Privates Fachklinikum für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
Home » Aktuelles

Interview in SWR4

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 4. Oktober 2017

Zur Vorstellung des Buches „Magere Jahre: Wie ich meine Essstörung überwand“ von Nicole Knörr mit Expertentipps von Psychotherapeutin Sylke Aust am 04.10.2017 im Sigma-Zentrum Bad Säckingen sendete SWR4 ein Interview mit der jungen Autorin, die mit ihrem Buch anderen Betroffenen Mut machen möchte, eine Essstörung professionell behandeln zu lassen. Ersthilfe bietet das Sigma-Früherkennungszentrum.

Das gesamte Radiointerview (Sendung am 04.10.2017, 16:20 Uhr) können Sie hier nachhören:


Buchpremiere und Lesung am 04.10.2017 im Sigma-Zentrum

von: Jacqueline Sieber | Datum: 12. September 2017

Magere Jahre – Wie ich meine Essstörung überwand

| Buchpremiere mit Autorin Nicole Knörr und Dipl.-Psych. Sylke Aust

Das Buch „Magere Jahre – Wie ich meine Essstörung überwand“ von Nicole Knörr in Zusammenarbeit mit Sylke Aust ist am 18. September 2017 im Patmos-Verlag Stuttgart erschienen (ISBN 978-3-8836-0988-3). Die öffentliche Buchpremiere noch vor der Frankfurter Buchmesse veranstalten der Patmos-Verlag und das Sigma-Zentrum zusammen mit den Autorinnen in einer Lesung

am Mittwoch, 4. Oktober 2017, 18:30 Uhr  im Sigma-Zentrum Bad Säckingen, Weihermatten 1. Hierzu laden wir Presse und interessierte Öffentlichkeit herzlich ein. Um Anmeldung unter 07761 / 55 66-0 wird gebeten.

Mit 13 Jahren begann Nicole Knörr, immer weniger zu essen. Waren es zunächst immer dünner werdende Brotkrumen oder einzelne Löffel Joghurt, nahm sie mit Fortschreiten ihrer Magersucht täglich nur noch 300 ml fettfreie Bouillon zu sich. Damit kann man nicht überleben. Als ihre Körpertemperatur auf unter 34 Grad sank und sie nichts mehr spürte als innere Knochenkälte, wurde sie notfallmäßig in die Klinik eingeliefert. Ein Tag später hätte zu spät sein können. Doch die heute Zwanzigjährige ist eine Kämpferin. Sie überwand ihre Krankheit und mehrere Rückschläge. Ihre Erlebnisse zur Krankheitsgeschichte und Heilung hat sie zunächst in einer Schulprojektarbeit verarbeitet und dann zusammen mit Psychologin Sylke Aust, Psychotherapeutin am Sigma-Zentrum zu einem Buch erweitert, um anderen Betroffenen zu helfen. In unter die Haut gehenden Szenen und Erzählpassagen vermittelt sie dem Leser, was im Kopf einer Magersüchtigen vor sich geht und warum es so schwer ist, »einfach wieder zu essen«. Sylke Aust hat die Texte mit fundierten Expertentipps für Betroffene und Angehörige ergänzt.

Nicole Knörr lebt in Leibstadt in der Schweiz. Nach Überwindung ihrer Krankheit ist es heute ihr Wunsch , Medizin zu studieren und Psychiaterin zu werden. „Magere Jahre“ ist ihre erste Veröffentlichung.

Sylke Aust ist Psychologische Psychotherapeutin und Verhaltenstherapeutin mit dem Schwerpunkt Magersucht. Sie arbeitete in verschiedenen psychosomatischen und psychiatrischen Einrichtungen, auch in leitender Position, und ist im Sigma-Zentrum in Bad Säckingen tätig.

 


Im Dialog: Aufklärungspflicht bei Psychopharmaka

von: Jacqueline Sieber | Datum: 11. September 2017

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 um 19:00 Uhr findet im Sigma-Zentrum Bad Säckingen ein medizinisch-psychologischer Workshop „Im Dialog: Aufklärungspflicht bei Psychopharmaka zwischen Skylla und Charybdis: Nocebo-Effekt und juristische Notwendigkeit“ statt.

Referent ist Dr. med. Gabriel Eckermann, Facharzt für Psychiatrie, Co-Leiter des Referats Psychopharmakologie der DGPPN, Mitherausgeber der Online-Datenbank www.psiac.de, Sachverständiger der bayerischen Krankenkassen und Institutsambulanzen bei der Bearbeitung von Regressproblemen.

