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Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
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Fibromyalgiesyndrom und chronischer Schmerz

von: Marketingabteilung | Datum: 20. April 2018

Schmerz wurde sehr lange ausschließlich als Warnsignal für eine Gewebe- bzw. Nervenschädigung verstanden. Mittlerweile wissen wir, dass Schmerz durch eine Dysfunktion des Stressverarbeitungssystems auch rein zentral generiert werden kann, was in den letzten Jahren unter dem Begriff der stressinduzierten Hyperalgesie (SIH) subsummiert wird.

Bereits 1959 wies der Amerikanische Internist und Psychoanalytiker George L. Engel anhand sorgfältiger klinischer Beobachtungen darauf hin, dass bei einer Gruppe chronischer Schmerzpatienten ohne nachweisbare Gewebeschädigung auffallend häufig psychische Deprivation und Traumatisierungen in der Kindheit nachgewiesen werden können. Engel sprach von Pain-Proneness (Schmerzanfälligkeit). Diese Vermutungen konnten mittlerweile weitgehend bestätigt werden. Frühe biologische ebenso wie psychosoziale Stresseinwirkungen können zu muskulärer Hyperalgesie sowie einer Sensitivierung der Schmerzrezeptoren führen.

Aus den aktuellen neurobiologischen und entwicklungspsychologischen Erkenntnissen wurde im Sigma-Zentrum ein teamübergreifendes Konzept für die Indikationsgruppe „Fibromyalgiesyndrom und chronischer Schmerz“ entwickelt. Dieses Konzept in 6 Modulen über 6 Wochen wird am Donnerstag, 26.04.2018 im Rahmen einer internen Fortbildung vorgestellt.

Referentin ist Frau Dr. Maria Geisler, Oberärztin Psychotherapie im Sigma-Zentrum.
Die Fortbildung ist durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 3 CME-Punkten zertifiziert.


Unterzuckerung bei Diabetes

von: Marketingabteilung | Datum: 19. April 2018

Im Diabetes Ratgeber Apotheke erschien im Januar 2018 ein Artikel mit Empfehlungen von Dr. Johannes Bauer zum Zusammenhang von Diabetes und Psyche. Das Sigma-Zentrum Bad Säckingen ist das erste Psychiatrische Krankenhaus in Deutschland, das von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft DDG als „Klinik für Diabetespatienten geeignet“ zertifiziert ist.

Kontrolle behalten

Unterzuckerungen sind nicht nur für den Körper, sondern auch für die Psyche eine Belastung. „Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, macht Angst“, erklärt Dr. Johannes Bauer, Diabetologe und Psychotherapeut am Sigma-Zentrum Bad Säckingen. Für Menschen, die berufsbedingt „funktionieren“ müssen, ist eine Hypoglykämie etwa während einer Geschäftsverhandlung eine Horrorvorstellung. „Der größte Angstmacher sind nächtliche Unterzuckerungen“, so Bauer. „Wer sie erlebt hat, legt sich abends schon mit der Sorge ins Bett, dass nachts etwas passieren könnte.“ Und schläft dementsprechend schlecht.

Bauer empfiehlt eine einfache Gegenstrategie: regelmäßig um etwa 22 Uhr den Blutzucker messen. Liegt der Wert unter 100mg/dl (5,6 mmol/l), sollte man vor dem Schlafengehen noch etwas essen. Zur Sicherheit wird der Wecker auf zwei Uhr nachts für einen weiteren Check gestellt. Denn um diese Uhrzeit ist das Risiko für Hypoglykämien am größten. Ist alles in Ordnung, kann man beruhigt wieder einschlafen. Bei wiederholten Zuckertiefs in der Nacht sollten Diabetiker mit ihrem Arzt spreche, wie die Therapie verbessert werden könnte.

Hilfe annehmen

Eltern, Freunde, Ehepartner – viele von ihnen haben schon schwierige Situationen erlebt: Der offensichtlich unterzuckerte Diabetiker sitzt etwa vor einem Glas Saft, weiß aber nichts damit anzufangen. Gut gemeinte Hilfe wird aggressiv abgewehrt. „Nehmen Sie so etwas nie persönlich und bleiben Sie ruhig!“, rät Psychotherapeut Bauer. „Diskutieren bringt nichts, denn eine Unterzuckerung schaltet das Gehirn quasi aus.“ Es helfe, im Vorfeld klare Absprachen zu treffen oder auch beim Diabetologen gemeinsam die Situation einzuüben. „Sie wissen dann als Angehöriger, was Sie zu tun haben, das stärkt“, sagt Bauer.

