein sensibler Einsatz von Psychopharmaka zusätzlich heilsam. Was viele nicht wissen: man kann auch mit Psychopharmaka Schmerzsyndrome gut unterstützend behandeln, vor allem mit Antidepressiva. Allerdings kostet das oft viel Überzeugungsarbeit am Patienten und in der Einschleichphase dieser Medikamente ausreichend Geduld.

In den letzten Jahren hat sich zudem die Erkenntnis etabliert, dass Schonung über längere Zeiträume die Schmerzerkrankung ungünstig beeinflusst. Das Sigma-Zentrum setzt deshalb zunehmend auf Aktivierung mit patientenindividuellen Bewegungsplänen. Hierüber müssen die Patienten in der Psychotherapie aufgeklärt werden, um die häufig vorhandenen Bedenken auszuräumen. Denn chronisch Schmerzkranke haben natürlich Angst, sich mehr zu bewegen, weil sie Angst vor Intensivierung der Schmerzen haben. Generell gilt: man kann chronische Schmerzen sehr oft deutlich verringern, wenn man multimodal vorgeht und die Patienten in die Therapieplanung einbezieht. Das kennzeichnet das Sigma-Zentrum.


53. Konzert „Auf´s Podium“

von: Marketingabteilung | Datum: 2. Mai 2018

In guter Musik sehen wir ein wertvolles therapeutisches und soziales Angebot für unsere Patienten. Mit den Sigma-Konzerten veranstalten wir seit 2009 eine inzwischen überregional bekannte Kammerkonzertreihe. Am Montag, den 7. Mai 2018 findet das nächste Konzert in der Reihe „Auf’s Podium“ für junge Musiker statt.

Zu Gast sind diesmal Rebecca Vogt am Flügel und Francisco Bautista Ortega Arenas am Fagott. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann.

Das Konzert am 07.05.2018 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei und nach Verfügbarkeit von freien Plätzen auch öffentlich zugänglich. Aufgrund dessen wird um Voranmeldung gebeten unter 07761 / 55 66–0.
 
 

Programm:

CLAUDE DEBUSSY (1862 – 1918)
Sarabande aus „Suite pour piano“
für Fagott und Klavier

JOHANN SEBASTIAN BACH (1865 – 1750)
Englische Suite Nr. 3 g-Moll
I. Prelude – II. Allemande – III. Courante – IV. Sarabande – V. Gavotte I. & II. – VI. Gigue

FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828)
Impromptu Op. 90/1 c-Moll
Impromptu Op. 90/3 Ges-Dur

ROBERT SCHUMANN (1810 – 1856)
Fantasiestücke Op. 73
I. Zart und mit Ausdruck – II. Lebhaft, leicht – III. Rasch und mit Feuer


Zitat des Monats Mai 2018

von: Marketingabteilung | Datum: 1. Mai 2018

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Die oberste Aufgabe, zu der wir berufen sind, ist für jeden, sein eigenes Leben zu führen. […] Mein Leben war voller Katastrophen, von denen die meisten nicht eingetroffen sind.“

 

Michel de Montaigne (1533 – 1592)
eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

 


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