Weitere Informationen zu diesem Workshop finden Sie in der Sigma-Akademie >>>

Der Workshop richtet sich an Ärzte und Psychotherapeuten und ist von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 3 CME-Punkten zertifiziert. Die Teilnahme ist kostenfrei; für die Organisation bitten wir um formlose Anmeldung unter fortbildung@sigma-zentrum.de. Download Einladung >>>

Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse unter www.sigma-zentrum.de/newsletter ein, um per Newsletter regelmäßig über die Sigma-Fortbildungen informiert zu werden.


Wie man isst, so lebt man

von: Jacqueline Sieber | Datum: 28. August 2017

Unsere Nahrung ist nicht nur der tägliche Energielieferant zum Überleben, sondern auch Ausdruck des Befindens, der Genussfähigkeit, unserer Stimmung oder Besinnung auf das Selbst. Nach einem anderen Sprichwort geht „Liebe durch den Magen“, was die soziale Funktion des Essens meint, die gegenseitige Fürsorge zum Wohlergehen sowie Lebensart, Kultur und Kommunikation. Die Art, wie man speist, isst oder schlingt, wird dabei zum Ausdruck der seelischen Verfassung…

Mehr zu diesem Thema können Sie in der „Sprechstunde Psychische Gesundheit“ von Prof. Bielitz in der Zeitschrift „Gesunde Medizin“ online nachlesen >>>


Psychische Belastung, seelische Not: Was tun?

von: Jacqueline Sieber | Datum: 9. August 2017

Das Sigma-Zentrum wird wegen seines methodenintegrativen und patientenzentrierten Behandlungskonzepts von Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet aufgesucht, darunter von vielen aus Nordrhein-Westfalen.
In der aktuellen Ausgabe von „Zur Gesundheit“ im Raum Düsseldorf und Köln ist eine Rubrik „Psychische Gesundheit“ aufgenommen worden und ein Beitrag zum Sigma-Zentrum mit dem Thema „Psychische Belastung, seelische Not: Was tun?“ erschienen.

Die Fachzeitschrift kann hier kostenfrei online eingesehen werden >>>


Erfolgreiches Angebot zur Früherkennung

von: Jacqueline Sieber | Datum: 19. Juli 2017

Das Früherkennungszentrum des Sigma-Zentrums wurde Anfang des Jahres als ambulante Anlaufstelle für Patienten mit psychischen Problemen eröffnet und wird bereits sehr gut angenommen.
Am 19.07.2017 erschien ein Artikel dazu in der Badischen Zeitung >>>


Wie man isst, so lebt man.

von: Prof. Dr. Schottler | Datum: 10. Juli 2017

Ein altes Sprichwort besagt „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. Unsere Nahrung ist nicht nur der tägliche Energielieferant zum Überleben, sondern auch Ausdruck von Wohlbefinden, Genussfähigkeit, Ausgeglichenheit oder Besinnung auf das Selbst. Nach einem anderen Sprichwort geht „Liebe durch den Magen“, was die soziale Funktion des Essens meint, die gegenseitige Fürsorge zum Wohlergehen sowie Lebensart, Kultur und Kommunikation. Die Art, wie man speist, isst oder schlingt, wird dabei zum Ausdruck einer inneren Haltung und der seelischen Verfassung.

Essstörungen sind zu einer Zeiterscheinung des modernen Lebens geworden: Essen ist medial omnipräsent in Kochshows, Diätberatungen, Schönheitsidealen. Immer mehr Fastfood und Fertigware versus Biotrend oder Veganismus verwirren. Alltagshektik, Probleme des Lebens sowie Fehlverhalten schlagen dann im wahrsten Sinne „auf den Magen“. In Deutschland leiden 1,5 % der Frauen und 0,5 % der Männer unter einer der drei Hauptformen von Essstörungen: Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Erbrechen nach dem Essen), die Binge-Eating-Störung (Heißhungeranfälle).

Essstörungen sind Erkrankungen mit schwerwiegenden körperlichen, psychischen und sozialen Folgen. Sie beginnen meist im Jugendalter und können Lösungsversuche für tiefer liegende seelische Probleme sein oder Flucht oder Ersatz für verdrängte Gefühle und Bedürfnisse. Oft sind sie auch stummer Protest oder soziale Ablehnung. Essstörungen haben jedoch auch immer eine körperliche (somatische) Komponente, weil durch Nahrungsentzug oder übermäßige -aufnahme erhebliche biologische Reaktionen hervorgerufen werden.

Nicht selten werden Essstörungen jedoch als launisches Essverhalten verharmlost und aufgrund mangelnder Akzeptanz der psychischen Ursache verleugnet. Das mündet häufig in folgenreiche Chronifizierungsspiralen, die langwierige Therapien erfordern. In der medizinischen und psychotherapeutischen Versorgung kommt es vor allem auf eine frühe Intervention an, um die tieferliegenden Ursachen der Störung zu erkennen und Lösungsstrategien mit dem Patienten zu erarbeiten. Das Früherkennungszentrum bietet eine spezialisierte Diagnostik und nimmt sich die Zeit, um individuell für die seelische Situation der Betroffenen passende Schritte zur erfolgreichen Psychoedukation einzuleiten.