Unverzichtbar für Diabetiker und ratsam für ihre Partner sind Schulungen. Der richtige Zeitpunkt dafür ist nach der Diagnose, bei einer Umstellung der Therapie auf Insulin oder auch, wenn das Wissen mal wieder aufgefrischt werden muss. Diabetiker, die ihre Hypoglykämie-Symptome nicht mehr spüren, können von einem speziellen Wahrnehmungstraining profitieren.

Wer seine Mitmenschen über das richtige Verhalten im Notfall informiert, gewinnt im Beruf, der Freizeit oder auf Reisen zusätzliche Sicherheit.

>>> Download Original-Artikel im Diabetes-Ratgeber Apotheke

 


Gesundheitsfalle schnelle Medien

von: Marketingabteilung | Datum: 17. April 2018

Der Ärztliche Direktor Professor Bielitz berichtet in einem Interview des Onlinemagazins Meinungsbarometer.info,

– wie uns die digitale Welt verführt, Entscheidungen zu früh zu fällen,

– wann Überlastung zu einem Burnout führen kann,

– warum achtsames Verhalten und Selbst-Reflexion der beste Schutz gegen ständige Überlastung sind und

– warum man sich digitale Ferien (Digital Detox) möglichst ab und an selbst verordnen sollte.

>>> Zum Artikel


Stellenangebote in verschiedenen Bereichen

von: Marketingabteilung | Datum: 11. April 2018

Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt jeweils eine/n

> Musiktherapeut/in (Vollzeit, mind. 80%)

> Mitarbeiter/in der IT-Abteilung (Vollzeit)

> Leiter/in der Hauswirtschaft (Vollzeit)

> Sekretär/in (Teilzeit 50 %, vorwiegend nachmittags)

Bad Säckingen am Hochrhein bietet hohe Lebensqualität und gute Erreichbarkeit, alle weiterbildenden Schulen sowie attraktiven Freizeitwert im Erholungsgebiet Südschwarzwald und der Region Freiburg.

Wenn Sie mehr über die Stellen wissen wollen, gelangen Sie hier zu den Ausschreibungen >>>.

Gerne informieren wir Sie auch persönlich zu Ihren Perspektiven und den Arbeitsmöglichkeiten im Sigma-Zentrum Bad Säckingen.
Alle Bewerbungen behandeln wir streng vertraulich.
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.


Denken. Spüren. Machen.

von: Marketingabteilung | Datum: 9. April 2018

Wirkfaktoren in der Psychotherapie

Beginnend mit Freuds Psychoanalyse zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich in der Folge zahlreiche psychotherapeutische Schulen und Verfahren mit häufig unterschiedlichen Terminologien und Schwerpunktlegungen. Auch heute noch erfolgt die Ausbildung von Psychotherapeuten in Deutschland weitgehend schulengeleitet, wenngleich in Forschung und Praxis eklektische Herangehensweisen üblich sind. In jüngerer Vergangenheit gewannen erfahrungsbezogene Zugänge zunehmend an Bedeutung: Entspannungsverfahren, Achtsamkeitsübungen oder kreative Elemente haben sich mittlerweile auch in überwiegend verbal geführten Psychotherapieformen weitgehend etabliert. In ähnlicher Weise ist eine Zunahme an Wertschätzung verschiedener Co-Therapien, wie Kunsttherapie, Musiktherapie oder Körpertherapie zu beobachten, die ihrerseits wiederum jeweils eigenen theoretischen Verständnissen folgen unter Verwendung verschiedener Begrifflichkeiten.

Brigitte Seiler vermittelte in ihrem Vortrag Einblicke in die Wirkverständnisse unterschiedlicher psychotherapeutischer Ansätze und präsentierte mit dem Modell interaktionaler Veränderungsprozesse (ModiV) und seinen 16 Wirkfaktoren die Ergebnisse ihrer pluridisziplinär angelegten Forschungsarbeit.

Dr. des. Brigitte Seiler MSc MA, Beratungspsychologin, Supervisorin und Kunsttherapeutin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie Mitautorin des Persönlichkeits- und Motivationstests permOt. Darüber hinaus ist sie in eigener Beratungspraxis in Laufenburg / Deutschland tätig.

>>> Zum Artikel in der Sigma-Akademie

 

 


Zitat des Monats April 2018

von: Marketingabteilung | Datum: 1. April 2018

Bemerkenswert und nachdenkenswert:

„Das beste Mittel, den Tag zu beginnen:
beim Erwachen daran denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tag eine Freude machen könnte“

Friedrich Nietzsche (1844 – 1900)
Deutscher Philologe und Philosoph


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