Weitere Artikel von Prof. Dr. Christoph Bielitz, erschienen in der Zeitschrift GesundeMedizin, können online hier nachgelesen werden >>>


Frauenpower wiedergewinnen

von: Prof. Dr. Bielitz | Datum: 21. Juni 2017

Viele Frauen sind heute mehrfachen Belastungen ausgesetzt: die Organisation von Erfolg im Beruf und den Anforderungen eines Familienhaushalts zerren an den Kräften. Wenn im Job Feierabend ist, geht es mit Terminen und Erledigungen für Kinder und Haushalt erst richtig los. Zeit für Wellness und eigene Bedürfnisse bleibt oft nicht mehr. Wenn dann noch unerwartet emotionaler oder sozialer Stress hinzukommt, stellt sich das Gefühl ein, niemandem mehr gerecht zu werden und eine emotionale Abwärtsspirale kann beginnen. Symptome sind Mattigkeit und Lustlosigkeit, Schlafstörungen, Magen und- Verdauungsprobleme, Kopf- oder Rückenschmerzen oder kreisende negative Gedanken der Sinnlosigkeit können sich einstellen. Diese Spirale kann mit fürsorglicher Beratung durchbrochen werden.

Im Sigma-Früherkennungszentrum können Sie sich privat und ganz diskret beraten lassen, wie Sie Ausdauer und innere Balance wiedergewinnen können, welche Bewältigungsstrategien Sie anwenden und wie Sie mit emotionalen Problemen umgehen können. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen und Therapeuten berät Sie umfassend und klärt medizinisch Differenzialdiagnosen ab. Ganz individuell unterstützen wir Sie in allen Fragen der bio-psycho-sozialen Gesunderhaltung. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Balance von Körper, Geist und Seele!

Die Spezialsprechstunde für Privatpatienten bietet einen niederschwelligen und diskreten Zugang zu Beratung und Gesundheitschecks im Bereich des psychischen und psychosomatischen Unwohlbefindens. Sie steht nach Kontaktaufnahme unter der Nummer +49 (0)7761 / 55 64 555 oder per E-Mail info@frueherkennung.de ohne Wartezeiten in einem ambulanten Rahmen zur Verfügung. Weitere Informationen unter frueherkennung.de

Download Informationsblatt >>>

 


Sigma-Zentrum stellt Konzept auf Diabeteskongress vor

von: Jacqueline Sieber | Datum: 14. Juni 2017

Am 07./08. Juli werden im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Diabetes Baden-Württemberg (ADBW) in Stuttgart Dr. Johannes Bauer (Internist, Diabetologe DDG, Psychotherapeut und Leitender Arzt der somatischen Medizin) und Dr. Olaf Windmüller (Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Leitender Oberarzt) ein Seminar zum Thema „Psychiatrie trifft Diabetologie“ leiten.
Darin stellen sie das Konzept vor, wie im Sigma-Zentrum die vielfältigen und engen Wechselwirkungen zwischen dem Auftreten von Diabetes und psychischen Störungen und deren Medikation umfassend unter Berücksichtigung beider Diagnosen kompetent behandelt werden können.
Das Sigma-Zentrum ist das einzige psychiatrisch-psychosomatische Fachkrankenhaus in Deutschland, das die Zertifizierung „für Diabetespatienten geeignet“ durch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft erhalten hat.


Prof. Dr. Bielitz im Interview

von: Jacqueline Sieber | Datum: 12. Juni 2017

Am 10.06.2017 erschien ein Interview mit Prof. Dr. Christoph Bielitz in der „Zeitung am Samstag Freiburg“.

Der Ärztliche Direktor des Sigma-Zentrums beantwortet dabei häufig gestellte Fragen zur Behandlung im Privatklinikum:

  • Die Anzahl der psychischen Erkrankungen, vor allem die der Depressionen, steigt seit Jahren in Deutschland mit der Folge hoher Fehlzeiten und vieler Frühverrentungen an. Worin sehen Sie die Gründe?
  • Arbeits- und Freizeitstress begünstigen psychische Störungen. Macht uns der Lifestyle krank?

  • Gibt es häufige Beschwerden und wie entwickeln sich diese?

  • Was raten Sie Betroffenen?
  • Wie kann ich meine persönliche Situation beurteilen lassen?

Das vollständige Interview mit Prof. Bielitz können Sie hier als pdf downloaden >>>
Zur aktuellen Gesamtausgabe der „Zeitung am Samstag“ >>>


1 2 3

Download Broschüre